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„Sounds of Speed“: 27.08.2011

Zeitreise am Salzburgring

 

Boliden mit Rennsportvergangenheit laden am Samstag, 27. August auf dem Salzburgring zu einer Zeitreise in die Motorsportgeschichte ein. Bei der ADAC Salzburgring Classic „Sounds of Speed“ melden sich 250 historische Renner lautstark und von ihren Piloten mit vollem Einsatz bewegt auf der Piste zurück.

Das Schaulaufen der Klassiker auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke vor den Toren der Mozartstadt ist für Fahrer wie Zuschauer ein Fest der Sinne, wenn Motorenklänge aus sieben Jahrzehnten durch den Nesselgraben hallen und der Duft von verbranntem Gummi und Benzin in der Luft liegt. Los geht’s um 8:30 Uhr und dann durchgehend weiter bis 18 Uhr.


  • Fahren ohne Wettbewerbsdruck

    Regularienstress und Wettbewerbsdruck sucht man bei der ADAC Salzburgring Classic vergeblich. Nur die pure Lust am Fahren zählt. Jeder Teilnehmer gibt so viel Gas, wie er seinem betagten Rennwagen und sich zumuten will. Zwar werden die Rundenzeiten erfasst, für den Gewinn der „Sounds of Speed Trophy“ des Tagesbesten sind sie allerdings ohne Bedeutung. Entscheidend sind hier die Kriterien Sound, Seltenheit, Originalität und Erhaltungszustand des Fahrzeugs sowie der Fahrstil des Piloten, bewertet durch eine Fach-Jury.

    Und es wird wahrlich nicht getrödelt. Auch ein 70 Jahre alter BMW 328, Rennwagen-Ikone der Vorkriegszeit und doppelt so alt wie die Strecke, lässt auf dem Ring die Ventile fliegen. Das ist Musik in den Ohren der Fans. Hautnah dran ist man auch im frei zugänglichen Fahrerlager. Anders als bei zeitgenössischen Rennsportveranstaltungen herrschen dort keine Hektik oder Getue. Es wird entspannt Benzin geredet und fachkundig Auskunft über Geschichte und Besonderheiten der automobilen Raritäten gegeben.


  • Vielfalt garantiert

    Da ist die Armada der Vorkriegsrenner vom Schlage eines Lagonda oder Bentley. Oder seltene Rennwagen der Nachkriegsjahre, wie die nur in geringer Stückzahl entstandenen Veritas, deren technisches Grundgerüst buchstäblich in die „neue Zeit“ herübergerettet wurde.

    Aber auch sportlich verbesserte Brot-und-Butter-Autos der Wirtschaftswunderzeit sind zahlreich vertreten. Da messen sich Opel Kadetts mit VW Käfern und der Fahrer eines Healey Frogeye hat den gleichen Spaß wie der Pilot eines Triumph TR4. Mitten drin im Geschehen tummeln sich Hubraumzwerge wie NSU TT oder Steyr Puch, während die Dampfhammer-Fraktion der US-Boliden stimmgewaltig mit dumpf grollenden V8-Motoren auftrumpft.

    Für ein hoch tönendes Auspuff-Stakkato sorgen dagegen die Edelboliden von Maserati und Ferrari. Nicht nur für Insider interessant sind ein rarer Glas GT oder Alfa Romeo Giulietta Zagato - und natürlich immer wieder die traditionell stark vertretenen Porsche 356-Meute.

    Das Herz höher schlagen lassen die ausschließlich für die Rennstrecke gebauten Monoposti von der Formel V bis zur Formel 1 und rassige Prototypen vom Kaliber eines Porsche 908 oder 917.


  • Oldtimer und ihre Fahrer haben freien Eintritt

    Der Eintritt kostet zehn Euro, inklusive Zutritt zum Fahrerlager, Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren sind frei. Für Besucher, die mit ihrem Oldtimer bis Baujahr 1979 kommen, ist – solange Platz vorhanden - eine Parkfläche direkt vor dem Fahrerlager-Tunnel einschließlich Gratis-Eintrittskarte reserviert.

    Alle Informationen zur Veranstaltung sind unter www.salzburgringclassic.de abrufbar. Der Salzburgring ist erreichbar über die Autobahn A8 München-Salzburg, dann weiter über die A1 in Fahrtrichtung Wien bis zur Ausfahrt Thalgau, von dort der Beschilderung folgen.

    Zeitplan:
    Samstag, 28. August
    08:30 bis 12:00 Uhr Sounds of Speed
    12:00 bis 13:00 Uhr Mittagspause
    13:00 bis 18:00 Uhr Sounds of Speed
    ca. 18:45 Uhr Siegerehrung „Sounds of Speed Trophy“


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