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So kommt der Rostlöser auf die Schraube

Ob Hobby- oder Profischrauber: Festgerostete Schraubverbindungen sorgen gerade an älteren Fahrzeugen immer wieder für – nicht druckreife – Verwünschungen. Meist bekommt man das Problem mit speziellen Mitteln, welche den Rost unterwandern, in den Griff – vorausgesetzt, sie lassen sich auch in schlecht zugänglichen Bereichen zielgenau aufgetragen. Eben dies erleichtert ein neu entwickelter, flexibler Sprühkopf.  

  • Flexibler Sprühkopf für zielgenaues Arbeiten
    Beginnen wir mit der schlechten Nachricht: Auf das Mittel aus der Dose, das wirklich jede festsitzende Verbindung löst, werden Oldtimer-Schrauber auch weiterhin warten müssen. Trotzdem tut sich auf dem Sektor etwas, wie der Anbieter des Produkts „WD 40“ zeigt.

    Den Korrosionslöser zielsicher dahin bringen, wo es wirken soll, lautet hier die Devise. Erleichtert wird das durch einen neu entwickelten Multifunktions-Sprühkopf. Mittels Klapp-Mechanismus tritt das Mittel entweder flächig aus der Düse oder konzentrisch aus dem fest angebrachten Sprühröhrchen aus.

    Was daran besonders gut gefällt: Abfallende Sprühröhrchen, die in den Tiefen des Motorraums verschwinden bzw. nie greifbar sind, wenn man sie braucht, gehören der Vergangenheit an. Das Öl landet also – Material sparend – genau dort, wo es hin soll.

    Vielleicht gelingt es dem Anbieter noch, den Sprühstrahl-Austritt in jeder Zwischenstellung zwischen 0° und 90° zu ermöglichen – dann käme man mit dem Ding noch besser in kritische Bereiche. Und der Multifunktions-Sprühkopf könnte besser geschützt werden: Fällt das gute Stück auf den Werkstattboden, ist das Kunststoff– Kopfteil schnell hinüber.

    Insgesamt stellt das aber eine gute Lösung dar. Die Wirksamkeit des Mittels haben wir nicht beurteilt – WD 40 gilt aber seit Jahrzehnten als Werkstatt-Klassiker.


  • Schrauben lösen
    Korrosion hat nicht nur die Eigenschaft, Gewindegänge von Schrauben und Muttern besonders innig zu verbinden: Sie zersetzt auch Materialoberflächen, was dazu führt, dass die Maßhaltigkeit von Schraubenschlitz und Sechskant leidet. Wer hier sein Werkzeug mit roher Gewalt einsetzt, bewegt nichts, ruiniert allenfalls Kopf (der Schraube) bzw. die Mutter.

    Besser ist es allemal, einige Stunden oder einen Tag vorher einen Korrosionslöser aufzutragen. Manchmal helfen, sofern zugänglich, zusätzlich ein paar Hammerschläge. Zum Losbrechen von Kreuzschlitzschrauben eignet sich übrigens ganz gut der Akkuschrauber – aber bitte nur mit exakt passendem Bit! Bei nicht mehr ganz maßhaltigen Sechskants haben sich spezielle Schraubenschlüssel bewährt, welche die eingeleitete Kraft nicht auf die Ecken, sondern die Flanken der Schraube weiterleiten (z.B. von „Metrinch“). Bei ganz hartnäckigen Fällen hilft dann nur noch Meißel oder „Mutternsprenger“.


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