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E-Bike

 

Bei einem E-Bike erfolgt die Motorunterstützung durch Gasgeben, also unabhängig vom Treten des Fahrers. Die juristische Einstufung hängt von der erreichbaren Höchstgeschwindigkeit und der Motorleistung ab.

Die ADAC Juristen haben für Sie die verschiedenen Typen, technische Daten und Informationen zum Betrieb von Pedelecs als Download zusammengestellt:

Pedelecs und E-Bikes  PDF, 68 KB


  • Gruppe der E-Bikes

    Auch die E-Bikes lassen sich in drei Gruppen einteilen
    - E-Bike bis 20 km/h
    - E-Bike bis 25 km/h
    - E-Bike bis 45 km/h


  • E-Bikes bis 20 km/h

    E-Bikes bis 20 km/h sind rechtlich Leichtmofas und werden nicht anders behandelt als ein entsprechendes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Wegen der geringen Geschwindigkeit sind sie von der Helmpflicht für Krafträder befreit. Der Fahrer benötigt mindestens eine Mofaprüfbescheinigung, wenn er nach dem 31.03.1965 geboren wurde und nicht Inhaber einer Fahrerlaubnis ist. Ein Versicherungskennzeichen ist Pflicht. Eine private Haftpflichtversicherung deckt Schäden durch E-Bikes also nie ab. Radwege dürfen nur befahren werden, wenn dies ausnahmsweise durch Zusatzzeichen „Mofa frei“ gestattet ist; Radwege außerhalb geschlossener Ortschaften dürfen stets befahren werden.


  • E-Bikes bis 25 km/h

    E-Bikes bis 25 km/h sind Mofas, bei denen allerdings ein geeigneter Helm für Krafträder Pflicht ist.


  • E-Bikes bis 45 km/h
    E-Bikes bis 45 km/h entsprechen einem Kleinkraftrad und dürfen nur mit einer Fahrerlaubnis der Klasse AM gefahren werden. Auch hier gilt Helmpflicht; Radwege sind tabu.
  • E-Bikes über 45 km/h

    E-Bikes über 45 km/h sind kaum am Markt vertreten und gelten – je nach Leistung – als Leichtkrafträder der Führerscheinklasse A1 oder als Motorräder der Klasse A. Diese Fahrzeuge sind steuer- und versicherungspflichtig.


Kontakt

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Die Clubjuristen beantworten Fragen von ADAC Mitgliedern per E-Mail oder telefonisch unter 0 89 76 76 24 23.


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