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39. Int. Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye

Mit Abstand größtes Event der FIVA-Motorcycle-Week

Foto: Seit zehn Jahren reisen Mike und Renate Hele 780 Kilometer aus dem englischen Waterlooville nach Ibbenbüren. Sie fahren eine Matchless Model M Sidecar, Baujahr 1926. Foto: AMC Ibbenbüren/Matthias Mausolf


Am Pfingstwochenende mit knapp 300 Vorkriegsschätzchen
Zum zweiten Mal nach 2017 gehört die Internationale Ibbenbürener Motorrad-Veteranen-Rallye zur FIVA-Motorcycle-Week. Dieses Prädikat wird vom Oldtimer-Weltverband FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens) jeweils nur einmal pro Land verliehen. Weltweit zählen 33 Veranstaltungen dazu, darunter in den USA, Indien, Türkei und Marokko.  Als sichtbares Zeichen erhält jeder Fahrer und jede Fahrerin einen Metall-Anstecker mit ca. 4 cm Durchmesser. Diese Pins sind inzwischen bei Oldtimerfreunden und anderen Sammlern sehr begehrt.


Unter allen 33 Events ist die 39. Auflage der Veteranenrallye vom 7. bis 10. Juni die mit Abstand größte. Schon drei Monate vor dem Ereignis waren über 170 historische Motorräder angemeldet. „Damit werden wir das Vorjahresergebnis wohl übertreffen und knapp 300 Vorkriegsschätzchen an den Start bringen“, erklärt Gregor Mausolf, Sprecher des veranstaltenden Automobilclubs Ibbenbüren e.V. im ADAC. 


Die Veteranenrallye repräsentiert mit rund 70 Marken den gesamten Motorradbau der Vorkriegszeit. Selbstverständlich sind alle großen Namen wie Harley Davidson, Indian, BMW, Triumph, Terrot, Moto Guzzi, Peugeot, NSU, DKW oder Douglas dabei. Aber wer kennt schon Moser, Hulla, Ravat, Bleha oder Universelle? Die bislang älteste angemeldete Maschine ist eine Göricke, Baujahr 1904. Insgesamt erwartet Mausolf beim Veteranentreffen rund 20 „Über-Hundertjährige“ sowie Fahrer aus acht bis zehn Nationen.
Sämtliche Motorräder sind in Ibbenbüren am Nordrand des Teutoburger Waldes in Aktion zu sehen. Am Samstag, 8. Juni, gibt es eine kleine Ausfahrt über 40 Kilometer, am Pfingstsonntag dann die große Tour zum „Stadtkiosk Julius Frilling“ nach Lingen-Damaschke. Ein Teil der uralten Motorräder wird allerdings nur beim Gleichmäßigkeitslauf am 8. Juni ab 15.30 Uhr auf der Aschebahn des Sportzentrums Ost in Ibbenbüren bewegt. Der Eintritt ins Stadion kostet  4,00 € inklusiv eines 48-seitigen Oldtimer-Magazins mit allen Startern und interessanten Geschichten rund um einzelne Fahrzeuge. Lohnend ist ein Gang durch das 16.500 Quadratmeter große Stadiongelände. Hier kann man die Motorräder aus nächster Nähe betrachten. Ihre Besitzer geben gerne Auskunft über ihre alten Schätzchen. Weitere Infos unter www.veteranenrallye.de 


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