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– Auto Test –

Hyundai i30 Kombi 1.0 T-GDI

wirtschaftlich

Testergebnis 09/2017

  • Karosserie/Kofferraum 2,6
  • Innenraum 2,6
  • Komfort 2,6
  • Motor/Antrieb 3,0
  • Fahreigenschaften 2,6
  • Umwelt/EcoTest 3,4
  • Sicherheit 2,2
ADAC-Urteil Technik/Umwelt befriedigend 2,7
ADAC-Urteil Autokosten gut 1,9

  • Grundpreis: 26.850 Euro
  • Leistung: 88 kW (120 PS)
  • Hubraum: 998 ccm

Fünftüriger Kombi der unteren Mittelklasse (88 kW / 120 PS)

Auch in der dritten Generation bietet Hyundai den i30 als praktischen Kombi an. Dieser besitzt den gleichen Radstand wie der Kompakte, ist aber rund 25 cm länger. Dieses Plus an Länge kommt dem Ladeabteil zugute. Laut Messung fasst dieses mindestens 405 und maximal 1.325 Liter – das sind 75 bzw. 225 l mehr, als in die Schräghecklimousine passen. Um den Nutzen des Abteils zu steigern, sollte man zudem das optionale Gepäckraumordnungssystem ordern. Es beinhaltet einen Teleskopträger samt Fixierungsbändern, der dank des Schienensystems verschiebbar ist und zur Ladungssicherung dient. Ein Gepäckraumtrennnetz und eine Dachreling sind bei der getesteten Ausstattungsvariante obligatorisch. Für die Premium-Ausstattung werden ein Dieselmotor mit zwei Leistungsstärken und zwei aufgeladene Benzinmotoren angeboten. Im Testwagen war der 1.0 Liter große Dreizylinder-Turbobenziner mit einer Leistung von 120 PS verbaut, der die Basismotorisierung darstellt. Der kleine Ottomotor besitzt zwar eine ausgeprägte Anfahrschwäche, reicht für das urbane Gebiet aber aus. Speziell auf der Autobahn kommt er aber, womöglich noch bei voll beladenem Fahrzeug, an seine Grenzen. Wird der Motor mit höherer Last betrieben, steigt der Verbrauch verhältnismäßig stark an. Das zeigt sich auch im EcoTest. Während der Stadtverbrauch mit 6,5 l/100 km noch akzeptabel ist, liegt dieser im Autobahnzyklus bei 8,1 l/100 km. Zum Vergleich: Die Schräghecklimousine verbrauchte mit dem 1.4 T-GDI im Autobahnzyklus 7,6 l/100 km. Wer also öfter mit höherer Last unterwegs ist wird mit dem 1.4 Liter großen Turbobenziner besser bedient sein. Darüber hinaus bietet der Testwagen eine umfangreiche Komfort- und Sicherheitsausstattung. Bereits ab Werk sind ein Notbremssystem samt City-Funktion und Fußgängererkennung, ein Müdigkeits- und Spurhalteassistent sowie Voll-LED-Scheinwerfer verbaut. Des Weiteren zählen nun (Preisliste 06/2017) der Totwinkelassistent sowie die Querverkehrerkennung beim Ausparken zum Serienumfang.

Karosserievarianten: Schräghecklimousine

Konkurrenten: u. a.: Fiat Tipo Kombi, Ford Focus Turnier, KIA cee´d Sportswagon, Opel Astra Sports Tourer, Peugeot 308 SW, Renault Mégane Grandtour, SEAT Leon ST, VW Golf Variant

Stärken

  • gutes Platzangebot vorn
  • großer Kofferraum
  • viele Assistenzsysteme Serie

Schwächen

  • mäßiges Motoransprechverhalten
  • recht hoher Kraftstoffverbrauch
  • recht hohes Innengeräusch

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