DruckenPDFBookmark

Pressemeldungen

Momentan liegen keine aktuellen Pressemeldungen vor.

ADAC übergibt EU-Kommision Ergebnisse der ersten Machbarkeitsstudie

Elektronischer Notruf gemäß EU-Empfehlung machbar. 

Volker Knapp, Geschäftsführer des ADAC und Vorsitzender von ARC Transistance, überreichte Fabio Colasanti, Generaldirektor Informationsgesellschaft und Medien der Europäischen Kommission, die Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Machbarkeitsstudie zum eCall. 

Ab 2010 soll nach den Plänen der EU jedes Neufahrzeug mit einer eCall-Einheit ausgerüstet sein. Unmittelbar nach einem Unfall kann der Fahrer einen Notruf absetzen. Bei einem schweren Unfall wird beim Auslösen der Airbags der Notruf automatisch aktiviert. Gleichzeitig wird der per GPS ermittelte Standort des Fahrzeugs an die Notrufzentrale übertragen. 

Der von der EU geplante Notruf mittels eCall im Auto funktioniert nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch – und dies grenzüberschreitend. Das ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, die der ADAC im April zusammen mit Opel, Continental, T-Mobile und Airbiquity sowie den Partnerclubs in Österreich (ÖAMTC) und Italien (ACI) durchgeführt hat. 

Erstmals wurden das von der EU entwickelte eCall-Konzept in der Praxis getestet und neun Testfahrzeuge in Deutschland, Österreich und Italien auf den Weg geschickt. Rund 900 Testanrufe wurden von 450 vorher festgelegten Orten von den Fahrern getätigt. 

Ausgerüstet waren die neun Opel Vectra C mit eCall-Einheiten, GPS-Antenne für Positionsermittlung- und Notrufübertragung, einem Notrufknopf und einem System zur Feldstärkemessung der Mobilfunknetze. Simulierte Notrufzentralen des ADAC in Deutschland und seiner Partnerclubs ÖAMTC in Österreich und ACI in Italien nahmen die Anrufe entgegen. Im ADAC-Technik-Zentrum in Landsberg wurden die Ergebnisse ausgewertet. 

„Die Ergebnisse dieser ersten grenzübergreifenden Machbarkeitsstudie sind hervorragend. Sie beweisen, dass mit „eCall“ ein automatisches Notrufsystem im Auto europaweit umsetzbar ist. Als Automobilclubs befürworten und unterstützen wir die schnellstmögliche Einführung des eCall in ganz Europa zum Wohle aller Verkehrsteilnehmer“, sagte ADACGeschäftsführer Volker Knapp anläßlich der Vorstellung der Studie bei der Europäischen Kommission. 

Dank des automatischen, elektronischen Notrufs sollen die Zahl der Verkehrstoten in Europa weiter gesenkt und die Folgen von Verkehrsunfällen verringert werden. Aus diesem Grund wird sich der ADAC intensiv für die Einführung von eCall stark machen und seinen Beitrag mittels Knowhow, Erfahrung und Service-Kompetenz leisten. 

Brüssel, 26 Juni 2007


Weitere interessante Themen für Sie

Bedienkonzepte

Mehr Funktionen, mehr Ablenkung? Wir haben das Ablenkungspotenzial verschiedener Funktionen untersucht. Mehr

Nie ohne ESP

Wie wichtig es ist, beim Kauf auf das Fahrstabilisierungs-System ESP zu achten, zeigt der unser Test mit fatalen Folgen. Mehr

Verkehrs- und Unfallstatistiken

Hier finden Sie Zahlen, Grafiken und Entwicklungen aus der Verkehrsstatistik. Mehr

Fachinformationen

Fachinformationen

Aktuelle Fachinformationen zu den verschiedensten Verkehrsthemen, recherchiert von unseren Fachexperten Mehr
Zwei Klicks für mehr Datenschutz
Bitte aktivieren Sie die Buttons, bevor Sie Ihre Empfehlung an Facebook, Twitter oder Google+ senden.
Hinweis: Durch Aktivieren der Buttons werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google+ ins Ausland übertragen.
Details zum Datenschutz bei Nutzung der Gefällt-Mir-Buttons



– Mitgliedschaft –

Mitgliedervorteile

Zeigen Sie Ihre ADAC Clubkarte und profitieren Sie weltweit von zahlreichen Ermäßigungen für ADAC Mitglieder. Mehr




Ihr Kontakt zum ADAC: Hilfe, Rat und Schutz für Ihre Mobilität