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Nachhaltige Mobilität


In Anlehnung an die Enquete-Kommission definiert der ADAC nachhaltige Mobilität als Berücksichtigung von sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten in der Gestaltung des Verkehrssystems mit dem Ziel, für den Menschen langfristig eine

  • sichere
  • umweltfreundliche
  • bedarfsgerechte
  • bezahlbare
Mobilität in all ihren Facetten sicherzustellen. 

Verkehrspolitische Maßnahmen sollten vor diesem Hintergrund die vorhandenen Kapazitäten besser nutzen, die Verkehrsmittel intelligent vernetzen, ihre jeweiligen Stärken herausstellen und Mobilität als ein wesentliches Stück Lebensqualität verstehen und sichern. Die Kommunen sollten die unterschiedlichen Bedürfnisse und Ansprüche bei der Gestaltung der Mobilität ausgewogen und ohne einseitige Benachteiligung einzelner Verkehrsträger in Einklang bringen.



  • Wettbewerb für Städte und Gemeinden 2014/2015

    Seit 1963 führt der ADAC den Städtewettbewerb gemeinsam mit seinen Partnern Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund und Deutscher Verkehrssicherheitsrat durch. Im Rahmen der Auslobung des 17. Wettbewerbs für Städte und Gemeinden 2014, der zusätzlich durch den Deutschen Industrie- und Handelskammertag unterstützt wurde, rief der ADAC Kommunen deutschlandweit dazu auf, sich mit Maßnahmen und Konzepten für eine nachhaltige Mobilität im Spannungsfeld von Ökologie, Ökonomie und sozialer Teilhabe zu bewerben. 


    Unter räumlichen Gesichtspunkten wurden bei der Auslobung drei Kernbereiche nachhaltiger Mobilität in Städten und Gemeinden identifiziert, die man zwar gesondert betrachten kann, die aber in Wechselwirkung zueinander stehen. So erfordert die kleinräumige Mobilität in der Nachbarschaft oder im Quartier teilweise andere Lösungen als eine gesamtstädtische Mobilität. Wenn zudem die Anbindung des Umlandes an eine Stadt einbezogen wird, dann wird offensichtlich, dass jede Raumkategorie eigene Herausforderungen bewältigen muss. Hieraus folgten die Aktionsfelder, in denen sich die Teilnehmer bewerben konnten.


    Laudatio zur Siegerehrung   PDF, 21 KB


  • Mobilität in der Stadt

    Im Aktionsfeld „Mobilität in der Stadt“ hat sich die Jury für zwei Konzepte entschieden, die das Ziel verfolgen, die Mobilität von älteren Menschen und Familien aufrecht zu erhalten.

    Gewonnen haben die Gemeinde Biebergmünd mit ihrem Beitrag eines flexiblen Bus-Angebots „Familienbus Spessart“ und die Stadt Rheinbach mit dem Buskonzept „Stadthüpfer“. Flexibilität ist das Stichwort in Biebergmünd, das auch die Jury überzeugte: „Einfaches Handheben genügt, und der Bus hält“. In Rheinbach war das Ziel „Mobilitätssicherung ist Teilhabesicherung“ entscheidend, das Quartiersbusangebot, das im stündlichen Takt und mit festem Fahrplan gerade die Mobilität von Senioren und nicht motorisierten Menschen verbessern soll, preiswürdig.


  • Mobilität zwischen Stadt und Umland

    Im Aktionsfeld „Mobilität zwischen Stadt und Umland“ konnte das Konzept „Koordinierungsstelle Mobilitätsmanagement“ des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) besonders überzeugen, weil es dem Ziel des Wettbewerbs entspricht, die Übertragbarkeit von guten Ideen, Maßnahmen und Konzepten zu fördern.

    Der VRS will ein besseres Mobilitätsmanagement unterstützen, indem er ein kostenloses Fortbildungsangebot für Kommunen mit dem Ziel anbietet, die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen zu stärken. Die Angebote reichen von der konkreten Beratung über grundsätzliche Fortbildungsmaßnahmen zu Themen wie Mobilitätssicherung für Senioren, schulisches Mobilitätsmanagement, betriebliches Mobilitätsmanagement, Kinderunfallkommissionen, Mobilitätssicherung im ländlichen Raum oder Straßenverkehrsplanung und –technik.


  • Gedacht und geplant -aber (noch) nicht realisiert

    In der Kategorie „Gedacht und Geplant“ hat das Konzept einer Begegnungszone in der Berliner Maaßenstraße die Jury überzeugt.

    Ziel dort ist, eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität für Anwohner, Geschäftskunden und Verkehrsteilnehmer zu erreichen. Aber nicht nur das planerische Konzept, sondern vor allem die stringente Beteiligung der unterschiedlichen Akteure in der Planungsphase hat der Jury besonders gut gefallen.


  • Sonderpreis

    Einmal Volltanken kostet 10 Cent. Wie weit man damit kommt, hängt auch damit zusammen, wie kräftig man in die Pedale tritt. So war das Konzept für E-Bike-Stationen in der Region Stuttgart mit Ziel einer nutzerorientierten und umweltfreundlichen Anschlussmobilität an Haltestellen des ÖPNV der Jury einen Sonderpreis wert. 

    Der Aufbau der E-Bike-Stationen erfolgt in Kooperation mit zahlreichen Kommunen sowie mit Arbeitgebern und Tourismusverbänden. Die Jury sah vor allem in der Verbindung aus intelligenter Vernetzung des SPNV mit der Region über öffentliche Leih-E-Bikes und dem Angebot für private E-Bike-Nutzer ein gelungenes Modell.



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