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Reifen-Dichtmittel statt Reserverad?

Ohne Reserverad gehts natürlich nicht auf Tour – bei manchen Automodellen sind außen angebrachte Reserveräder sogar ein Blickfang. Trotzdem mag sich mancher Oldtimer-Fahrer überlegen, aus Platzgründen das fünfte Rad zu Hause zu lassen. „Eng“ wirds auch, wenn zwei Reifen kurz hintereinander schlapp machen. Bieten hier so genannte „Pannensets“ die bei aktuelleren Modellen schon häufig zur Serienausstattung gehören,  eine brauchbare Alternative?

  • Reifen-Kur mit Pannen-Dichtmitteln
    Als zusätzliche Absicherung gegen Reifenschäden scheinen sie gar nicht so verkehrt zu sein, die „Pannensprays“: Man muss sich nicht mit Radwechsel-Arbeiten abmühen, kann im Fall des Falles eines unübersichtlichen Pannenplatzes rascher räumen und die Frage, wo man auf die Schnelle, wenn überhaupt, passenden Reifenersatz bekommt, stellt sich gerade für Oldtimer-Fahrer dann unmittelbar nicht. 
  • Eine brauchbare Alternative?
    Grundsätzlich muss man sich darüber im Klaren sein: Ganz so universell, wie die Anbieter es darstellen, ist die Anwendung doch nicht. Und ein einmal mit Dichtmittel gefüllter Reifen ist reif für die Entsorgung, anschließend repariert werden kann und darf er nicht. Dies fällt besonders ins Gewicht, wenn entsprechende Neureifen nicht zu bekommen sind und man zwangsläufig versucht, die Schadstelle im Fachbetrieb wieder schließen zu lassen (was entsprechend der Verletzungsart- und Größe freilich nicht immer gelingt).

     Wie gut die Dichtmittel einsetzbar sind, hat der ADAC anhand von neun Pannensets und drei Pannensprays untersucht. Die Brauchbarkeit der untersuchten Produkte differierte recht stark, im Gesamtergebnis erreichten fünf Pannensets das ADAC-Urteil „gut“. Das „Premium Seal“ gibt es im Übrigen auch mit einer Treibgasflasche – die ansonsten beigepackten Kleinkompressoren sind auf 12 Volt Bordspannung ausgelegt. Die reinen „Pannensprays“ konnten durchgehend nicht überzeugen. Für Oldtimer-Fahrer brauchbar oder nicht? Sämtliche gängigen Produkte haben wir im Detail dargestellt und beurteilt – entsprechend den individuellen Anforderungen kann die Mitnahme durchaus in Frage kommen. Eine Alternative zum regulären Reserverad stellen sie in der Regel aber nicht dar. Den ADAC Test mit Tabelle finden Sie hier


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