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Hamburg Motor Classics

Klassiker richtig importieren – Fallstricke vermeiden


Tipps und Tricks von Experten auf der HAMBURG MOTOR CLASSICS

Die HAMBURG MOTOR CLASSICS ist eine Messe der automobilen Träume – und der Pläne, wie sich solche Träume realisieren lassen. Wer etwa den klassischen Ford Mustang am Stand von OCC bewundert, wird womöglich darüber nachdenken, sich ebenfalls einen solchen Klassiker anzuschaffen – am besten dort zu erstehen, wo sich seine Heimat befindet – in den USA. Wie sich das bewerkstelligen lässt, darüber können sich Besucher auf der HAMBURG MOTOR CLASSICS, die ihre Premiere vom 13. bis 15. Oktober auf dem Hamburger Messegelände feiert, ausführlich informieren. Neben den vorgestellten klassischen Automobilen liegt ein besonderer Fokus auf der Beratung von Einsteigern. Themen wie Bewertung, Kauf, Versicherung und Pflege von Young- und Oldtimern werden von Experten der Branche in Fachvorträgen aufgegriffen und liefern auch unerfahrenen Besuchern einen tieferen Einblick. 


Geht es um den Import eines Klassikers aus dem Ausland oder speziell den vereinigten Staaten, dann finden Besucher in den Messehallen geeignete Ansprechpartner, mit deren Tipps sich eine Vielzahl möglicher Fallstricke vermeiden lassen. Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Abwicklung eines solchen Importvorhabens ist neben guten Englisch-Kenntnissen auch die Bereitschaft, Verhandlungen mit Firmen und Behörden auf sich zu nehmen. „Cleveres Suchen lohnt sich meist! Recherchen auf Clubseiten führen sehr oft zu ganz erstaunlichen Informationen oder Kontakten und enden nicht selten mit dem Erwerb eines echten Schätzchens", sagt Carsten Möller, OCC-Geschäftsführer.


Grundsätzlich gilt: In Amerika werden Oldtimer besser bei Privatanbietern erstanden. Die große Nachfrage aus Europa spornt inzwischen auch die Kreativität an. Einer der neueren Tricks besteht darin, dicke Spachtelflächen auf der Karosse mit Metallsplittern zu vermengen, so dass auch der bisher unbestechliche Magnettest das Fehlen realen Blechs nicht feststellen kann. Ohne Fachwissen kann ein Interessent teure Fehler begehen. Noch riskanter ist es, aus der Ferne via Internet nach einem Fahrzeug zu suchen, und es dann auch direkt zu kaufen. Denn Zustandsbeschreibungen der Anbieter haben oft wenig mit der Realität zu tun.

Wer sicher gehen will, heuert daher besser einen professionellen Auto-Scout an, der sich vor Ort mit der Qualität des Wunsch-Oldtimers befasst. Oder er wendet sich in Deutschland an einen professionellen Importeur, bei dem ein entsprechendes Fahrzeug bereits im Schauraum wartet. Das hat den Vorteil, dass der gewünschte US-Oldie dort schon zulassungsfertig inklusive sämtlicher notwendiger Umbauten für den deutschen Straßenverkehr vorbereitet ist.

Oldtimer-Liebhaber, die selber in die USA reisen wollen, sollten sich umfassend vorbereiten – und auch die englische Sprache entsprechend beherrschen. Zudem ist es ratsam, sich vorab ein Bild von den zu erwartenden Gesamtkosten zu machen. Denn zum Ankaufspreis des Oldtimers kommen noch Kosten für den Transport zum Abfahrtshafen, Verladen und Zollabwicklung in Amerika, Seefracht, Abwicklung, Entladen und Zollabfertigung in Europa, Zoll und Mehrwertsteuer bei der Einfuhr, technisches Anpassen an europäische Normen, TÜV-Abnahme und Zulassung.

Die HAMBURG MOTOR CLASSICS findet vom 13. bis 15. Oktober 2017 erstmals auf dem Hamburger Messegelände statt. Geöffnet ist die Oldtimermesse am Freitag von 12 bis 20 Uhr, am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. 


Weitere Informationen gibt es auch unter www.hamburg-motor-classics.de und unter https://www.facebook.com/hamburgmotorclassics/


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