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Unnötige Arbeiten

Die Werkstatt hat repariert, die durchgeführten Arbeiten haben aber nicht zum gewünschten Erfolg geführt? In diesen Fällen meinen die Kunden oftmals, dass diese Arbeiten nicht bezahlt werden müssten. Hier ist jedoch vor allem zu beachten, dass ein Vergütungsanspruch der Werkstatt auch für nicht zum Erfolg führende Arbeiten besteht, solange diese nach den anerkannten Regeln der Kraftfahrzeugtechnik zur Eingrenzung der Schadensursache notwendig waren.

Beauftragt der Kunde die Werkstatt sowohl zur Fehlersuche als auch zur Beseitigung des Mangels, so handelt es sich streng betrachtet nämlich um zwei Verträge: einen "Fehlersuch-" und einen "Fehlerbeseitigungs-Vertrag".

Oft gestaltet sich die Fehlersuche jedoch schwieriger als die eigentliche Fehlerbeseitigung. Die Werkstatt muss die Fehlersuche dabei nach den geltenden Regeln des Handwerks betreiben, also zunächst die wahrscheinlichste Ursache A ausschalten und dann zu den nächst wahrscheinlichen Fehlerherden B, C usw. fortschreiten. Arbeitszeit und Materialkosten für die Ausschaltung der (mutmaßlichen) Ursachen A und B muss der Kunde aber auch dann bezahlen, wenn erst C sich als eigentliche Fehlerquelle entpuppt. Allerdings muss die Werkstatt bei der Arbeit auch die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit beachten, darf also die Fehlersuche grundsätzlich nicht mit der absolut teuersten Möglichkeit beginnen.


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