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Zulassungsarten und Steuersätze

Auf den folgenden Seiten sind alle Möglichkeiten aufgeführt, die für die Zulassung von Oldtimer-Fahrzeugen von Interesse sein können. Alle hier angegebenen Steuersätze verstehen sich pro angefangene 100 ccm Hubraum; die Fristen für die Abgasuntersuchung beziehen sich auf Fahrzeuge, bei denen keine besonderen Anforderungen an das Abgasverhalten gestellt werden (insbesondere Fahrzeuge ohne geregelten Katalysator).


  • Kurzzeit-Kennzeichen
    Das Kurzzeit-Kennzeichen mit der Nummer „03“ oder „04“ ist kein spezielles Oldtimer-Kennzeichen, kann aber durchaus praktisch sein. Wenn das Fahrzeug zum Beispiel abgemeldet oder stillgelegt ist, können mit diesem Kennzeichen trotzdem Probe-, Prüfungs- und Überführungsfahrten (in die Werkstatt, zum Restaurator etc.) vorgenommen werden. Das Kurzzeit-Kennzeichen wird nach Vorlage einer gültigen Versicherungs-Bestätigungskarte von jeder beliebigen Zulassungsstelle erteilt und ist höchstens fünf Tage gültig.

    Auch das Kurzzeit-Kennzeichen wird im Ausland nicht überall akzeptiert. In Österreich und in Italien wird das Kurzzeit-Kennzeichen allerdings meist toleriert; in anderen Ländern kann die Verwendung problematisch sein.


  • Reguläres Kennzeichen
    Steuersatz für Benziner: 25,36 Euro; Diesel: 38,78 Euro (regulär 37,58 Euro, seit 1.4.2007 wird aber ein Steuerzuschlag in Höhe von 1,20 Euro für nicht mit Rußpartikelfilter nachgerüstete Pkw erhoben). Diese Steuersätze werden angewandt, wenn das Schadstoffverhalten schlechter als Euro 1 ist. Beim Einbau eines geregelten Katalysators oder Partikelfilters verbessert sich das Schadstoffverhalten und senkt damit den Steuersatz. Hauptuntersuchung (HU) und Abgasuntersuchung (AU) alle 24 Monate (AU-frei sind Benziner mit Erstzulassung vor 1.7.1969 und Diesel vor 01.01.1977). Motorräder werden jährlich mit 1,84 Euro je angefangene 25 ccm Hubraum besteuert. Zweiräder bis 125 ccm Hubraum sind steuerbefreit.

    Die übliche Zulassung kommt unter finanziellen Aspekten auch für Oldtimer in Frage: So beträgt die Jahressteuer trotz des hohen regulären Satzes z.B. beim 250 ccm-Hubraum einer Isetta nur 76,08 Euro (3 mal 25,36 Euro je angefangene 100 cm³ Hubraum).

    Beim regulären Kennzeichen lässt sich der Zeitraum der vorübergehenden Stilllegung jedes Jahr individuell gestalten, unverhoffte Schönwetterperioden können noch genutzt werden. Die anteilige Kraftfahrzeugsteuer wird, auf Tage umgerechnet, zurückerstattet. Die Wiederanmeldung stillgelegter Fahrzeuge wird seit dem 1.3.2007 erleichtert: bisher brauchte ein Fahrzeug, das länger als 18 Monate stillgelegt war, eine Vollabnahme für die Wiederanmeldung. Mit der neuen Regelung ist dies nur bei Fahrzeugen nötig, die länger als 7 Jahre abgemeldet waren oder technisch verändert worden sind. Ansonsten genügen eine neue HU und AU, wenn diese in der Zwischenzeit abgelaufen sind. Achtung: Durch die neue Regelung erlischt mit Stilllegung auch das Kennzeichen. Möchte man sein Fahrzeug nur kurzfristig abmelden und die bisherige Nummer auch nach der Wiederanmeldung nutzen, muss man sich sein bisheriges Kennzeichen reservieren lassen.

    Generell werden bei der Wiederzulassung an Stelle des alten Fahrzeugbriefs und Fahrzeugscheins die neuen EU-Zulassungsbescheinigungen ausgehändigt – vgl. Seite 52.

    Das bis Oktober 2000 ausgegebene Kennzeichen mit DIN-Schrift (ohne blaues Euro-Signet) ist natürlich ebenfalls weiterhin gültig. Bei Fahrten ins Ausland gibt es mit diesem Kennzeichen grundsätzlich keine Einschränkungen.


  • Saison-Kennzeichen
    Das Saison-Kennzeichen bietet sich für alle Fahrzeuge an, die nicht das ganze Jahr genutzt werden (z.B. Oldtimer, Motorräder, Cabriolets, etc.).

    Bei Zuteilung von Saisonkennzeichen, deren Betriebszeitraum jeweils auf einen nach vollen Monaten bemessenen, zusammenhängenden Zeitraum eines jeden Jahres befristet ist, wird die Steuer monatsweise berechnet. Es gelten alle Details wie unter Abschnitt „Reguläres Kennzeichen“. Abweichend hiervon: Sie legen verbindlich fest, für welchen zusammenhängenden Zeitraum (mindestens zwei, höchstens elf volle Monate) das Fahrzeug alljährlich zugelassen sein soll. Das Kennzeichen trägt dann am rechten Rand die Gültigkeitsdauer (z.B. 04/10 für 1. April bis 31. Oktober). Im gewählten Zeitraum ist das Fahrzeug automatisch zugelassen. Der Zeitaufwand und die Kosten für An- und Abmeldungen entfallen. Im Stilllegungszeitraum sind sowohl die Nutzung als auch das Abstellen auf öffentlichem Grund unzulässig.

    Mit dem Saison-Kennzeichen gibt es bei Fahrten ins Ausland während der Gültigkeitsdauer grundsätzlich keine Einschränkungen.


  • Historisches H-Kennzeichen
    Für das Historische (H)-Kennzeichen gelten die Details wie unter „Reguläres Kennzeichen“. Einzige Abweichung: Steuersatz pauschal 191 Euro (Pkw und Lkw) bzw. 46 Euro (Zweirad). Am rechten Rand trägt das Kennzeichenschild neben der üblichen Buchstaben-/Ziffernkombination den Großbuchstaben H. Das H ist aber kein Bestandteil der Erkennungsnummer.

    Voraussetzungen für die Erteilung: Das Fahrzeug muss vorwiegend zur „Pflege des Kfz-technischen Kulturgutes“ eingesetzt werden. Das Fahrzeug muss vor mindestens 30 Jahren erstmals in den Verkehr gekommen sein. Zudem muss nach § 9 (1) der seit 1.3.2007 geltenden Fahrzeug-Zulassungsverordnung von einem amtlich anerkannten Sachverständigen, Prüfer oder Prüfingenieur (z.B. bei DEKRA, GTÜ, KÜS oder TÜV) ein Gutachten für die Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer erstellt werden. Dabei wird festgestellt, ob sich das Fahrzeug weitgehend im Originalzustand befindet. Störend wären hier etwa typ-unpassende Details, wie ein fremder Motor oder z.?B. ein Wohnmobil-Ausbau eines ehemaligen Feuerwehr-Mannschaftswagens. Auch ein schlechter Erhaltungszustand kann die Erteilung verhindern.

    Anders als beim roten Oldtimer-Wechselkennzeichen gibt es grundsätzlich keine Einschränkungen bei der Verwendung. Eine gewerbliche Vermietung des Fahrzeuges ist allerdings nicht gestattet (bei Lkw keine gewerbliche Nutzung).

    Nur mit diesem bzw. dem 07er-Kennzeichen ist ein Befahren von „Feinstaubzonen“ möglich. Ein Fahrzeugalter von mindestens 30 Jahren reicht allein hierfür nicht aus.

    Bei Verwendung des H-Kennzeichens gibt es keine Einschränkungen für Fahrten ins Ausland. Eine Kombination von H-Zulassung und Saisonkennzeichen ist im Übrigen nicht möglich.


  • Rotes 07er-Kennzeichen
    Der Traum des Oldtimer-Sammlers ist ein Wechselkennzeichen für mehrere Fahrzeuge! Allerdings gilt das nur mit deutlichen Einschränkungen: Gestattet sind lediglich die Teilnahme an  Oldtimer-Veranstaltungen, An- und Abfahrten hierzu sowie Probe- und Überführungsfahrten und Fahrten zum Zwecke der Wartung oder Reparatur (sog. Werkstattfahrten). Der Steuersatz beträgt pauschal wie beim H-Kennzeichen jährlich 191 Euro (Pkw und Lkw) bzw. 46 Euro (Zweirad).

    Das 07er-Kennzeichen beruhte bisher auf der 1994 erlassenen 49. Ausnahmeverordnung zur StVZO. Hierin war geregelt, dass die Zuteilung einer 07er-Zulassung im Ermessen der örtlichen Zulassungsbehörde liegt, ebenso wie deren Zustimmung zu den vorgeschlagenen Fahrzeugen. Dabei wurde geprüft, ob die in der Verordnung genannte Voraussetzung „Darstellung des kraftfahrtechnischen Kulturgutes“ ausreichend erfüllt wird.

    Die seit 1.3.2007 geltende „neue“ Fahrzeug-Zulassungsverordnung definiert Oldtimer sowohl für das H-Kennzeichen wie auch die 07-Nummer einheitlich als „Fahrzeuge, die vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen sind, weitestgehend dem Originalzustand entsprechen, in einem guten Erhaltungszustand sind und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen.“ Trotz lautstarker Proteste in der gesamten Oldtimerszene hielt der Gesetzgeber an der Erhöhung der Altersgrenze auf 30 Jahre als Zulassungsvoraussetzung für ein 07er-Kennzeichen fest – früher war eine Altersgrenze von 20 Jahren üblich. Aufgrund der klaren Begriffsdefinition für einen „Oldtimer“, die im Zusammenhang mit der Einführung des H-Kennzeichens festgelegt wurde, war es aus Sicht des Gesetz-gebers erforderlich, diese Begriffsdefinition auch auf das 07er-Kennzeichen anzuwenden. Doch leider hat dies zur Folge, dass so genannte Youngtimer-Fahrzeuge unter 30 Jahren künftig nur noch regulär bzw. mit Saisonkennzeichen zugelassen werden können.

    Wer bereits ein 07er-Kennzeichen besitzt und Youngtimer-Fahrzeuge damit bewegt, kann aufatmen. Das Bundesverkehrsministerium teilte mit, dass bereits vergebenen 07er Zulassungen auf einen Halter, egal ob unbefristet oder befristet erteilt, ein Bestandsschutz gewährt wird. Bei einem Halterwechsel muss sich der Käufer individuell bei seiner Zulassungsstelle erkundigen, ob er das Fahrzeug unter 30 Jahren auf sein 07er Kennzeichen eintragen kann. Seit dem 1. März 2007 scheidet eine neue Zulassung als Oldtimer für Fahrzeuge unter 30 Jahren aber definitiv aus.

    Die Verwendung von Fahrzeugen mit 07er-Kennzeichen ist grundsätzlich auch international möglich, da die Eintragung der Daten im Fahrzeugschein von der zuständigen amtlichen Behörde (Zulassungsstelle) vorgenommen wird.  In manchen Ländern gibt es allerdings vereinzelt vor Ort „Anerkennungsprobleme“.

    Übrigens: Im Zuge der Einführung dieses Kennzeichens wurden anfangs auch Exemplare mit „06“ ausgegeben. Diese gelten aber natürlich mit dem entsprechenden Fahrzeugscheinheft ebenfalls als „Oldtimer-Kennzeichen“ und nicht als Händler-Kennzeichen.


  • Rotes 06er-Kennzeichen
    Dieses Kennzeichen, das nicht nur auf Oldtimer beschränkt ist, bleibt gewerblichen Nutzern (Händlern, Herstellern, Werkstätten etc.) vorbehalten. Voraussetzungen für die Erteilung sind ein entsprechender Gewerbeschein, Bedarfsnachweis, Versicherungsnachweis und „Zuverlässigkeit“ des Antragstellers. Mit dem Kennzeichen können dann Probe-, Prüfungs- und Überführungsfahrten vorgenommen werden. Das Kennzeichen ist als Wechselkennzeichen nicht fahrzeuggebunden, der Nutzer trägt das Fahrzeug selbst in das Fahrzeugscheinheft ein. Das 06er-Kennzeichen wird im Ausland nicht überall akzeptiert, da der hierfür ausgegebene rote Fahrzeugschein nicht den internationalen Straßenverkehrsübereinkommen entspricht. In Österreich und in Italien wird das 06er-Kennzeichen allerdings meist toleriert; in anderen Ländern kann die Verwendung problematisch sein.
  • Neue Zulassungspapiere
    Seit dem 01.10.2005 gibt es neue Zulassungspapiere. Fahrzeugschein und -brief erhalten ein neues Aussehen. Die neuen Fahrzeug-Zulassungsdokumente bestehen – wie auch bislang schon in Deutschland – aus zwei Teilen:
    • Zulassungsbescheinigung Teil I – sie ersetzt den bisherigen Fahrzeugschein
    • Zulassungsbescheinigung Teil II – sie ersetzt den bisherigen Fahrzeugbrief

    Bei jedem Halterwechsel, bei Änderungen der Einträge oder nach vorübergehender Stilllegung werden die neuen Dokumente ausgegeben und die alten Papiere von Amts wegen eingezogen. Für bereits zugelassene Fahrzeuge ändert sich zunächst nichts. Alte Dokumente behalten solange ihre Gültigkeit, bis die Ausstellung neuer Dokumente erforderlich wird.

    Wechselt ein Fahrzeug den Halter, muss die neue Bescheinigung Teil I und zugleich auch Teil II ausgestellt werden. Die Fahrzeugdokumente müssen „paarig“ sein, d.h. ein Nebeneinander von einer Zulassungsbescheinigung „neu“ mit einem Dokument „alt“ gibt es nicht.

    Die EU-weit harmonisierten Fahrzeugdokumente sind fälschungssicherer und durch einheitliche Codes können relevante Fahrzeugdaten auch im Ausland besser kontrolliert werden.

    Die EU-weiten Codes bestehen aus Buchstaben und gegebenenfalls aus Unternummern, wie z.B.

    C.3.1 Name oder Firmenname
    C.3.2 Vorname
    E Fahrzeug-Identifizierungsnummer
    P.3 Kraftstoffart oder Energiequelle

    Angaben, die nur national von Bedeutung sind, werden durch andere – in Klammern dargestellte Nummerierungen – kenntlich gemacht. Für die deutsche Zulassungsbescheinigung bestehen diese Codes aus Zahlen, wie z.B. 

    (9) Anzahl der Antriebsachsen
    (14) Bezeichnung der nationalen Emissionsklasse

    Bei der Zulassungsbescheinigung Teil II ist gegenüber dem bisherigen Fahrzeugbrief neu, dass statt bisher sechs nur noch zwei Haltereintragungen enthalten sind, so dass ab der dritten Umschreibung eines Fahrzeuges eine neue Zulassungsbescheinigung Teil II ausgestellt werden muss.

    Damit sind nicht mehr die Daten aller früheren Halter eingetragen, sondern aus Gründen des Datenschutzes nur noch zwei Halterdaten sowie die Anzahl sämtlicher Halter, so dass sich feststellen lässt, in wievielter Hand das Fahrzeug ist. Die Angaben über ehemalige Fahrzeughalter sind jedoch zunächst nicht verloren, sondern sieben Jahre nach Löschung des Fahrzeugs im Zentralen Fahrzeugregister gespeichert und werden bei Glaubhaftmachung berechtigter Interessen zur Verfolgung von Rechtsansprüchen gemäß § 39 StVG übermittelt.

    Tipp vom ADAC-Oldtimerexperten:
    Bei einer Ummeldung eines Oldtimers verlieren die bisherigen Fahrzeugbescheinigungen – auch ein lieb gewonnener Pappbrief – ihre Gültigkeit. Damit bei späteren Recherchen die Fahrzeug-historie keine Lücken enthält, sollten Sie in jedem Fall die Herausgabe Ihres alten, entwerteten Briefs fordern. Auch für Polizeikontrollen können die alten Eintragen hilfreich sein: In den neuen Zulassungsbescheinigungen wird nämlich nur noch eine einzige Reifengröße eingetragen werden. Um problemlos die Berechtigung anderer Reifendimensionen nachweisen zu können, hilft hier eine mitgeführte Kopie des alten Fahrzeugscheins.


  • Zulassungsverfahren
    Der Idealfall: Sie erwerben ein für den Straßenverkehr zugelassenes Fahrzeug mit Saisonkennzeichen, historischem oder regulärem Kennzeichen und gültiger HU- und AU-Plakette.

    Die Zulassung ist so einfach wie bei einem üblichen Gebrauchtfahrzeugkauf: Zur Behörde mitzubringen sind Kraftfahrzeugbrief und -schein (bzw. die Zulassungsbescheinigungen), die bisherigen Kennzeichen, Personalausweis und die Versicherungsbestätigung. Nach Anbringen der neuen Kennzeichen kann der Oldtimer umgehend in Betrieb genommen werden.

    Selbstredend geht es nicht immer so geradlinig zu, längere Stilllegungszeiten oder nicht komplette Papiere erfordern spezielle Lösungen. Wie diese aussehen können, zeigt die Übersicht auf der folgenden Seite.

    Weil der Ablauf in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich sein kann, sollte man sich im konkreten Fall direkt bei der örtlichen Zulassungsstelle bzw. dem Straßenverkehrsamt informieren. Inwieweit Änderungen am Fahrzeug für die Erteilung der Betriebserlaubnis nötig sind (was bei einem in Deutschland noch nie zugelassenen Fahrzeug der Fall sein kann), klärt man am besten vorab mit einer technischen Prüfstelle.


  • So lösen Sie Zulassungshürden

    Problem

    Das ist zu tun 

    Hauptuntersuchung fällig
    (Fz. war mehr als 7 Jahre stillgelegt)

    Zulassungsverfahren bei der Behörde einleiten – Fahrzeugpapiere werden erst ausgestellt, wenn gültige Hauptuntersuchung vorliegt.

    (Wieder-)Zulassungsverfahren nach § 14 II FZV bei der Behörde einleiten.
    Technische Prüfstelle erstellt ein Gutachten (u.U. nach Beseitigung beanstandeter Mängel)

    Brief/Zulassungs-bescheinigung verschollen 

    Verfahren nach § 11, 12 FZV. Behörde stellt neue Zulassungsbescheinigung aus.
    Voraussetzung u.a.: Einholung der Auskunft aus dem zentralen Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA), dass das Fahrzeug nicht als gestohlen gemeldet ist.

    Brief/Zulassungs-bescheinigung wurde für das Fahrzeug noch nie ausgestellt (z.B. im Ausland zugelassen) 

    Zulassungsverfahren bei der Behörde einleiten; Auskunft aus dem zentralen Fahrzeugregister des KBA einholen, dass Fz. in Deutschland noch nie zugelassen war, bzw. nicht als gestohlen gemeldet ist. Benötigt werden zudem die technischen Daten für die Ausstellung der Zulassungsbescheinigung. Gegebenenfalls kümmern sich die Prüforganisationen, aber auch die historischen Abteilungen der Fahrzeughersteller sowie Markenclubs (z.T. gegen Kostenpauschale) um die Beschaffung.
    Technische Prüfstelle erstellt ein Gutachten (u.U. nach Beseitigung beanstandeter Mängel, wozu auch die Nachrüstung von Blink- und Warnblinkanlage sowie Diebstahlsicherung gehören).
    Aushändigung von Zulassungsbescheinigung I und II erfolgt über die Zulassungsbehörde.

    Das H-Kennzeichen 

    Gutachten für die Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen, Prüfer oder Prüfingenieur einer Überwachungsorganisation (z.B. DEKRA, GTÜ, KÜS oder TÜV)

    Das rote 07er-Kennzeichen 

    Es ist ein Eigentumsnachweis in geeigneter Form, aber nicht unbedingt ein Fahrzeugbrief erforderlich. Gutachten für die Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen, Prüfer oder Prüfingenieur einer Überwachungsorganisation (z.B. DEKRA, GTÜ, KÜS oder TÜV). Vorzulegen ist weiterhin ein polizeiliches Führungszeugnis sowie ein Auszug aus dem Punkteregister des KBA.


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