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19. bis 22. Juni 2014

ADAC 24h-Classic: Back to the Roots


Der Freitag des 24h-Rennens hat einen traditionsreichen Höhepunkt: Das Rennen der klassischen Rennwagen, die in der ADAC 24h-Classic antreten. Sie erinnern an die Geschichte des 24h-Rennens, die bis ins Jahr 1970 zurückreicht.

Und mehr noch: In dem Starterfeld, das offen ist für die Jahrgänge 1946 bis 1989, gibt es ein Wiedersehen mit vielen Tourenwagen und GT, die auch abseits der 24 Stunden die Historie der Rennstrecke mit prägten.

Das Starterfeld mit seiner enormen historischen Bandbreite wird möglich gemacht durch die Kooperation zweier starker Rennserien. Die älteren Fahrzeuge im Feld stammen aus dem Dunlop FHR Langstreckencup. In der weltweit wohl größten historischen Langstreckenserie sind Tourenwagen und GT der 50er bis 70er Jahre am Start, die nach dem Anhang K der FIA aufgebaut sind. Die jüngeren Fahrzeuge im Feld rekrutieren sich aus der Youngtimer Trophy, die für Fahrzeuge der Jahre 1966 bis 1989 offen steht.


  • Familie Schrey greift nach dem nächsten Sieg

    Schon entsprechend der Baujahre ist es fast logisch, dass beim Kampf um den Gesamtsieg in den vergangenen Jahren stets ein Youngtimer die Nase vorne hatte. Und es war ein Familiengespann, dass dem Geschehen an der Spitze seinen Stempel aufdrücken konnte: Die Cousins Michael Schrey (Wallenhorst) und Daniel Schrey (Rietberg) machten die 24h-Classic-Triumphe zwischen 2009 und 2012 gleich vier Mal in Folge unter sich aus. Daniel ging 2010 und 2011 im Porsche 935 K1 als erster über die Ziellinie, Michael siegte im Porsche RSR 2009 und 2012. Nur im vergangenen Jahr mussten sich die beiden geschlagen geben, als Dr. Edgar Althoff im Porsche Carrera RSI sich nach einem tollen Fight um die Führung durchsetzte. Daniel Schrey als Zweiter und Michael als Gesamtdritter mussten ihn ziehen lassen, und damit dürfte ihr Ziel für dieses Jahr klar gesteckt sein: die Familienehre wieder herstellen und den nächsten Schrey-Sieg einfahren.


  • Auch FHR-Sieg ging im Vorjahr an Porsche
    Überhaupt: Die 24h-Classic sind fest in der Hand der Porsche. Die Marke, die beim „großen“ 24h-Rennen bereits elf Mal triumphierte – nur BMW ist mit 19 Triumphen erfolgreicher – ist im Starterfeld stets bestens vertreten und war in den vergangenen Jahren nicht zu schlagen. Das gilt auch für die FHR: Das Feld der Anhang-K-Renner wurde im vergangenen Jahr von Pedro und Luco Sanchez im Porsche 911 ST angeführt.
    Das heißt aber nicht, dass andere Marken nichts zu melden hätten bei der ADAC 24h-Classic. Im vergangenen Jahr belegte Rallye-Ass Uwe Nittel im Opel Manta 400 die Pole Position, die er allerdings nicht verteidigen konnte. Auch die mächtigen BMW M1 sind immer wieder für Überraschungen und Top-Platzierungen gut. In diesem Jahr bringen etwa Achim und Peter Heinrich einen der legendären Sportwagen aus München an den Start.

  • Roland Asch mit Sohn Sebastian im 190er
    Ein ganz besonderes Fahrzeug wird aber ganz sicher die Blicke der Fans auf sich ziehen und nostalgische Erinnerungen bei allen Beteiligten wecken: Mercedes-Benz Classic hat einen Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evo II aufgebaut. In ihm geht Roland Asch und sein pfeilschneller Junior Sebastian an den Start – beide gehörten in der Vergangenheit im Falken-Porsche beim 24h-Rennen zu den festen Größen und kennen die Strecke aus dem Effeff. Diesmal jagen sie also den Evo II, dessen spezielle Beklebung das 120-jährige Motorsportjubiläum der Marke mit dem Stern würdigt, um die legendäre Strecke. Der Einsatz wird auch Erinnerungen an die 80er Jahre aufkommen lassen, als Mercedes mit eben jenen 190ern zu den erfolgreichsten Marken in der DTM gehörte. Die Serie, die in diesem Jahr ihr 30. Jubiläum feiert, sorgte damals für einen Höhepunkt im 24h-Rahmenprogramm, als Klaus Ludwig, Keke Rosberg, Ellen Lohr & Co. in ihren 2.5-16 Evo II gegen die versammelte internationale Tourenwagen-Elite auf Audi, Alfa Romeo und BMW antraten. 

    Weitere Infos unter:

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