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100 Jahre BMW

Faszination Bayerische Motoren Werke


In diesem Jahr feiert die Marke BMW ihren 100. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt das TECHNIK MUSEUM SPEYER ab dem 7. Oktober 2016 die neue Sonderausstellung „100 Jahre BMW - Faszination Bayerische Motoren Werke“. 

Das Museum präsentiert Fahrzeuge, die BMW-Geschichte schrieben und lädt die Besucher zu einer Zeitreise durch 100 Jahre BMW ein. Die Marke BMW steht seit jeher für Sportlichkeit, Innovation und Technologie. Den Slogan „Aus Freude am Fahren“ verkörpert die Marke schon seit den 1930 Jahren. BMW-Modelle besitzen immer eine sportliche Note. Wem dies nicht genügt, kann seit den 70er Jahren auf die Modellpalette der BMW Motorsport GmbH zurückgreifen. Die meist direkt aus dem Motorsport abgeleiteten Fahrzeuge werden besonders von Fahrern mit sportlichem Fahrstil geschätzt. 

Bei BMW begann vor 100 Jahren alles mit dem Bau von Motoren. Ab 1923 produzierte man das erste Motorrad-Modell, die BMW R32. Das Motorrad setzte neue Maßstäbe in der Zuverlässigkeit im Motorradbau. 1928 übernahm BMW den Fahrzeughersteller Dixi und war somit auch in der Automobilbranche vertreten. Die Ausstellung im TECHNIK MUSEUM SPEYER zeigt wie vielseitig BMW war und auch heute noch ist. 

Ob Flugzeugmotor, Motorrad, Auto-Klassiker oder spritzige Sportflitzer – es ist von allem etwas dabei. Zu sehen sind unter anderem eine Ju-52 mit BMW Sternmotoren, das erste Motorrad von BMW, eine BMW R32, ein schicker BMW 502 „Barockengel“, das Kultfahrzeug BMW Isetta und ein BMW 507. Noch heute zählt der 507 bei Auto-Kennern zu einem der schönsten Wagen weltweit. Aber auch der sportliche Bereich ist mit einem BMW 2002 Turbo, einem BMW M1 und einem Alpina BMW 3.0 CSL Gruppe 5 abgedeckt.

Die Sonderausstellung „100 Jahre BMW – Faszination Bayerische Motoren Werke“ läuft vom 7. Oktober 2016 bis 31. März 2017 und ist täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr im TECHNIK MUSEUM SPEYER zu sehen. Die Ausstellung ist im regulären Eintrittspreis des Museums enthalten. 

Geschichte BMW
Die Anfänge von BMW gehen auf Karl Rapp und Gustav Otto zurück. Aus der Flugmaschinenfabrik Gustav Otto ging 1916 die Bayerische Flugzeug-Werke AG (BFW) hervor. Aus den Rapp Motorenwerken entstand parallel dazu 1917 die Bayerische Motoren Werke GmbH. Das BFW-Gründungsdatum, der 7. März 1916, ist damit auch das Gründungsjahr der Bayerischen Motoren Werke. Seit 1917 tragen alle Firmenprodukte das BMW Emblem, das in Anlehnung an die bayerischen Landesfarben entworfen wurde. Ende der 1920er Jahre tauchte es erstmals in der Werbung als rotierender Propeller auf. Nachdem das Unternehmen 1920 an die Knorr-Bremsen AG verkauft wurde, erwarb der Finanzier Camillo Castiglioni 1922 den Motorenbau mit Mitarbeitern und Produktionsanlage, den Firmennamen sowie das weiß-blaue Markenzeichen und übertrug alles auf die „Bayerischen Flugzeuge-Werke AG“ (BFW). Das Unternehmen zog noch im selben Jahr in die Werkshallen der BFW am Münchener Oberwiesenfeld um. 
Bis heute stehen dort das Stammwerk und die Konzernzentrale der BMW Group. Als BMW 1923 erstmals ein eigenes Motorrad, die R32, vorstellte, sorgte dies für Aufsehen. Bisher war das Unternehmen nur im Motorenbau tätig gewesen, jetzt wagte man sich in den Fahrzeugbau. Mit dem Kauf des Fahrzeugherstellers Dixi stieg BMW 1928 in den Automobilbau ein. BMW machte sich einen Namen als ehrgeiziger Hersteller anspruchsvoller Fahrzeuge. Das erste BMW Fahrzeug nach 1945 war die im März 1948 vorgestellte R24, ein Einzylinder Modell und eine Weiterentwicklung des Vorkriegsmodells BMW R23. Der Verkaufserfolg der BMW R24 übertraf alle Erwartungen. Allein im Jahr 1949 wurden 9.144 Motorräder abgesetzt. 

In den 1950er-Jahren wurde die Lage des Unternehmens zunehmend kritisch. Ende 1959 gab Daimler-Benz ein befristetes Sanierungsangebot für BMW ab. Doch Kleinaktionäre und Belegschaft lehnten dies auf der Hauptversammlung am 9. Dezember ab. Ihr Durchhaltewille und Vertrauen in den BMW 700 veranlasste Herbert Quand zum Ausbau seines Aktienpakets. Im Folgejahr wurde BMW unter Quands Führung saniert. Mit der BMW Motorsport GmbH bündelte BMW 1972 alle Motosportaktivitäten in einer neuen Gesellschaft und schaffte die Grundlage für die heutige BMW M GmbH. BMW Motorsport bescherte BMW in den Folgejahren unzählige Motorsporterfolge. Auch der Bau besonders sportlicher BMW Automobile gehörte zum Programm. Mit der 3er-, 5er- und 7er-Reihe setzte BMW in den 1970er Jahren weiter konsequent auf Modernität und Dynamik. Damit waren die richtigen Fundamente gelegt, wie die bis heute andauernde Erfolgsgeschichte von BMW zeigt.


Weitere Informationen zur Sonderausstellung finden Sie unter www.technik-museum.de/bmw

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