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Siegeszug begann auf der IAA

20 Jahre Audi Space Frame


Für Audi schließt sich auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) ein Kreis: Vor exakt 20 Jahren präsentierte der Premiumhersteller in Frankfurt den „ASF“ (Audi Space Frame) – ein silbern glänzendes Showcar, das mit seinem neuartigen Karosseriekonzept aus Aluminium den automobilen Leichtbau revolutionierte. Auf der derzeit laufenden IAA steht erneut ein Auto im Mittelpunkt, das auf der ASF-Bauweise basiert: der neue Audi A8.


  • Die Natur zum Vorbild

    Es war die Natur, die den Ingenieuren vor mehr als 20 Jahren die entscheidende Inspiration gab. So kommt zum Beispiel in einem Bienenstock an den Waben nur so viel Material zum Einsatz, wie es für das beste Ergebnis erforderlich ist. Mit diesem Wissen konstruierten die Leichtbau-Experten bei Audi das Gerüst des ASF, bestehend aus Strangpressprofilen und Druckgussteilen. In dieses Fachwerk sind Bleche – etwa die Dachhaut, der Boden und die Seitenteile – mittragend und kraftschlüssig eingebunden. Je nach Aufgabe wiesen die einzelnen Komponenten unterschiedliche Formen und Querschnitte auf.

    Bereits ein Jahr nach der IAA 1993 brachte das Unternehmen mit dem Audi A8 das erste Großserienauto der Welt mit selbsttragender Aluminiumkarosserie auf den Markt. Unter ihren 336 Einzel-Komponenten dominierten die Blechteile vor den Profil- und Gussknoten. Der Zusammenbau erfolgte zu etwa 75 Prozent in Handarbeit.

    Das ASF-Prinzip hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten durchgesetzt: Insgesamt hat das Unternehmen seit 1994 mehr als 750.000 Automobile in ASF-Bauweise – aus Vollaluminium oder in Aluminium-Hybrid-Bauweise – hergestellt.


    Foto: Audi AG


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