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Kraftstoffqualitäten, -sorten und -normen

Kraftstoffsorten

An öffentlichen Tankstellen werden derzeit als wichtigste Benzinsorten (Ottokraftstoffe), also Normal, Super und Super plus, sowie Dieselkraftstoff angeboten. Die Benzinsorten unterscheiden sich im wesentlichen nur durch eine unterschiedliche Klopffestigkeit (Oktanzahl). In Deutschland gibt es übrigens nur noch bleifreies Benzin.

 

Klopffestigkeit, Cetanzahl

Das bedeutsamste Merkmal eines Ottokraftstoffs ist die Klopffestigkeit (Widerstand gegen Selbstentzündung). Die Maßeinheiten dafür sind die bekannte "ROZ" (Research-Oktanzahl) und die technisch bedeutsamere "MOZ" (Motor-Oktanzahl). Beim Dieselkraftstoff ist vor allem die Cetanzahl (Kennzeichen der Zündwilligkeit) wichtig.

 

Kraftstoffnormen

In den Kraftstoffnormen "DIN EN 228" für Ottokraftstoffe und "DIN EN 590" sind die Mindestanforderungen an die bedeutsamsten Qualitätsmerkmale definiert, so auch an die Oktanzahlen: Normalbenzin min. 91 ROZ, Super min. 95 ROZ, Super plus min. 98 ROZ. In Deutschland dürfen Kraftstoffe nur verkauft werden, wenn sie der jeweiligen Norm entsprechen.

 

Wahl der Kraftstoffsorte

Der Fahrzeughersteller gibt in der Bedienungsanleitung an, welcher Kraftstoff – gegebenenfalls bevorzugt - getankt werden soll. An diese Vorgaben sollte man sich halten - in jedem Fall während der Garantiezeit. Eine höherwertige (klopffestere) Sorte kann ohne weiteres getankt werden, ist aber normalerweise unwirtschaftlich. Bei manchen modernen Autos mit sogenannter Klopfregelung kann unter Umständen (siehe Bedienungsanleitung) auch Kraftstoff mit einer niedrigeren Oktanzahl verwendet werden; meist ist das aber nachteilig (Leistungseinbuße, Mehrverbrauch).

 

Alternative Kraftstoffe

Derzeit kommen hauptsächlich folgende Alternativen in Frage: Biodiesel, Erdgas und Autogas. Biodiesel sollte man insbesondere verwenden, wenn das Dieselfahrzeug dafür geeignet ist. Also: Freigabe des Autoherstellers beachten. Biodiesel ist normalerweise billiger als Diesel, dafür muss mit einem Mehrverbrauch von etwa 7 Prozent gerechnet werden. Autogas und Erdgas kann man nur verwenden, wenn das Fahrzeug (Ottomotor) umgerüstet wurde. Die relativ hohe Mehrausgabe dafür amortisiert sich nur bei Vielfahrern.


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