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- ADAC Test Assistenzsysteme 2012 -

Volvo V60

Preis Fahrzeug:

ab 29.000 Euro

Aufpreis Spurwechselassistent:920 Euro
Aufpreis Spurverlassenswarner:900 Euro
Aufpreis Spurhalteassistent:nicht lieferbar
Beides verfügbar in allen Varianten des V60.

Gesamturteil:

Spurwechselassistent:19x19_ausreichend.gif
ausreichend
Spurverlassenswarner:19x19_befriedigend.gif
befriedigend
Spurhalteassistent:
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Notenskala.jpg

  • Bewertung des Spurwechselassistenten
    Die Funktionsweise des Assistenten 

    Die Anzeige des Spurwechselassistenten ist innen im Spiegeldreieck der Vordertüren untergebracht. Auf dem dunklen Hintergrund ist die orange Warnlampe gut zu sehen. Das System arbeitet ab etwa 10 km/h. Befindet sich ein Auto im toten Winkel, leuchtet die Lampe dauerhaft. Eine Akutwarnung beispielsweise beim anschließenden Setzen des Blinkers gibt es nicht. Der Assistent bezieht seine Informationen von Kameras, die an der Unterseite der Außenspiegel platziert sind. Die Erkennungsleistung sinkt bei Dunkelheit und lässt sich von Wassertropfen bei Regen täuschen. Fehlwarnungen sind dann die Folge. Erkannt werden nur Fahrzeuge schräg neben dem V60, schnellere, von hinten herannahende Autos registriert das System nicht. Daher ist dieses Assistenzsystem im V60 ein reiner Totwinkelwarner und kein vollwertiger Spurwechselassistent.

     

    Das Urteil der Probanden 

    Das Hauptproblem des Totwinkelwarners im Volvo V60 sind seine Sensoren: Kameras sind für diesen Zweck Radarsensoren deutlich unterlegen. Daher stützt sich das neuere System im V40 auf Radar und schneidet erheblich besser bei den Probanden ab. Kritik für das V60-System gab es aufgrund der fehlenden Akutwarnung in einer gefährlichen Situation; es erfolgt lediglich der Hinweis, dass ein Fahrzeug im toten Winkel registriert wird. Zudem wird der Warnhinweis spät ausgegeben, erst wenn sich der andere Verkehrsteilnehmer schon direkt in der Gefahrenzone befindet. Lob gab es dagegen für die klare Anzeige, die orange Lampe auf dunklem Hintergrund ist deutlich zu erkennen.


    Stärken & Schwächen
    gut_15x15.gifgute optische Anzeige
    gut_15x15.gifsinnvolle Position, dunkler Hintergrund

    Schlecht_15x15.gifkeine Akutwarnung, nur Hinweis
    Schlecht_15x15.gifzu späte Warnung vor Autos im toten Winkel
    Schlecht_15x15.gifbei Regen fehlerhafte Anzeigen

  • Bewertung des Spurverlassenswarners
    Die Funktionsweise des Assistenten 

    Der Spurverlassenswarner im V60 wird über einen eigenen Knopf in der Mittelkonsole aktiviert. Eine grüne LED im Knopf leuchtet, wenn das System eingeschaltet ist. Weitere Anzeigen in den Instrumenten während der Fahrt gibt es nicht. Ab etwa 65 km/h erkennt das System über die Kamera an der Windschutzscheibe hinter dem Innenspiegel Fahrspuren. Droht der Fahrer eine Seitenlinie zu überfahren, ertönt ein akustisches Signal.

     

    Das Urteil der Probanden 

    Viel Kritik gab es von den Probanden für den Spurverlassenswarner im Volvo V60. Die akustische Warnung ist zu dominant und nicht intuitiv, das Signal ist zwar deutlich zu hören, aber die Zuordnung im ersten Moment schlecht. Hinzu kommt, dass die Radiolautstärke deutlich abgesenkt wird, so dass man das Programm nicht mehr versteht. Hier besteht die Gefahr, dass der Fahrer den Assistenten ausschaltet, um dies zu unterbinden. Die Warnung erfolgt oft etwas spät, also wenn man bereits auf der Begrenzungslinie fährt. Es fehlte den Probanden eine Anzeige in den Instrumenten, ob das System überhaupt Fahrbahnbegrenzungen erkennt. Positiv wurde angemerkt, dass man die Empfindlichkeit des Assistenten einstellen kann.


    Stärken & Schwächen
    gut_15x15.gifEmpfindlichkeit einstellbar

    Schlecht_15x15.gifakustische Warnung zu dominant, nicht intuitiv
    Schlecht_15x15.gifetwas späte Warnung
    Schlecht_15x15.gifkeine Anzeige, ob Begrenzung erkannt wird

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