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Sichere Rad- und Schulwege planen


Hier erhalten Sie Informationen über spezifische Verkehrszeichen in der Nähe von Schulen sowie zu Geh- und Radwegen.


Verkehrszeichen
So wenig wie möglich – so viel wie nötig!
 

Das ist der Grundsatz für das Aufstellen von Verkehrszeichen in der Umgebung von Schulen. Zu viele Schilder lenken die Kraftfahrer von den wirklich notwendigen Verkehrszeichen ab. 


Gefahrenzeichen 136 - Kinder
 

Dieses Zeichen wird am häufigsten für die Schulwegsicherung verwendet. 

Zeichen 274 - Tempo 30 

Diese Maßnahme kommt auf Hauptverkehrsstraßen vor allem für das unmittelbare Schulumfeld in Frage. 

Zeichen 356 - Verkehrshelfer 

Dieses Zeichen weist auf Schüler- und Elternlotsen etwa 50 m vor der Querungsstelle hin.


Geh- und Radwege
Gehwege müssen radfahrende Kinder bis zum achten Lebensjahr benutzen. Neun- und Zehnjährige dürfen zwischen Gehweg, Radweg und Fahrbahn wählen. 


Tempo 30-Zonen
sind für Fußgänger und Radfahrer sicher. Problematische Abschnitte sollten mit Aufpflasterungen entschärft werden. 

Fahrradstraßen sind eine günstige Führungsform, weil Kraftfahrer dort – sofern überhaupt zugelassen – nur mit Tempo 30 fahren dürfen. 

Radwege, Radfahr- oder Schutzstreifen sollten entlang von Hauptverkehrsstraßen vorhanden sein, wenn eine Trennung zwischen Kfz- und Radverkehr aus Sicht der Verkehrssicherheit oder des Verkehrsablaufes erforderlich ist. 

Radfahr- und Schutzstreifen sind Alternativen, insbesondere wenn gute Sichtbeziehungen oder ausreichende Breiten auf einem Radweg nicht zu realisieren sind.


Zebrastreifen
Zebrastreifen sind mindestens genauso sicher wie Fußgängerampeln, wenn sie richtig angelegt sind.




Empfehlungen für den Einsatz:
- 50 bis 150 querende Fußgänger und
- 300 bis 600 Kraftfahrzeuge
pro Spitzenstunde. 

Schulkinder müssen lernen, dass sie zwar „Vorfahrt“ haben, aber nur wenn sie Folgendes beachten:

  • bis auf eine Schrittlänge an die Straße herantreten
  • anschließend den Arm ausstrecken, um die Querungsabsicht zu zeigen
Displays
Geschwindigkeitsanzeiger:
Diese Displays zeigen die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit an. Es gibt zweifarbige Anzeiger, die mit Grün und Rot signalisieren, ob der gemessene Wert der zulässigen Höchstgeschwindigkeit entspricht. Leider gewöhnen sich Autofahrer relativ schnell an diese Anzeigen.  

Wirksamer sind Dialogdisplays
Diese Anzeigen arbeiten zwar ebenfalls mit den Farben Rot und Grün, zeigen jedoch keine km/h-Werte an. Sie nutzen das psychologisch wirksame Loben mit einem grünen „Danke“. Ein rotes „Langsam“ erscheint, wenn der Kraftfahrer zu schnell unterwegs ist.


– ADAC Produkte –

Fachbroschüre Sichere Schulwege

Die Broschüre erläutert zahlreiche Maßnahmen, mit denen sich die technische Schulwegsicherheit verbessern lässt. Mehr




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