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Batterie-Pflege

Im Schnitt hält eine Autobatterie etwa vier bis fünf Jahre. Wer den Stromspeicher möglichst lange nutzen will, sollte ihn gemäß den nachstehenden Empfehlungen pflegen.

  • Schädliche Einflüsse
    So gut wie alle modernen Batterien tragen mit das Prädikat „wartungsfrei“. Dennoch sollte man ihnen ab und an eine gewisse Aufmerksamkeit schenken. Dazu gehört, dass sie nicht tief entladen werden. Das kann passieren, wenn bei manchen Fahrzeugen ohne automatische Abschaltung über Nacht das Abblendlicht brennt. Gibt der Anlasser dann nur noch ein leises Klacken von sich, wurde die Batterie tief entladen und hat allermeist einen „Knacks“ abbekommen, der ihre Leistungsfähigkeit fortan einschränkt. Auch ein defekter Lichtmaschinenregler, der die Batterie ständig überlädt, verringert ihre Lebensdauer und kann sie sogar zum Kochen bringen.
  • Worauf man trotz „wartungsfrei“ achten sollte
    • Autobatterien dürfen nicht über einen längeren Zeitraum gekippt werden. Daran sollte man denken, wenn ein Fahrzeug etwa im Winter schräg aufgebockt oder auf Rampen gestellt wird, um besser arbeiten zu können. Denn auch Stromspeicher ohne Verschlussstopfen können durch das Entlüftungslabyrinth ätzende Säure verlieren, die umliegendes Blech beschädigt 
    • beim Rütteln kann durch Entgasungsöffnungen Säure entweichen – Vorsicht beim Transport (am besten Handschuhe benützen) 
    • bei Starthilfe die richtige Reihenfolge der Anschlüsse einhalten Starthilfe
    • elektrostatische Aufladung des Batteriegehäuses vermeiden, weil trotz konstruktiver Maßnahmen das Überspringen eines Funkens ins Innere nicht ausgeschlossen werden kann. Deshalb sollte man eine Batterie nie mit einem trockenen Tuch abwischen 
    •  tiefentladene Batterien müssen nicht zwangsläufig defekt sein; sie sollten an ein geeignetes Ladegerät (erhältlich in vielen ADAC-Geschäftsstellen) angeschlossen werden 
    • wenn eine Batterie einen Totalausfall zeigt, sollte man die Ladeeinrichtung des Fahrzeugs (Generator, Regler, Leitungsverbindungen) überprüfen, um bei einem Fehler in diesem Bereich eine Schädigung der neuen Batterie zu verhindern. 
    •  vor dem Wechsel einer Batterie in der Bedienungsanleitung nachschlagen: Manche Radios, Alarmanlagen und Steuergeräte (etwa für elektrische Fensterheber) müssen nach dem Wiederanklemmen mit Codenummern oder besonderen Bedienschritten wieder initialisiert werden 
    • bei einer neuen Batterie die Pole mit säurefreiem Fett oder – nach dem Anklemmen – mit dafür vorgesehenem Schutzlack behandeln    

    Autobatterien enthalten giftiges Blei, umweltschädliche Zusätze und ätzende Säure. Deshalb sind sie mit einem Pfand beaufschlagt und müssen dem gesetzlich vorgeschriebenen Recycling-System zugeführt werden. Fast 99 Prozent des Materials von Gehäuse und Innenleben können wieder verwertet werden 

    Wer seine Batterie pflegen will, kann auf die in vielen ADAC-Geschäftstellen angebotenen Ladegeräte zurück greifen, die die Startfähigkeit aufrecht erhalten helfen, sofern die Batterie keinen deutlichen Schaden hat.

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