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Fragen und Antworten rund um Motoröle

Kraftstoff sparen mit Leichtlaufölen

Motoröle, die gegenüber normalen Mehrbereichsölen die mechanischen Reibungsverluste verringern, bezeichnet man als Leichtlauföle. Es handelt sich dabei um Synthese- und Hydrocracköle mit hohem Viskositätsindex und geringem Verdampfungsverlust. Leichtlauföle liegen zumeist in den SAE-Bereichen OW-16, OW-20, 0W-30, 0W-40.

Ihr Kraftstoff-Sparpotenzial hängt von folgenden Faktoren ab:

- Öleigenschaften (Viskosität, reibungsmindernde Additive)
- Fahrbedingungen (Kurzstrecke, Langstrecke, Teil-, Volllastbetrieb)
- Motorart und -konstruktion (Otto-, Dieselmotor)
- klimatische Verhältnisse (Motortemperatur)  

Folgende Einsparungen sind nach Untersuchungen des ADAC möglich:

- Kurzstreckenverkehr: 4 bis 6 Prozent
- Stadt/Überland gemischt: 2 bis 4 Prozent
- Autobahn: bis zu 2 Prozent

Viele Fahrzeughersteller füllen bereits "ab Werk" Leichtlauföle ein, um mit günstigen Verbrauchsangaben glänzen zu können.

Ob die Verwendung eines kraftstoffsparenden Motoröls gegenüber einem konventionellen Produkt möglich ist und sich tatsächlich lohnt, muss in jedem Einzelfall geprüft werden. Die Empfehlungen des Fahrzeugherstellers sollten bei der Ölauswahl unbedingt beachtet werden.


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