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Automobile Legenden auf der 21. ADAC Heidelberg-Historic


Mit Begeisterung wurden die „rollenden Legenden“ der 21. ADAC Heidelberg Historic entlang der Strecke begrüßt, die auf zwei Tagesetappen insgesamt 590 Kilometer durch Nordbaden und Teile Württembergs führte. Mit 26 Vorkriegsfahrzeugen war die Bandbreite des insgesamt 182 Fahrzeuge umfassenden Teilnehmerfeldes wirklich sehenswert. Dreh- und Angelpunkt der Oldtimerrallye, die am 10. und 11. Juli stattfand, war das Auto- und Technik Museum Sinsheim. 

Vor dem Start am Freitagmorgen mussten die edlen Glanzstücke die technische Abnahme in der Sinsheimer TÜV-Prüfstelle absolvieren. Das war jedoch für die liebevoll gepflegten Fahrzeuge – von Aston Martin Le Mans, Mercedes Benz 630K über Jaguar E-Type bis zu DKW Monza oder NSU Prinz – kein Problem. Beruhigend: Um kleinere Vorkommnisse bei den betagten Schätzen kümmerte sich ein „Gelber Engel“ des ADAC, der das Fahrerfeld durchweg begleitete.

Eine Besonderheit der ADAC Heidelberg-Historic sind die 16 Gleichmäßigkeitsprüfungen, deren Strecken allesamt für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden. Die ersten zehn wurden von den Fahrern und Beifahrern mit viel Fingerspitzengefühl bei bestem Sommerwetter auf der rund 300 Kilometer langen „Kurpfalz-Kraichgau Etappe“ absolviert. Im Rahmen der Baden-Württembergischen Heimattage führte die Strecke erstmals nach Bruchsal, bevor wie jedes Jahr der Marktplatz in Heidelberg angesteuert wurde. Dort standen die Besitzer der wertvollen Fahrzeuge den Besuchern Rede und Antwort und es wurde so manches Benzingespräch im „Café Boxenstopp“ geführt. Der Höhepunkt des ersten Tages war jedoch wieder einmal der „Grand Prix“ in Spechbach, wo die Bevölkerung die Einfahrt auf den eigens angelegten Rundkurs in der Ortsmitte mit Spannung erwartete.


  • Tag Zwei
    Tag zwei führte die Teilnehmer über die „Madonnenland-Hohenlohe-Zabergäu Etappe“ mit 290 km über Buchen, Schloss Merchingen und Zweiflingen ins Neckarsulmer Audi-Forum. Die Zieleinfahrt wie auch die Siegerehrung fand am Abend wieder im Auto und Technik Museum Sinsheim statt. Den Gesamtsieg sicherte sich Patrick Weber aus Bad Kreuznach mit seinem 1973er BMW 3.0si, dicht gefolgt von Aghem Gianmaria aus Moncalieri (Italien) mit einem 1938er BMW 328 Roadster. 
    Die Teilnehmer lobten die lockere und entspannte Atmosphäre und genossen die Fahrt durch historische Ortskerne und durch das nordbadische und württembergische Hügelland. „Bei uns geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um Gefühl, Konzentration und Teamarbeit. Dabei kommt die Freude am Fahren über die schönen Strecken nicht zu kurz“, unterstrichen der Organisator Kuno Hug und der Sportleiter des ADAC Nordbaden, Jürgen Fabry

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