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FIVA Preservation Award

Internationales Jahr des Automobilen Kulturgutes


Die 1966 in Paris gegründete FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens) feiert heuer ihr 50-jähriges Bestehen. Der Verband vertritt weltweit über 1,5 Millionen Oldtimerliebhaber. Ihm gehören 86 Mitglieder aus 65 Ländern an.

Gemäß ihrem Auftrag als Schützerin, Bewahrerin und Förderin historischer Fahrzeuge hat die FIVA das Jahr 2016 zum Internationalen Jahr des Automobilen Kulturgutes [Motoring Heritage Year (WMHY)] erklärt und ein spezielles Programm erstellt, dessen Schirmherrschaft die UNESCO im Februar 2016 übernahm. Über diesen bedeutenden Meilenstein dürften sich alle Oldtimerbegeisterten freuen. Immerhin bekundet die UNESCO, deren besonderes Augenmerk der Bildung, Wissenschaft und Kultur gilt, damit erstmals ihr Interesse und Anliegen bezüglich des mobilen Kulturgutes.

Das WMHY-Programm sieht die Verleihung eines FIVA Preservation Award bei sieben sorgfältig ausgewählten erstklassigen Concours, z. B. Chantilly Arts & Elégance, vor. Auf diese Weise zollt die FIVA den Eigentümern für ihre Bemühungen um eine möglichst weitgehende Bewahrung des Originalzustandes ihrer Fahrzeuge Anerkennung. Dabei werden Authentizität, Patina und Gebrauchsspuren berücksichtigt, die mehr zählen als Chrom- oder Lackglanz. Dies soll aber nicht bedeuten, dass die FIVA diesen Ansatz bei Fahrzeugeigentümern für den einzig „richtigen“ hält. Auch gründliche und ordnungsgemäß dokumentierte Restaurierungen weiß sie zu schätzen. Allerdings vertritt die FIVA die Ansicht, dass in einigen Fällen der wichtige Aspekt der Bewahrung unterbewertet ist und mehr Aufmerksamkeit verdient.

Jeder Preis ist nummeriert. Der erste wurde auf Amelia Island an Dan Davis für seinen 1930er Cord L-29 verliehen;  beim Concorsa d’Eleganza Villa d’Este im Mai ging der zweite an Corrado Lopresto für seinen einzigartigen 1961er „Halb-und-Halb“-Alfa Romeo SZ Zagato-Prototyp Coda Tronca. Den dritten erhielt l’Aventure Peugeot Citroën DS bei der Le Mans Classic für ihren unberührten 1966er CD Peugeot. Weitere Preservation Awards sollen bei der Pebble Beach, der Autoclasica Argentina und beim Cartier Cours d‘Elégance „Travel With Style“ in Hyderabad, Indien, verliehen werden.

Geplant ist, die Gewinner im November zu einer Ausstellung in der UNESCO-Zentrale in Paris im Rahmen einer „Pariswoche“ anlässlich der 50. FIVA-Generalversammlung (16.-20. November) zu versammeln. Während dieser Woche können alle Oldtimerfans am Paris-Symposium (16. November) beim Automobile Club de France (ACF) und mit ihrem Fahrzeug an der „Tour de Paris“ (Sonntag, den 20. November) teilnehmen. Diese Ausfahrt wird gemeinsam von der Fédération Française des Véhicules d’Epoque (FFVE) und dem Club Vincennes en Anciennes mit Unterstützung der PSA-Gruppe veranstaltet.

Hinweis: Für den Inhalt der Meldung ist ausschließlich die FIVA verantwortlich. Die Übersetzung vom englischen Originaltext ins Deutsche erfolgte durch den ADAC e.V. 

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