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London to Brighton Veteran Car Run

Deutschland ist Partnerland


Der London to Brighton Veteran Car Run (LBVCR) hat eine traditionsreiche Geschichte und das Rennen gilt als ältestes Rennen der Welt. Die Fahrt von London nach Brighton findet immer am ersten Sonntag im November statt und hat eine Streckenlänge von 86 km, die für die Fahrzeuge und deren Mannschaften immer eine große Herausforderung darstellt.

Die Wettfahrt wurde mit der Aufhebung des „Red Flag Act“ begründet. Dieses Gesetz im Vereinigten Königreich Großbritannien und Irland war dafür geschaffen, Unfälle im Straßenverkehr durch die zunehmende Zahl an Dampfwagen zu vermeiden. Das Gesetz schrieb vor, dass ein Gefährt ohne Pferde oder ein Automobil mit einer Geschwindigkeit von maximal 4 Meilen pro Stunde (ca. 6,4 km/h) fahren durfte. Innerhalb der Ortschaften durften Kraftfahrzeuge nicht schneller als Fußgänger sein und das Tempolimit lag bei 2 Meilen pro Stunde. Bei jedem Automobil mussten zwei Personen zum Führen des Fahrzeugs anwesend sein, wobei ein Fußgänger vor dem Fahrzeug laufen musste, um die Passanten mit einer roten Flagge (red flag) vor dem Fahrzeug zu warnen. Nachdem das Gesetz 1896 aufgehoben wurde, hatte man dann erstmals den LBVCR durchgeführt. Später wurde die Teilnahme am LBVCR auf Fahrzeuge begrenzt, die vor 1905 gebaut wurden.

Der LBVCR findet am 6. November 2016 statt und man kann sich noch anmelden. Bis zum 27. Juli kostet das Nenngeld ca. 470 Pfund und bis zum 27. August 570 Pfund, falls bis dahin überhaupt noch Fahrzeuge bis Baujahr 1904 angenommen werden.

Wegen des 130-jährigen Jubiläums der Automobilgeschichte mit der Entstehung des Benz Patent Motorwagens ist in diesem Jahr Deutschland das Partnerland des LBVCR. Aus diesem Grund sollten sich möglichst viele Deutsche an dieser historischen Fahrt beteiligen.

Für diese traditionsreiche Fahrt dürften sich in erster Linie die Mitglieder des Allgemeinen Schnauferl-Clubs (ASC) angesprochen fühlen, denn in ihren Reihen gibt es sicherlich die meisten Enthusiasten mit Fahrzeugen, die bis 1904 gebaut wurden.

Der ASC ist in England sehr beliebt und daher möchte der traditionsreiche und älteste Club eine „Abordnung“ zusammenstellen, die unter der Flagge des ASC zu einem großen Teil Deutschland repräsentieren soll. ASC-Präsident Uwe Brodbeck wird sich zusammen mit dem Messingbeauftragten des ASC, Wolfgang Presinger – selbst ein erfahrener LBVCR-Teilnehmer - um ein gemeinsames Auftreten und eine würdige Repräsentanz kümmern.

Nennungen aus Deutschland können so gerne über den ASC laufen. 
Ansprechpartner:
Wolfgang Presinger
Nibelungenring 26
68199 Mannheim
E-Mai: w.presinger@gmx.de 

Weitere Informationen zum Event finden Sie auf: www.veterancarrun.com


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