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Die Boliden der BOSS GP-Serie geben den Besuchern der Historic Trophy Nürburgring mächtig was auf die Ohren

Viele Motorsport-Fans bemängeln an der aktuellen Formel 1, dass sie schlicht zu langweilig sei. Ihre Argumente: Die innovative Hybrid-Antriebstechnologie vermag wegen ihrer eher zurückhaltenden Akustik keine rechte Emotionen zu wecken, das fahrerische Können der Fahrer steht hinter der innovativen Technik der Fahrzeuge und den Strategien der Ingenieure zurück und das unausgeglichene Kräfteverhältnis im Feld und fehlende Zweikampfszenen verhindern jegliche Spannung. Und überhaupt, früher war alles besser …

Dass dieses „früher“ gar nicht so weit zurückliegt, wird im Rahmen der Historic Trophy Nürburgring 2016 einmal mehr die BOSS GP (Big Open Single Seaters Grand Prix) beweisen. Die nach eigenen Angaben „schnellste Rennserie“ Europas exakt jene Formel 1-Renner der jüngeren Vergangenheit, nach denen sich die Fans aktuell so sehr sehnen. In diesem Jahr finden sich beispielsweise ein Toro Rosso STR1 von 2006, ein Jaguar R5 von 2004 und ein Minardi PS04B aus dem gleichen Jahr sowie ein 1997er Benetton B197 in der Liste der eingeschriebenen Fahrzeuge – alle mit unnachahmlich heiser kreischenden Dreiliter-V10. Mit V8-Power am Start: ein Williams FW33 (2011), ein Forti FG03 (1996) sowie ein Benetton B192, also der Wagen, mit dem Michael Schumacher 1992 seine erste volle Formel 1-Saison bestritt. In der sogenannten Open Class ist zudem ein Panoz DP01 gemeldet, das von einem 2,8-Liter-V8 mit Turboaufladung angetriebene Einheitsauto der US-amerikanischen Champ Car-Serie, das allerdings nur in der Saison 2007 zum Einsatz kam, bevor die Meisterschaft von der konkurrierenden Indycar-Serie übernommen wurde.

Neben der Open Class schreibt die BOSS GP zudem eine Formula Class aus, die verschiedene Boliden aus mehr oder minder direkt unter der Formel 1 positionierten Rennklassen vereint. Dazu zählen beispielsweise die Dallara mit Vierliter-V8 aus der GP2 oder die vom gleichen Hersteller stammenden Monoposti der World Series by Nissan bzw. by Renault mit 3,5-Liter-V6. In diesem Jahr sind zudem zwei Panoz DP09B aus der Superleague Formula eingeschrieben, also aus jenem ambitionierten Versuch Fußball und Motorsport  zu verbinden, indem die Teams die Namen großer, international bekannter Clubs trugen. Der Versuch wurde im Laufe des Jahres 2011 nach nur etwas mehr als drei Jahren allerdings auch schon wieder beendet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.historictrophy.de 

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