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Benutzen Sie ein Radarwarngerät im Ausland?

Bei Fahrten mit dem Kfz in andere Länder sollten Sie beachten, dass hier unterschiedliche Regelungen für die Benutzung von Radarwarngeräten gelten. Einzelheiten für die einzelnen europäischen Länder sind hier aufgeführt:


  • Albanien

    Kein Mitführ- und Benutzungsverbot.


  • Belgien

    Die Benutzung ist verboten. Es drohen Geldstrafen oder eine Haftstrafe von 15 Tagen bis drei Monaten. Im Wiederholungsfalle verdoppelt sich die Strafe. Das Gerät wird eingezogen und vernichtet. Navigationssysteme mit POI-Funktion sind erlaubt.


  • Bulgarien

    Es besteht kein generelles Mitführ- und Benutzungsverbot. Geräte mit Störfunktion sind illegal.


  • Dänemark
    Die Benutzung ist verboten. Es drohen hohe Geldstrafen.
  • Finnland
    Die Benutzung und das Mitführen in Kfz ist verboten. Es drohen hohe Geldstrafen.
  • Frankreich
    Die Benutzung ist verboten. Es drohen Geldstrafen. Das Gerät wird eingezogen. Bei festinstallierten Geräten kann das Kfz beschlagnahmt werden. Navigationssysteme mit POI-Funktion sind erlaubt.
  • Lettland
    Die Benutzung ist verboten. Es drohen Geldstrafen.
  • Litauen
    Die Benutzung ist verboten. Es droht eine Geldbuße. Das Gerät wird eingezogen.
  • Luxemburg
    Die Benutzung ist verboten. Es drohen eine Geldbuße oder eine Haftstrafe von drei Tagen bis acht Jahren. Das Gerät wird eingezogen. Navigationssysteme mit POI-Funktion sind erlaubt.
  • Niederlande
    Die Benutzung ist verboten. Es droht eine Geldbuße von 250 Euro. Das Gerät wird eingezogen.
  • Norwegen
    Die Benutzung ist verboten. Es droht eine Strafe bis 10.000 Kronen (ca. 1.270 Euro) und die Beschlagnahme des Geräts.
  • Österreich
    Die Benutzung ist verboten. Es drohen Geldstrafen. Das Gerät wird eingezogen.
  • Polen
    Das Benutzen und Mitführen eines einsatzbereiten Gerätes ist verboten. Es drohen Geldstrafen.
    Ein erkennbar nicht einsatzbereites Gerät (z.B. verpacktes Gerät) darf mitgeführt werden.
  • Rumänien
    Kein Mitführ- und Benutzungsverbot. Eine Regelung wird jedoch erwogen. Geräte mit Störfunktion sind illegal.
  • Schweden
    Der Besitz und die Benutzung sind verboten. Es drohen Geldstrafen ab 2.000 Kronen (ca. 208 Euro) oder eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten. Das Gerät wird eingezogen.
  • Schweiz
    Die Benutzung bzw. das Mitführen sind verboten. Es drohen hohe Geldstrafen oder eine Haftstrafe. Das Gerät wird eingezogen und vernichtet. Umfasst sind auch GPS-Navigationsgeräte, die im Rahmen ihrer Zusatzfunktionen vor Geschwindigkeitskontrollen warnen können.
  • Serbien
    Das Mitführen und die Benutzung sind verboten. Es droht ine Geldstrafe zwischen 64 Euro und 214 Euro. Ist das Gerät in Betrieb, drohen Geldstrafen zwischen 160 Euro und 321 Euro oder eine Haftstrafe bis zu 30 Tagen.
  • Slowakei
    Die Benutzung ist verboten. Es droht eine Geldbuße.
  • Slowenien
    Die Benutzung ist verboten. Es droht eine Geldstrafe von 400 €.
  • Spanien
    Die Benutzung ist verboten. Es droht eine Geldbuße. Navigationssysteme mit POI-Funktion sind erlaubt.
  • Tschechien
    Es besteht ein Mitführ- und Benutzungsverbot. Es drohen Geldstrafen bis zu 200.000 Kronen (ca. 7.800 Euro).
  • Türkei
    Der Besitz und die Benutzung sind verboten. Es drohen Geldstrafen.
  • Ungarn
    Der Besitz und die Benutzung sind verboten. Es drohen Geldstrafen Das Gerät wird eingezogen.

Kontakt

Noch Fragen zu diesem Thema?

Die Clubjuristen beantworten Fragen von ADAC Mitgliedern per E-Mail oder telefonisch unter 0 89 76 76 24 23.


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