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Archiv 2006: Oldtimer-Informationen

Um Oldtimer- und Youngtimerinteressierte ADAC-Mitglieder umfangreicher und schneller informieren zu können, wurde Ende 2006 eine News-Rubrik eingerichtet. Die wichtigsten Meldungen rund um das Thema erscheinen ab diesem Zeitpunkt kontinuierlich an dieser Stelle.
Nachfolgend einige Meldungen bis einschließlich 2006:
  • ADAC-Schreiben an Umweltminister Schnappauf' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> ADAC-Schreiben an Umweltminister Schnappauf
    27.11.2006 - Der ADAC fordert im Zusammenhang mit der Plakettenverordnung Ausnahmeregelungen für historische Fahrzeuge. Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, werden sie erforderlichenfalls auf allen Ebenen der Politik eingebracht. Am 27.11.2006 hat der ADAC Südbayern, mit den Städten München und Augsburg von etwaigen Fahrverboten betroffen, Umweltminister Schnappauf angeschrieben und entsprechende Ausnahmeregelungen gefordert.  Lesen Sie hier das komplette Schreiben
  • Städtische Umweltzonen in Bayern' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Städtische Umweltzonen in Bayern
    4.8.2006 - ADAC spricht sich für einheitliche Regelungen, Ausnahmen für Oldtimer und zweijährige Übergansfrist aus.
    Für die aufgrund von EU-Richtlinien zur Luftreinhaltung in acht bayerischen Städten (München, Augsburg, Bayreuth, Ingolstadt, Landshut, Neu-Ulm, Nürnberg und Regensburg) geplanten Umweltzonen setzt sich der ADAC aus Transparenzgründen für einheitliche Regelungen ein. Dazu gehört auch die Forderung, Oldtimer mit H-Kennzeichen von den geplanten Fahrtbeschränkungen generell auszunehmen. „Diese Fahrzeuge sind ein anerkanntes Kulturgut und werden von ihren Besitzern fast ausnahmslos nur wenige Kilometer im Jahr bewegt. Ein Fahrverbot würde keinen messbaren Entlastungseffekt bringen“, betonte Alois Ortner, Vorstand für Verkehr und Umwelt des ADAC Südbayern. Um Härten für die innerhalb der Umweltzonen wohnenden Besitzer von Fahrzeugen mit Euronorm 1 oder schlechter zu vermeiden, befürwortet Ortner darüber hinaus eine zweijährige Übergangsfrist. „Eine Stichtagsregelung, ab der diese Fahrzeuge innerhalb der Umweltzone nicht mehr bewegt werden dürfen, käme faktisch einer Enteignung gleich. Den betroffenen Anwohnern muss ein angemessener Zeitrahmen eingeräumt werden, um ihre persönliche Mobilität auf die veränderten Bedingungen abzustimmen.“ Um diese Ziele in die laufenden Planungsverfahren einzubringen führt der Automobilclub Gespräche mit den betroffenen Kommunen, den für die Genehmigung der Richtlinien zuständigen Regierungsbezirken sowie dem Bayerischen Umweltministerium.
  • Pkw-Plakettenverordnung: ADAC kritisiert hohen Verwaltungsaufwand' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Pkw-Plakettenverordnung: ADAC kritisiert hohen Verwaltungsaufwand
    14.10.2005 - Der ADAC spricht sich eindeutig gegen eine Plakettenverordnung für Autos aus. Nach Ansicht des Clubs kann eine wirksame Reduzierung der Feinstaubbelastung in Ballungsräumen nicht durch Pkw-Fahrverbote erreicht werden, da Autos nur zu einem geringen Teil für die Entstehung von Feinstaub verantwortlich sind. Nach Informationen des ADAC will der Bundesrat auf seiner heutigen Sitzung eine Kennzeichnungsverordnung für Benzin- und Diesel-Pkw beschließen. Die Verordnung hat das Ziel, entsprechend gekennzeichnete Fahrzeuge ganz oder teilweise von Fahrverboten zur Einhaltung der Feinstaub-grenzwerte zu befreien. 

    Laut ADAC sind Pkw lediglich für 16 Prozent der gemessenen Staubpartikel an städtischen Hauptverkehrsstraßen verantwortlich. Fahrverbote für Autos führen daher nicht zu einer nennenswerten Verbesserung der Luft. Vielmehr müssen die Emissionen der einzelnen Verkehrsmittel – Pkw, Schwerverkehr, Busse – getrennt voneinander betrachtet und angemessen bei den Maßnahmen berücksichtigt werden. Sperrungen von Innenstadtbereichen dürfen dabei nur das letzte Mittel sein. Eine spürbare Senkung des Schadstoffausstoßes kann laut Club etwa durch „Grüne Wellen“ und andere intelligente Leitsysteme erreicht werden. 

    Der Automobilclub kritisiert darüber hinaus den enormen Verwaltungsaufwand und die Kosten, die bei der Ausgabe der Plaketten entstehen. Für den Fall, dass eine Kennzeichnungspflicht tatsächlich beschlossen wird, fordert der ADAC die kostenlose Abgabe der Plaketten nach dem Vorbild der G-Kat-Plaketten im Rahmen der Ozongesetzgebung in den 80er Jahren.


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