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Tempo 30 und Verkehrsberuhigung

Tempo 30

Tempo 30 innerorts als Regelgeschwindigkeit 

Nach Ansicht des ADAC ist dies weder aus Sicherheits- noch aus Umweltgründen zielführend. Im Gegenteil: Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen führt zu erhöhtem Ausweichverkehr in Wohngebieten mit unerwünschten Folgewirkungen.


Vergleich der Pkw-Emissionen  PDF, 292 KB

Verkehrliche Wirkungen von Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit, Studie  PDF, 471 KB

Tempo 30 - Als Regelgeschwindigkeit, Standpunkt  PDF, 30 KB 
Tempo 30 - Pro & Contra, Infobroschüre  PDF, 467 KB


Tempo 30-Zonen

Autofahrer akzeptieren diese Zonen, wenn sie praxisgerecht geplant sind. Dabei ist zu beachten: 


- überschaubare Zonengröße
- deutlich erkennbare Eingangsbereiche
- Tempo 30-Zeichen
- unterstützende bauliche Maßnahmen.


Tempo 30-Zonen, Standpunkt   PDF, 26 KB


Verkehrsberuhigter Bereich

Fußgänger, Radfahrer und Autos nutzen die Verkehrsfläche gemeinsam. Fußwege gibt es keine, Autos müssen daher im Schritttempo fahren.


Problematisch: Autofahrer überschreiten oft das vorgeschriebene Schritttempo. Verantwortlich hierfür ist zumeist eine unzureichende Gestaltung des Bereiches.


Fazit: Verkehrsberuhigte Bereiche müssen gut geplant sein. Die Länge des Streckenabschnittes sollte überschaubar bleiben, um die Akzeptanz zu erhalten.


Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich

Autos dürfen maximal 20 km/h fahren. Fußgänger haben keinen Vorrang.
Eine Niveaugleichheit der Verkehrsflächen ist nicht zwingend vorgeschrieben.

Zwei StVO-Zeichen weisen diesen Bereich aus:

(Eingeschränktes Halteverbot für eine Zone) und
(Zulässige Höchstgeschwindigkeit von 20 bzw. 10 km/h).

Der Verkehrsberuhigte Geschäftsbereich ist leider vielen Planern unbekannt. Insbesondere in klein- und mittelgroßen Städten ist diese Tempozone jedoch ein guter Kompromiss, da Kunden und Geschäftsleute mit dem Auto an die Geschäfte heranfahren können. Der ADAC setzt sich seit langem dafür ein, dass dieses Instrument stärker genutzt wird.


Shared Space

Niveaugleiche oder weich separierte Verkehrsflächen und der Abbau von Verkehrszeichen sollen Geschäftsstraßen aufwerten und die gegenseitige Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer stärken. Shared Space kann nur eine Nischenlösung sein. 


Hier erfahren Sie mehr über die Einsatzmöglichkeiten und -grenzen. Aber auch die planerischen und rechtlichen Grundlagen dieser innerstädtischen Gestaltungsphilosophie wurden aufgegriffen.

Shared Space, Standpunkt  PDF, 34 KB


Autofreies Wohnen

Bisher haben sich nur wenige "autofreie" Wohnprojekte etabliert, obwohl immer wieder die Abkehr der Großstadtbewohner vom Auto proklamiert wird.

Autofreies Wohnen, Standpunkt  PDF, 64 KB


Begegnungszonen

Auf diesen Straßen dürfen Fußgänger die ganze Verkehrsfläche nutzen, sofern sie den Fahrverkehr nicht unnötig behindern. Autos müssen den Vorrang von Fußgängern beachten. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h.

Begegnungszonen gibt es vor allem in der Schweiz. Dafür gibt es dort keine Verkehrsberuhigten Bereiche. In Frankfurt a.M. wurde 2008 die erste deutsche "Begegnungszone" eingerichtet. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Begegnungszonen, Standpunkt  PDF, 33 KB


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