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Oldtimer-Sonderschau auf der IAA 2011

Eine Viertelmillion Besucher

 

Eine Viertelmillion Würstchen wurden laut Messeveranstalter während der gesamten IAA in Frankfurt/Main verkauft. Rein statistisch betrachtet hat somit mehr als jeder Vierte der 928.000 IAA-Besucher im Laufe der zehn Messetage eine der beliebten Fleischwaren verdrückt.

Dass historische Fahrzeuge bei den Besuchern der IAA mindestens genauso beliebt waren wie die typisch deutsche Spezialität, zeigen die knapp 250.000 Besucher, die sich die Oldtimer-Sonderschau zum Thema „125 Jahre Automobil“ in Halle 6.1 nicht entgehen lassen wollten.



  • Woher und wohin

    „Zukunft serienmäßig“ lautete das Motto der diesjährigen IAA: „Zukunft braucht Herkunft“ möchte man da aus Sicht der Oldtimerszene gern hinzufügen.

    Und so wurde auf der Oldtimer-Sonderschau geknipst, gefragt, gerätselt und gestaunt, was unsere „Altvorderen“ im Laufe der 125 Jahre Automobilentwicklung so alles auf die Räder gestellt haben. Erstaunlich war hierbei insbesondere, wie viele junge und vor allem weibliche Besucher sich für das historische Blech interessierten und begeistern konnten. Somit ist die vielfach geäußerte Sorge um den Nachwuchs vielleicht gar nicht so dramatisch.

    Besonders interessant waren zwei Porsche: ein aus der Autostadt stammender Nachbau des Typ 60 aus dem Jahr 1937, der im Rahmen der Entwicklungsarbeiten für den späteren Volkswagen (Käfer) mit Ganzstahlkarosserie im Daimler-Benz Karosseriewerk Sindelfingen gebaut wurde, und der älteste weltweit bekannte Porsche 356 aus Stuttgarter Produktion, bereitgestellt aus der Sammlung des Automuseums PROTOTYP in Hamburg.

    Ein Goliath GD 750 aus Erstbesitz mit speziellem Kofferaufbau der BOSCH Automotive Tradition war ebenfalls eine besondere Rarität und zeigte neben einem roten Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer aus dem gleichen Baujahr die automobile Bandbreite der Wirtschaftswunderjahre.

    Diese Sonderschau auf über 1.000 Quadratmetern Fläche im Stil einer historischen Tankstelle mit historischen und klassischen Fahrzeugen aus allen Dekaden der vergangenen 125 Jahre Automobilbau wurde ausgerichtet von der „Arbeitsgemeinschaft Historische Fahrzeuge“, bestehend aus der ADAC Oldtimer-Sektion, dem Fachbereich Historische Fahrzeuge des VDA sowie dem Oldtimer-Fachreferat des ZDK.

    Die „Arbeitsgemeinschaft Historische Fahrzeuge“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, automobiles Kulturgut zu erhalten und dessen Betrieb auf öffentlichen Straßen zu gewährleisten. Die drei Mitgliedsverbände der Arbeitsgemeinschaft stehen hierzu im regelmäßigen Austausch miteinander.

    Die Ausstellung mit dem Gemeinschaftsstand des ADAC, VDA und ZDK zeigte vielen Interessierten, die bisher vielleicht noch nicht mit dem Thema Oldtimer in Berührung kamen, welche Entwicklungen den heutigen Technologien vorausgingen und auch heute noch für die Konstruktion von Fahrzeugen relevant sind.

    Die „Arbeitsgemeinschaft Historische Fahrzeuge“ dankt allen Leihgebern ganz herzlich für die Unterstützung und die erfolgreiche Zusammenarbeit:
    AUTOMUSEUM PROTOTYP
    AUTOSTADT GmbH
    BMW Group Classic
    BOSCH Automotive Tradition
    FESER Tradition
    Mercedes-Benz Classic
    Opel Classic
    Bruno Handwerk
    Heinz Krock


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