DruckenPDF

FIVA Paris Week 2016

Symposium Handwerk, Fertigkeiten & Jugend


Wie kann es gelingen, junge Menschen für Oldtimer zu begeistern?

Ein internationales Symposium zum Thema Handwerk, Fertigkeiten & Jugend beim französischen Automobilclub in Paris am 16. November 2016 war der fulminante Auftakt einer fünftägigen Feier anlässlich des Internationalen Jahres des Automobilen Kulturgutes.

Das Symposium war die erste Veranstaltung im Rahmen der fünftägigen Paris-Woche, die die Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) vom 16.-20. November 2016 als Höhepunkt anlässlich des Internationalen Jahres des Automobilen Kulturgutes unter der Schirmherrschaft der UNESCO ausrichtete.

Auf dem Symposium sollten wichtige Themen diskutiert werden, wie Aus- und Weiterbildung bzw. Lehre im Kfz-Handwerk, technische Fragen und die Notwendigkeit, die jüngere Generation für historische Autos, Motorräder und Nutzfahrzeuge zu begeistern. Die Veranstaltung fand beim angesehenen, 125-jährigen französischen Automobilclub (ACF) statt und wurde von ACF-Präsident Robert Panhard aus der bekannten Familie Panhard eröffnet.

Teil 1 des eintägigen Symposiums widmete sich dem Erhalt von Fertigkeiten. Zunächst hielten Experten des französischen Öl- und Schmiermittelherstellers Motul einen kurzen Vortrag über Aus- und Weiterbildung. Motul unterstützt seit vielen Jahren großzügig den Erhalt des automobilen Kulturgutes in Frankreich.

Weitere Themen waren die enorm erfolgreichen Lehrstellen im Bereich Oldtimer-Restaurierung, die durch den FBHVC (Verband britischer Oldtimerclubs) entwickelt und eingeführt wurden, sowie EU-weite Ausbildungsprogramme. Dabei standen eine spezielle Fertigkeit, nämlich die Lackierung, sowie die diesbezügliche Ausbildung im Mittelpunkt. Vertieft wurde das Thema durch Fragen bzgl. der Vermittlung technischer Fähigkeiten, Umweltfragen und die wirtschaftlichen Aspekte guter Arbeit. Folgende Teilnehmer trugen mit ihrem Wissen zur Debatte bei: Restaurateure, Concours-Preisrichter, der berühmte Sammler bedeutender historischer Fahrzeuge, Corrado Lopresto, sowie Spezialisten des deutschen Lackherstellers Glasurit, die ihr Fachwissen zu Reparaturlackierung präsentierten, das weiteren Interessenten innerhalb der FIVA zur Verfügung gestellt werden soll.

In Teil 2 des Symposiums ging es um die Jugend. Eine Gruppe junger Oldtimerfans (zwischen 23 und 33 Jahren) aus Frankreich, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Polen und Indien diskutierten offen über die Frage, wie das Interesse an historischen Fahrzeugen bei der jungen Generation lebendig gehalten werden kann. Im Ergebnis verpflichtete sich die FIVA, Aktivitäten wie Workshops zu initiieren, um jüngeren Leuten die historische Fahrzeug-Bewegung näher zu bringen. Ebenso gab es Überlegungen, über Schulprogramme das Interesse der Schüler zu wecken oder mithilfe von Clubs und Unternehmen die Jugend anzusprechen. Die Stimmung auf dem Symposium war geprägt von Optimismus und Zuversicht.

Bild: Junge Oldtimerfans aus aller Welt diskutieren auf dem FIVA-Symposium über historische Fahrzeuge 

Hinweis: Für den Inhalt der Meldung ist ausschließlich die FIVA verantwortlich. Die Übersetzung vom englischen Originaltext ins Deutsche erfolgte durch den ADAC e.V.

Hinweis


War dieser Artikel für Sie hilfreich?
20 von 20 Nutzern fanden diesen Artikel hilfreich

Weitere interessante Themen für Sie

Oldtimerclubs

Informieren Sie sich über die Oldtimerclubs im ADAC Mehr

ADAC Oldtimer-Ratgeber NEU!

Aktualisierte Neuauflage 2017/2018 jetzt erschienen - hier geht's zur Online Version  Mehr

– ANZEIGE –

ADAC-AutoVersicherung

Neues Auto? Neue Kfz-Versicherung! Nutzen Sie Ihre Chance und machen Sie gleich den ADAC-AutoVersicherungs-Check. Mehr





Ihr Kontakt zum ADAC: Hilfe, Rat und Schutz für Ihre Mobilität