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Archiv 2007: Oldtimer-Informationen

Archivierte Meldungen rund um das Thema Oldtimer- und Youngtimer aus dem Jahr 2007.
  • Umweltzonen - Aktuelle Infos ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Umweltzonen - Aktuelle Infos
    27.12.2007 - Nach der Einführung der Umweltzonen in Berlin, Köln und Hannover zum 1. Januar 2008 dürfen Fahrzeuge ohne eine rote, gelbe oder grüne Plakette nicht mehr in die betroffenen Innenstädte fahren – es sei denn, die Halter verfügen über eine Ausnahmegenehmigung. Wie der ADAC mitteilt, sind generell bundesweit Motorräder, Dreiräder, Einsatzfahrzeuge von Polizei und Militär, Krankenwagen, Fahrzeuge für den Behindertentransport, Arbeitsmaschinen und Müllwagen von den Fahrverboten befreit und dürfen auch ohne Plakette in die Umweltzone hinein. Nachdem der Club massiv interveniert hatte, erhalten nun auch alle Oldtimer-Fahrzeuge eine General-Erlaubnis.

    Der ADAC kritisiert jedoch auch weiterhin, dass es für Anwohner keine bundesweit einheitliche Regelung gibt. So bestimmt jede Stadt selbst, wie sie mit denjenigen Besitzern älterer Autos umgeht, die in Umweltzonen wohnen. Ausnahmegenehmigungen bleiben häufig auf ein Jahr begrenzt und werden nur dann erteilt, wenn eine Nachrüstung unmöglich ist. Für diese zeitlich begrenzte Fahrerlaubnis erheben die Behörden Gebühren, die – je nach Verwaltungsaufwand und wirtschaftlichem Nutzen – zwischen fünf und 1 000 Euro schwanken. Nach Ansicht des Clubs sind die Gebühren entschieden zu hoch und treffen vor allem sozial Schwache, die nicht kurzfristig ein neueres Fahrzeug erwerben können.

    Ob ein Auto künftig in einer der geplanten Umweltzonen fahren darf oder nicht, können die Fahrzeughalter bequem unter www.adac.de/plaketten herausfinden. Hier bietet der ADAC allen Autobesitzern die Möglichkeit, über die Eingabe der Schadstoffschlüsselnummer aus den Fahrzeugpapieren die Zugehörigkeit zur jeweiligen Schadstoffgruppe zu ermitteln. Diese entscheidet über die Vergabe der Plaketten und damit über die Fahrerlaubnis. Zudem erfahren Betroffene dort alles über Nachrüstmöglichkeiten durch eine Liste aller wichtigen Fragen und Antworten rund um die Plakettenverordnung.



  • Verzicht auf Umweltzonen ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Verzicht auf Umweltzonen
    12.12.2007 - Auch wenn der ADAC durch seine Forderungen für Ausnahmen einen großen Erfolg für die Oldtimerszene erzielt hat, so fordert der Club auch allgemein einen Verzicht auf Umweltzonen.
    Lesen Sie hier die aktuelle Pressemitteilung zum Thema.
  • Reform der Kfz-Steuer: keine Steuererhöhung für ältere Pkw ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Reform der Kfz-Steuer: keine Steuererhöhung für ältere Pkw
    5.12.2007 - Halter von Euro 2/3-Fahrzeugen dürfen nicht benachteiligt werden
    Das Bundeskabinett hat am Mittwoch das Eckpunktepapier zur 2009 angestrebten Reform der Kfz-Steuer, bei dem zentrale Forderungen des ADAC aufgegriffen wurden, verabschiedet. Demnach soll die Steuer für Neufahrzeuge nach dem CO2-Ausstoß und nicht mehr nach dem Hubraum bemessen und besonders verbrauchsarme Pkw ganz von der Steuer befreit werden. Damit sollen zentrale Inhalte eines vom ADAC bereits im Jahr 2004 veröffentlichten, aufkommensneutralen Konzepts umgesetzt werden.
    Der ADAC weist eindringlich darauf hin, dass bei der weiteren Abstimmung zwischen Bund und Ländern eine Steuererhöhung bei bereits vorhandenen Pkw der Schadstoffklassen Euro 2 und Euro 3 vermieden werden muss. „Eine weitere Kostensteigerung – parallel zur Kürzung der Entfernungspauschale und bei den immens hohen Kraftstoffpreisen – ist für viele Autofahrer nicht mehr zu stemmen. Das würde rund 20 Millionen Autofahrer hart treffen", kritisiert ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker, die Planungen, bei Euro-2- und Euro-3-Fahrzeugen die Kfz-Steuer zu erhöhen. „Zur Sicherung der Aufkommensneutralität bedarf es keines Steueraufschlags für ältere Pkw, die ja oft heute schon durch die Kfz-Steuer stark belastet sind."
    Das ADAC-Konzept zur Reform der Kfz-Steuer sieht weiterhin Sonderregelungen für Oldtimer („Kulturgut") vor.
    Hier lesen Sie mehr:
  • FIVA-Information: Tagfahrlicht ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> FIVA-Information: Tagfahrlicht
    3.12.2007 - Der Oldtimerweltverband FIVA meldet: Laut einer jüngsten Pressemitteilung der FEMA (Dachverband der europäischen Motorradclubs) entschied sich die Europäische Kommission gegen die generelle Einführung von Abblendlicht bei Tag in Europa.     ´

    Die Kommission unterstützt nach wie vor die Auffassung, dass Abblendlicht am Tag (Tagfahrlicht) die Sicherheit von Autofahrern erhöhen und die Anzahl Unfälle und Todesopfer vermindern kann. Jedoch gebe es bisher keine ausreichenden Erkenntnisse über eventuelle Auswirkungen dieser Maßnahme auf andere Verkehrsteilnehmer.  Die Kommission reagiert damit auf die Befürchtung, dass Motorradfahrer und andere schwache Verkehrsteilnehmer durch die Verwendung von Tagesfahrlicht unter Umständen weniger gut sichtbar sind. Dies hätte zur Folge, dass der Vorteil, der einigen Verkehrsteilnehmern durch Tagfahrlicht entstünde, auf Kosten anderer ginge. Dieses Argument wurde auch von der FIVA unterstützt, die zudem zu bedenken gab, dass die Einführung einer Tagfahrlichtpflicht für viele Oldtimer technisch problematisch, wenn nicht sogar unmöglich ist. Dies sind also positive Nachrichten hinsichtlich Oldtimer und Verkehrssicherheit, die ein Hauptanliegen der FIVA ist.


  • Sieg bei der Plakette - Zentrale ADAC-Forderungen durchgesetzt. ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Sieg bei der Plakette - Zentrale ADAC-Forderungen durchgesetzt.
    30.11.2007 - Bundesrat verabschiedet Plakettenverordnung.
    Oldtimer und Benziner mit G-Kat nach US-Norm erhalten Plaketten. Mit der heutigen endgültigen Verabschiedung der Plakettenverordnung durch den Bundesrat kann der ADAC einen sichtbaren Erfolg seiner intensiven verkehrspolitischen Arbeit verzeichnen. Zwei zentrale Forderungen des ADAC wurden durchgesetzt. So erhalten rund vier Millionen Pkw, die mit einem geregelten Katalysator nach US-Norm ausgerüstet sind, nun zu Recht doch die grüne Plakette, die zum Fahren in Umweltzonen berechtigt. Nach Angaben des Clubs sind die Emissionen dieser älteren Pkw nicht größer als die von Benzinern, die Euro 1 erreichen und ebenfalls eine grüne Plakette bekommen.

    Aufatmen können außerdem die Besitzer von Oldtimer-Fahrzeugen, die auch künftig ungehinderten Zugang zu Innenstädten haben. „Mit der jetzigen nachgebesserten Version konnte das Schlimmste verhindert und die gröbsten Mängel ausgeräumt werden", sagt ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker. „Dass jedoch für Anwohner keine bundesweit einheitliche Ausnahmeregelung geschaffen wurde, wird der ADAC kritisch weiterverfolgen. Falls erforderlich, werden wir auch rechtliche Klagen von Betroffenen unterstützen. Denn für diejenigen, die ein altes Fahrzeug besitzen, das technisch nicht nachgerüstet werden kann, und die sich auch kein neues Fahrzeug leisten können, bedeuten die Fahrverbote einen enteignungsgleichen Eingriff."

    Von einem Oldtimer-Fahrverbot in Umweltzonen wären laut ADAC rund 210 000 Fahrzeuge betroffen gewesen – 155 000 mit H-Kennzeichen und gut 55 000 mit roten 07-er Kennzeichen. Nach Auffassung des Clubs hätte eine Aussperrung dieser Autos mit ohnehin sehr geringen Fahrleistungen keinerlei positive Auswirkungen auf die Feinstaubbilanz einer Stadt gehabt. Grundsätzlich tragen Pkw nur zu einem sehr geringen Teil zur Feinstaubbelastung in Städten bei. Der Club lehnt deshalb Fahrverbote ab, da sie massiv in die individuelle Mobilität eingreifen und völlig unverhältnismäßig sind.

    Lesen Sie hier die komplette Verordnung der Bundesregierung:


  • Kürzere HU-Fristen für ältere Autos (TÜV) ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Kürzere HU-Fristen für ältere Autos (TÜV)
    28.11.2007 - Alljährlich kommen die Überwachungsorganisationen mit ihren Vorschlägen, bei älteren Autos die Hauptuntersuchungen statt alle zwei Jahre künftig jährlich zu machen. Diesmal wurde es vom TÜV Rheinland angeregt. Der ADAC lehnt diese Forderungen ab und hat auf seinen Internetseiten folgenden Standpunkt veröffentlicht. Mehr...
  • Feinstaub: Ausnahme für Oldtimer vom Kabinett bestätigt ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Feinstaub: Ausnahme für Oldtimer vom Kabinett bestätigt
    15.11.2007 - Wenn die ersten Umweltzonen im Januar 2008 starten, dann wird es aller Voraussicht nach sowohl eine grüne Plakette für Benziner-Kfz mit US-Kat sowie eine generelle Ausnahme für historische Fahrzeuge von der Plakettenpflicht geben. Beides hatte der ADAC gefordert, und beiden Forderungen hatte sich auch der Bundesrat mehrheitlich angeschlossen. Das Bundeskabinett hat nun die Änderungswünsche der Länder, in EU-rechtskonformer Weise, in die Kennzeichnungsverordnung eingearbeitet. Nun muss nur noch der Bundesrat Ende November zustimmen, dann kann die Verordnung zum 1.1.2008 in Kraft treten.
  • ADAC-Oldtimer-Bereich neues Mitglied in der FIVA ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> ADAC-Oldtimer-Bereich neues Mitglied in der FIVA
    6.11.2007 - Der Oldtimer-Bereich des ADAC wurde als erster Vertreter eines deutschen Automobilclubs in die Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) aufgenommen. Dies wurde auf der Jahreshauptversammlung der Vereinigung am 27.10. in Kopenhagen mit sofortiger Wirkung beschlossen.

    Die FIVA ist der Weltverband der Oldtimerclubs. Er setzt sich für den Erhalt historischer Fahrzeuge ein, die einen wichtigen Bestandteil unseres technischen Kulturerbes darstellen. Gegründet wurde er 1966 in Paris und vertritt heute insgesamt über eine Million Oldtimerbesitzer aus über 50 Ländern. Die ADAC-Sektion Oldtimer besitzt mit der Aufnahme in die FIVA nun die Möglichkeit, die Interessen Oldtimer fahrender Club-Mitglieder in den Verband direkt einzubringen und dort zu forcieren.
    Mehr...


  • Auch größere Umweltzonen lösen keine Probleme ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Auch größere Umweltzonen lösen keine Probleme
    25.10.2007 - Die vom Deutschen Städtetag in die Diskussion gebrachte großflächige Ausdehnung von Umweltzonen lehnt der ADAC nachdrücklich ab.
    „Umweltzonen sind ein untaugliches Mittel, um die Feinstaubbelastung in den Griff zu bekommen", so ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker. „Sie werden auch dadurch nicht besser oder sinnvoller, indem man sie auf noch größere Gebiete ausdehnt."
    Wie der Automobilclub mitteilt, stellen Fahrverbote im Zusammenhang mit der Feinstaubproblematik einen unangemessenen und unverhältnismäßig starken Eingriff in die Mobilität dar. Pkw tragen nachweislich nur zu einem geringen Teil zur Belastung bei. Andere Quellen außerhalb des Verkehrsbereichs wie Industrie und Kraftwerke verursachen den Großteil der Partikel und müssen entsprechend bei den Maßnahmen berücksichtigt werden.

    Auch der Vorschlag des Städtetages, Bund und Länder sollten Partikelfilter für Diesel-Pkw verbindlich anordnen, geht nach Ansicht des ADAC in die falsche Richtung. „Seit langem fordert der ADAC die Ausstattung von Diesel-Pkw mit Filtern als wichtigste Maßnahme zur Reduzierung von Feinstaub. Aber anstatt Zwangsmaßnahmen einzuführen, wäre eine finanzierbare Partikelfilterförderung bei Neu- und Gebrauchtwagen die vernünftigere und bessere Lösung", so Becker. Laut Club können nicht alle Altfahrzeuge nachgerüstet werden und auch die seit März 2007 gewährte steuerliche Förderung ist unzureichend. Bereits vor drei Jahren hatte der ADAC ein Gesamtkonzept zur CO2-orientierten Neugestaltung der Kfz-Steuer entwickelt und der Politik vorgelegt. Es beinhaltete die aufkommensneutrale Finanzierung der Förderung von Partikelfiltern. Zudem weist der ADAC darauf hin, dass neue Diesel-Pkw ohnehin mit Filtern ausgestattet sind und Neuwagen generell mindestens die Euro-4-Norm erreichen, wodurch sie eine zum Fahren in Umweltzonen berechtigende grüne Plakette erhalten.

    Hingegen begrüßt der ADAC die Einsicht des Städtetages, dass punktuelle Maßnahmen bei der Feinstaubbekämpfung generell nicht geeignet sind und Umweltzonen nur als letztes Mittel eingeführt werden sollen. Auch die Empfehlung, nach Möglichkeit bundesweit einheitliche Ausnahmeregelungen für Anwohner, Geschäftsleute und Oldtimer zu ermöglichen, wird vom Club gutgeheißen.


  • Einheitliche Ausnahmen für Oldtimer ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Einheitliche Ausnahmen für Oldtimer
    21.9.2007 - Bundesrat verhindert Plaketten-Chaos
    Der ADAC begrüßt ausdrücklich, dass der Bundesrat auf Antrag des Landes Hessen auf seiner heutigen Sitzung der Plakettenverordnung nur unter Auflagen zugestimmt hat. Nach dem Beschluss der Länderkammer muss die Bundesregierung eine bundesweit einheitliche Ausnahmeregelung für Oldtimer-Fahrzeuge in die Verordnung aufnehmen, bevor sie endgültig in Kraft treten kann. Der Club hatte sich mehrfach für eine generelle Ausnahmeregelung für Oldtimer eingesetzt, im Bundesrat hatte sich neben Hessen auch Baden-Württemberg dafür stark gemacht. Bedauerlich ist aus Sicht des ADAC jedoch, dass es nicht gelungen ist, auch für Anwohner generelle Ausnahmebestimmungen in die Verordnung aufzunehmen.

    Angenommen wurde auf der heutigen Sitzung des Bundesrats die Nachbesserung der Verordnung für Pkw mit geregeltem Katalysator nach US-Norm. So erhalten die rund 4,6 Millionen Pkw nun doch eine grüne Plakette. Diese notwendige Korrektur, die die Bundesregierung in die Plakettenverordnung eingearbeitet hatte, war vom ADAC mehrfach gefordert worden.

    Lesen Sie hier den Beschluss des Bundesrates:


  • Letzte Chance für die Vernunft ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Letzte Chance für die Vernunft
    21.9.2007 - ADAC fordert einheitliche Ausnahmeregelungen
    Die Sitzung des Bundesrats am heutigen Freitag bietet nach Informationen des ADAC die letzte Chance, einheitliche Ausnahmeregelungen für Oldtimer und Anwohner in die Plakettenverordnung aufzunehmen. „Die Bundesländer sind gefordert, den drohenden Flickenteppich zahlloser Ausnahmeregelungen in Deutschland zu verhindern und eine vernünftige einheitliche Behandlung herbeizuführen", so ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker. „Wenn schon Fahrverbote verhängt werden, obwohl sie nicht zur Luftverbesserung beitragen, dann sollten sie wenigstens gerecht und nachvollziehbar sein", so Becker. Nach dem aktuellen Entwurf der Verordnung kommen in denjenigen Städten, die Umweltzonen einrichten wollen, unterschiedliche Ausnahmeregelungen für Anwohner und Oldtimer zur Geltung. Die Verordnung soll so auf der Bundesratssitzung endgültig verabschiedet werden.   

    Nach Ansicht des Automobilclubs dürfen Anwohner, deren Pkw nicht mit einem Partikelfilter nachgerüstet werden kann und die sich kein neues Fahrzeug leisten können, nicht mit Fahrverboten belegt werden. Auch Aussperrungen von Oldtimern sind aufgrund der niedrigen Bestandszahlen und Fahrleistungen sowie der zu erwartenden Wirkungslosigkeit nicht zu vertreten. In den betroffenen Städten sind daher einheitliche Ausnahmeregelungen für Anwohner und Oldtimer zwingend erforderlich. 

    Ein wichtiger und richtiger Schritt ist die Nachbesserung der Verordnung für Pkw mit geregeltem Katalysator nach US-Norm. So erhalten die rund 4,6 Millionen Pkw – ihrem tatsächlichen Schadstoffausstoß angemessen – nun doch eine grüne Plakette. Diese notwendige Korrektur, die die Bundesregierung jetzt vorgenommen hat, hatte der ADAC mehrfach angemahnt.


  • Zustände wie im Mittelalter ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Zustände wie im Mittelalter
    5.9.2007 - ADAC fordert Länderinitiative für einheitliche Ausnahmeregelungen
    Der ADAC fordert die Bundesländer mit Nachdruck auf, sich für eine gründliche Nachbesserung der Plakettenverordnung einzusetzen. Anwohner, für deren Pkw eine Nachrüstung mit Partikelfilter nicht möglich ist und die sich kein neues Fahrzeug leisten können, dürfen nicht mit Fahrverboten belegt werden. Dies wäre unverhältnismäßig und unsozial. „Die Verordnung in ihrer jetzigen Form wird aus Deutschland – wie im Mittelalter – einen einzigen, unübersichtlichen Flickenteppich mit zahllosen unterschiedlichen Ausnahmeregelungen machen", kritisiert ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker.

    Um dies zu verhindern, müssen bundesweit einheitliche Ausnahmeregelungen für Anwohner und Oldtimer festgeschrieben werden. „Das Bundesumweltministerium will an der Verordnung nichts mehr ändern – jetzt kommt es auf die Länder an, im Bundesrat auf eine einheitliche Regelung zu drängen", so Becker. Wie der Club erfahren hat, wird sich der Bundesrat auf seiner heutigen Sitzung mit der Plakettenverordnung befassen.

    Der ADAC begrüßt die Nachbesserung der Plakettenverordnung durch die Bundesregierung bei Fahrzeugen mit geregeltem Katalysator – ein Erfolg auch des Automobilclubs. Die rund 4,6 Millionen Pkw, die die US-Norm erfüllen, werden dann eine grüne Plakette erhalten. Dem Änderungsentwurf der Bundesregierung muss der Bundesrat noch zustimmen. 


  • Berlin: Reaktion auf Oldtimer-Ausnahmen
    ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Berlin: Reaktion auf Oldtimer-Ausnahmen
    6.7.2007 - Berlin. Nach Bekanntgabe der Berliner Gebührenordnung, wonach Oldtimerfahrer für eine Ausnahmegenehmigung zur Einfahrt in die Umweltzone 100 EUR jährlich bezahlen müssen, hat Jens Koeppen, MdB, für Oldtimerfahrer deutlich Stellung bezogen. In seiner Pressmitteilung heißt es u.a. "Die Höhe der Gebühren sprengt selbst die böswilligste Vorstellungskraft. Wer hier behauptet, es ginge nicht darum, den Bürger zu schröpfen, spricht schlicht die Unwahrheit. Wenn ein Kleinunternehmer für eine Ausnahmegenehmigung über 400 Euro zahlen muss, grenzt das an staatlich organisierte Wegelagerei. Ein Oldtimerbesitzer zahlt 100 Euro dafür, dass er ein Fahrtenbuch führen „darf" und nach 700 km im Jahr aus der Stadt verbannt wird." 
  • Keine generellen Ausnahmen für Oldtimer ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Keine generellen Ausnahmen für Oldtimer
    5.7.2007 - Feinstaub: SPD-Bundestagsfraktion hält bundesweite Ausnahmeregelung für Oldtimer nicht erforderlich. Zur Ablehnung des FDP-Antrages "Oldtimer vom Feinstaub-Fahrverbot ausnehmen" erklärte die SPD-Bundestagsfraktion, eine bundesweite Ausnahmeregelung für Oldtimer sei nicht erforderlich und nicht sinnvoll. Ob und wie die Oldtimer von den Feinstaub-Fahrverboten ausgenommen werden, könnten die zuständigen Städte und Gemeinden unter Berücksichtigung der jeweiligen speziellen Situation und Immissionsbelastung entscheiden. Für Fahrten zum Zwecke der Reparatur oder Wartung der Oldtimer, aber auch für die Fahrten zu Ausflügen am Wochenende könnten die Kommunen die Fahrzeuge vom Fahrverbot befreien. Diese Möglichkeiten seien völlig ausreichend und eine generelle bundesweite Ausnahmeregelung für Oldtimer sei überflüssig, so die SPD-Bundestagsfraktion.
  • Ablehnung von Ausnahmen für Oldtimer ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Ablehnung von Ausnahmen für Oldtimer
    4.7.2007 -  Berlin. Zur Ablehnung des Antrages der FDP zur Ausnahme von Oldtimern von der so genannten  „ Feinstaubverordnung" erklärt der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Stadtentwicklung und EU-Verkehrsfragen Patrick Döring: Die Regierungsfraktionen haben es heute im Verkehrsausschuss abgelehnt, eine bundesweite Ausnahme von Fahrverboten für Oldtimer in innerstädtischen   „ Umweltzonen" zu beschließen. Damit wird dieses großartige Hobby, durch das einzigartige Fahrzeuge und damit auch ein kulturelles Erbe bewahrt wird, quasi unmöglich gemacht. Bei jeder Fahrt wird von dem Fahrer jetzt verlangt, sich zu erkundigen, ob und wo Fahrverbote bestehen und sich gegebenenfalls eine Ausnahmegenehmigung zu besorgen. Betroffen sein werden neben München und Berlin in den nächsten Jahren zahlreiche weitere Städte in Deutschland.   

    In der Pressemeldung der FDP heißt es weiter: Der Schaden dieses Verbotes ist groß, der Nutzen gering. Die Oldtimer haben nur einen geringen Anteil an der Feinstaubbelastung. Es gibt bundesweit nur 150.000 Fahrzeugen mit H- (historischem)-Kennzeichen und ihre jährliche Fahrleistung ist niedrig. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung ist daher kaum gegeben. Neben dem kulturellen und gesellschaftlichen Schaden wird das Verbot aber schwere touristische und ökonomische Folgen haben. Denn die Umweltzonen sind nicht nur das Ende für Oldtimer-Rundfahrten, sondern gefährden auch eine Branche, die europaweit jedes Jahr Milliarden in den Bereichen Versicherungen, Fahrzeughandel, Reparatur und Restaurierung von Oldtimern umsetzt. In vielen deutschen Großstädten sind zahlreiche Handwerksbetriebe auf Oldtimer spezialisiert. Sofern diese Betriebsstätten in einer Umweltzone liegen, sind sie durch Fahrverbote für Oldtimer in ihrer Existenz bedroht. Die seit Monaten laufende Diskussion um Fahrverbote hat bereits zu spürbaren Umsatzeinbußen in diesem Wirtschaftszweig geführt  – der Koalition fehlt jedoch die Kraft, hier sinnvoll gegen zu steuern. 


  • Ausnahmegenehmigungen in Berlin ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Ausnahmegenehmigungen in Berlin
    3.7.2007 - Der Berliner Senat hat die Gebührenordnung für die ab 1. Januar 2008 gültige Umweltzone festgelegt. Wer ein altes Auto besitzt, das zu viele Schadstoffe ausstößt und deswegen keine Plakette erhält, muss für eine Ausnahmegenehmigung bis zu 1000 Euro zahlen. Betroffen sind vor allem Berufspendler, Schwerbehinderte und Kleinunternehmer. Die Höhe der Gebühren richtet sich nach dem wirtschaftlichen Nutzen, den der Autobesitzer dadurch hat, dass er keinen neuen Wagen kauft, sondern sein altes Auto weiterfährt. Hinzu kommen eine Verwaltungsgebühr und die Dauer der Ausnahmegenehmigung. Oldtimerbesitzer zahlen für eine zeitlich unbegrenzte Erlaubnis, in die Umweltzone fahren zu können, pro Fahrzeug pauschal 100 Euro. Sie dürfen allerdings nur 700 Kilometer in der Innenstadt fahren.
    Quelle: Berliner Morgenpost
  • Bayerischer Ministerpräsident zu Oldtimer-Fahrverboten ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Bayerischer Ministerpräsident zu Oldtimer-Fahrverboten
    2.7.2007 - München. Feinstaub-Verordnung: Bayerischer Ministerpräsident will bundesweite Ausnahmen für Oldtimer-Fahrzeuge.

    In Bezug auf die drohenden Fahrverbote wegen Feinstaub liegt eine weitere erfreuliche Reaktion aus der Bayerischen Staatskanzlei auf die gemeinsame Forderung von ADAC, VDA und ZDK - u.a. Ausnahmeregelungen für Oldtimer einzuführen - in Form eines Schreiben des Bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber MdL vor. Stoiber unterstützt Ausnahmen von den Fahrverboten, wenn ein „öffentliches" oder ein „überwiegendes Interesse Einzelner" geltend gemacht werden könne. Hierzu gehören insbesondere die Anwohner und Gewerbetreibende. Er äußert weiter, „für regelmäßig auftretende Fallgruppen sollten einheitliche bundesweite Festlegungen einschließlich ihrer Kennzeichnung erlassen werden. Die Zumutung für die Betroffenen, für jede Fahrverbotszone eine eigene, kostenpflichtige Ausnahme beantragen zu müssen, sollte ebenso vermieden werden wie der dadurch entstandene Verwaltungsaufwand." Bayern habe daher bereits im Anhörungsverfahren die Forderungen des Deutschen Städtetags unterstützt. Weiter äußert er sich zu den Oldtimern: „Eine generelle bundesweite Regelung, z.B. durch die Ausweitung des Ausnahmekatalogs 3 der Kennzeichenverordnung ist insbesondere für historische Oldtimer erforderlich. Hier handelt es sich  nicht um eine regional spezifische Frage.


  • Überarbeitung der Plakettenverordnung ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Überarbeitung der Plakettenverordnung
    15.6.2007 - ADAC: ein erster Schritt zur Vernunft - Club fordert bundeseinheitliche Ausnahmen für Anwohner und Oldtimer! 

    Der ADAC begrüßt ausdrücklich, dass das Bundesumweltministerium eine Überarbeitung der Plakettenverordnung beabsichtigt. So sollen die 4,6 Millionen Pkw, die einen geregelten Katalysator nach US-Norm haben, wie vom Club mehrfach gefordert nun doch den Euro-1- Benzinern gleichgestellt werden. Damit werden auch diese Fahrzeuge eine grüne Plakette erhalten, die zum Fahren in Umweltzonen berechtigt. „Dies ist ein erster und überfälliger Schritt zur Vernunft, denn die Emissionen dieser älteren Pkw sind nicht größer als die von Benzinern, die Euro 1 erreichen", so ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker.   

    Der Club kritisiert jedoch, dass das Bundesumweltministerium im Zuge der Überarbeitung der Plakettenverordnung keine bundesweit einheitliche Ausnahmeregelung für Anwohner und Oldtimerfahrzeuge plant – damit droht ein deutschlandweiter Flickenteppich mit unterschiedlichen Bestimmungen je nach Stadt. Ulrich Klaus Becker: „Gefordert sind jetzt die Bundesländer. Sie müssen im Bundesrat auf eine einheitliche Regelung drängen oder zumindest ihren Spielraum für landesweit einheitliche Verordnungen nutzen." Nach einer Anregung des ADAC befasst sich bereits der hessische Landtag mit einer landesweiten Ausnahmeregelung für Oldtimer. Eine ähnliche Initiative ist auch in Nordrhein-Westfalen geplant. Die bayerische Staatsregierung wurde bereits vom Landtag aufgefordert, sich beim Bund für Ausnahmeregelungen für Anwohner und Oldtimer einzusetzen. 

    Pkw tragen erwiesenermaßen nur zu einem geringen Teil zur Feinstaubbelastung in Städten bei, so der ADAC. Fahrverbote sind deshalb abzulehnen, da sie unangemessen sind und einen unverhältnismäßig starken Eingriff in die Mobilität bedeuten. 

    Lesen Sie hier den entsprechenden Antrag im hessischen Landtag
    unter der Drucksache 16/7371.

    Im bayerischen Landtag wurde bereits am 7.3.2007 beschlossen, Ausnahmen für Oldtimer zu fordern:
    In einem Dringlichkeitsantrag der Abgeordneten Joachim Herrmann, Markus Sackmann, Henning Kaul, Johannes Hintersberger, Günther Babel, Christa Götz, Helmut Guckert, Dr. Marcel Huber, Dr. Otto Hünnerkopf, Anton Kern, Franz Kustner, Christian Meißner, Edeltraud Plattner, Max Weichenrieder und Fraktion CSU heißt es
    "Die Staatsregierung wird darüber hinaus aufgefordert, sich für eine sachgerechte und praktikable Lösung für historische Oldtimer einzusetzen." 

  • Stellungnahme des Verkehrsministers zum H-Kennzeichen ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Stellungnahme des Verkehrsministers zum H-Kennzeichen
    25.5.2007 - Der ADAC hat beim Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee bezüglich der Beurteilungskriterien für Oldtimer nachgefragt.

    ADAC: Herr Verkehrsminister, sollen die Kriterien für H-Kennzeichen von Oldtimern verschärft werden?

    WOLFGANG TIEFENSEE: Nein. Wir wollen den Besitzern von Oldtimern nicht den Fahrspaß vermiesen. Ein Oldtimer, so sagt es ja schon der Name, erzählt etwas aus der alten Zeit. Ingenieurkunst schuf damals diese unverwechselbaren Automobile, die die Herzen noch heute höher schlagen lassen. Sie haben nichts von ihrer Individualität, ihrem Charme und ihrem Ausdruck verloren. Diese klassischen Schmuckstücke waren und sind die Inspiration vieler Träume vom eigenen Automobil. Kürzlich haben wir die neue Fahrzeug-Zulassungsverordnung umgesetzt und dabei die Zuteilung von H-Kennzeichen neu geregelt. Davon profitieren die Besitzer von Oldtimern ganz besonders. Die Regelungen sind jetzt sehr viel unbürokratischer als früher. Nun dürfen beispielsweise auch die amtlich anerkannten Werkstätten, die Hauptuntersuchungen durchführen, Oldtimer begutachten. Sie brauchen keine besondere Betriebserlaubnis mehr. Die Fahrer von Oldtimern sind bekannt als sichere und souveräne Fahrer. Das mag auch am Wert der Schmuckstücke liegen. Vor allem liegt die Sicherheit jedoch in ihrer Erfahrung und in ihrer Gelassenheit. Sie sind damit Vorbilder für faires Verhalten im Straßenverkehr.   

    Das Statement ist in der ADAC motorwelt (18,7 Mio. Leser) in der Ausgabe Juni 2007 auf Seite 16 veröffentlicht.   


  • Feinstaub: aktueller Stand zu Fahrverboten ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Feinstaub: aktueller Stand zu Fahrverboten
    25.5.2007 - Der Verkehrsminister hält sie für wichtige Kulturgüter (siehe auch Beitrag zum H-Kennzeichen); doch bei der Feinstaub-Plakettenregelung sieht es für Oldtimer schlecht aus: Die SPD-Bundestagsfraktion lehnt eine generelle Ausnahme historischer Kfz von Innenstadt-Fahrverboten ab. Damit droht Deutschland ein bunter Flickenteppich von regionalen Regelungen   – für eine Fahrzeuggruppe, die nur 0,4 Prozent des Kfz-Bestands ausmacht und zur Feinstaubbelastung so gut wie nichts beiträgt. Auch für Anwohner in den geplanten innerstädtischen »Umweltzonen« ist keine generelle Ausnahmeregelung in Sicht, es sei denn, der Bundesrat legt noch ein Veto ein. Der ADAC fordert bundeseinheitliche Ausnahmen für Oldtimer und Anwohnerautos.
  • ZDK-Forderung zur Kennzeichnungsverordnung ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> ZDK-Forderung zur Kennzeichnungsverordnung
    24.5.2007 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK) fordert Ausnahmen für Oldtimer

    Im Rahmen der Diskussion zu drohenden Fahrverboten wegen Feinstaub hat sich der ZDK den Forderungen des ADAC und des VDA (Verband der Automobilindustrie), Ausnahmeregelungen für Oldtimer einzuführen, voll und ganz angeschlossen.
    Der Präsident des ZDK hat sich deshalb, wie bereits VDA und ADAC, mit einem Schreiben an die Ministerpräsidenten der Länder gewandt und insbesondere auf die problematische Situation der in den Umweltzonen lebenden Halter historischer Fahrzeuge sowie der darin ansässigen Kraftfahrzeugbetriebe hingewiesen und entsprechende Ausnahmen für Oldtimerfahrzeuge gefordert.


  • Retro Classics meets Barock ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Retro Classics meets Barock
    24.5.2007 - Concours d'Elegance: zwischen 8. bis 10. Juni treffen sich die Besitzer von über 200 klassischen Automobile zur »Retro Classics meets Barock« vor der zauberhaften Kulisse des Ludwigsburger Barockschlosses. Zu dieser von der FIVA anerkannten Veranstaltung werden über 30.000 Besucher erwartet. Mehr...
  • Oldtimer-Urteile im Internet ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Oldtimer-Urteile im Internet
    8.5.2007 - Der ADAC Oldtimer-Internetauftritt www.adac.de/oldtimer wächst ständig. Im Bereich 'Zulassung und Gesetze' finden Sie nun die neue Rubrik 'Oldtimer-Urteile'. Darin stellen wir Ihnen in Zusammenarbeit mit unseren ADAC-Juristen fortwährend interessante Gerichtsurteile zum Thema Oldtimer und Youngtimer vor.
    Direkt zu den Oldtimer-Urteilen...
  • Gespräch mit dem Verkehrsministerium zum Thema H-Kennzeichen ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Gespräch mit dem Verkehrsministerium zum Thema H-Kennzeichen
    5.5.2007 - Seit Monaten ist die Oldtimerszene beunruhigt, da die Besitzer historischer Fahrzeuge mit Einführung der neuen Zulassungsverordnung, die zum 1.3.2007 in Kraft getreten ist, auch die Verschärfung der Beurteilungskriterien für H-Kennzeichen fürchten. Aufgrund vieler besorgter Oldtimer fahrender Clubmitglieder die betroffen wären, hatte der ADAC bereits im vergangenen Jahr Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium (BMVBS) geführt und deutlich gemacht, dass er entsprechende Pläne, die Beurteilungskriterien zu verschärfen, absolut nicht befürworten und dagegen angehen würde. Das BMVBS erklärte, dass die zum Teil negative Darstellung in der Öffentlichkeit nicht den Absichten des Ministeriums entspricht, sondern vielmehr eine Vereinfachung und Klarstellung im Rahmen der neuen Zulassungsverordnung beabsichtigt war bzw. ist.

    Anfang 2007 gab es aufgrund erneuter Warnungen von Clubs jedoch wieder Aufregung in der Oldtimerszene, was das BMVBS im März zur Veröffentlichung eines offenen Briefes veranlasste, in welchem die Darstellungen einer möglicherweise geplanten Verschärfung klar und unmissverständlich dementiert wurden. Da die Verunsicherung von Oldtimerfahrern aber immer noch sehr groß war, hat der ADAC das Verkehrsministerium erneut kontaktiert und um Aufklärung gebeten.

    Vor diesem Hintergrund hat das Bundesverkehrsministerium den ADAC am 3. Mai zu einem Gesprächstermin nach Bonn eingeladen bei dem auch Vertreter des VDA (Verband der Automobilindustrie) sowie des ZDK (Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V.) eingeladen waren - VDA und ZDK messen dem technischen Kulturgut Oldtimer ebenfalls eine große Bedeutung bei und haben, so wie auch der ADAC, ihre Bedenken in Bezug auf eine drohende Verschärfung der Beurteilungskriterien dem BMVBS bekundet.

    Bei diesem Gesprächstermin wurden dem ADAC, VDA und ZDK der neue Richtlinienentwurf zur Erteilung den Oldtimer-Kennzeichens vorgestellt. Es wurde seitens Verkehrsministerium noch einmal klar dargestellt, dass damit keine Verschärfung beabsichtigt ist. Sinn und Zweck ist die Vereinfachung des Zulassungsverfahrens. Für die Zulassungsstelle ist eine Bewertung des Fahrzeugs nach Zustandsnoten nicht relevant, entscheidend ist die Frage ob es sich um einen erhaltenswerten Oldtimer handelt - oder eben nicht. Und diese Entscheidungskompetenz liegt bei den Sachverständigen in den Prüforganisationen, die hier ein entsprechend geschultes Auge aber auch das nötige Fingerspitzengefühl für Oldtimer haben.


  • Fahrverbote: Aktionstag am 12. Mai in Berlin ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Fahrverbote: Aktionstag am 12. Mai in Berlin
    4.5.2007 - In Berlin findet am 12. Mai 2007 die zentrale Abschlussveranstaltung der Initiative Kulturgut Mobilität statt. Bei diesem Aktionstag wird gegen Fahrverbote in Innenstädten für Oldtimer und Youngtimer protestiert. Der ADAC, der u.a. entsprechende Ausnahmen in der Plakettenverordnung fordert, unterstützt diese Veranstaltung. Interessierte und Betroffene können sich beim Infostand des ADAC über den aktuellen Stand der Dinge informieren.
    Mehr Infos zum Aktionstag...
  • Änderungen der Plakettenverordnung, ADAC-Vorschlag ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Änderungen der Plakettenverordnung, ADAC-Vorschlag
    4.5.2007 - Die aktuelle Version der Plakettenverordnung, die die Zuordnung der Pkw zu den Schadstoffgruppen und damit die zugeteilten Plaketten regelt, enthält einige Schwachstellen. Insbesondere werden Fahrzeuge mit geregeltem Katalysator ungerecht behandelt, für Anwohner fehlt eine angemessene Ausnahmeregelung, auch Oldtimer sollten von Fahrverboten ausgenommen werden. Der ADAC entwarf daher einen Vorschlag für eine sinnvolle Aktualisierung der Verordnung, der bereits Mitte März auch den zuständigen Ansprechpartnern in den Fraktionen und den zuständigen Ministerien vorgelegt wurde. 
  • Plakettenverordnung: ADAC fordert Ausnahmen für Oldtimer und Anwohner ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Plakettenverordnung: ADAC fordert Ausnahmen für Oldtimer und Anwohner
    16.4.2007 - Der ADAC unterstützt ausdrücklich die Initiative aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu einer gründlichen Nachbesserung der Plakettenverordnung. „Die Bundesregierung sollte endlich ihre Hausaufgaben machen und eine Verordnung vorlegen, die verständlich, nachvollziehbar und gerecht ist", so Dr. Erhard Oehm, ADAC-Vizepräsident für Verkehr. „Die Plakettenverordnung in ihrer jetzigen Form wirft hingegen nur Fragen auf und bedeutet zudem einen massiven und nicht hinnehmbaren Eingriff in die Mobilität vieler Bürger."   

    Der Club kritisiert insbesondere, dass nach wie vor die rund 4,6 Millionen Pkw mit geregeltem Katalysator nach US-Norm keine Plakette erhalten sollen. Der ADAC hat bereits mehrfach gefordert, diese Fahrzeuge von der Liste zu streichen, weil sie genauso sauber sind wie Benziner, die in Euro 1 eingruppiert werden und eine grüne Plakette erhalten. Dem vom Bundesumweltministerium angekündigten Einlenken in dieser Sache sind bislang jedoch noch keine Taten gefolgt.   

    Zwingend notwendig ist nach Ansicht des ADAC auch, dass Anwohnern von Umweltzonen bundesweit einheitliche Ausnahmegenehmigungen von den Fahrverboten erteilt werden müssen. Gerade für sozial Schwache, die auf ein Auto angewiesen sind und sich kein neues Fahrzeug leisten können, stellen die geplanten Fahrverbote eine geradezu existentielle Bedrohung dar. Aus verfassungsrechtlicher Sicht sind die geplanten Fahrverbote mit einem "enteignungsgleichen Eingriff" gleichzusetzen. Der Club prüft daher derzeit auch die Durchführung von Musterprozessen im Interesse seiner Mitglieder.   

    Bundesweit einheitlich müsste auch eine Ausnahmeregelung für Oldtimer-Fahrzeuge in die Plakettenverordnung aufgenommen werden. Der Anteil der historischen Fahrzeuge an der Feinstaubbelastung ist erwiesenermaßen so gering, dass er keine Rolle spielt. 


  • CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert Nachbesserung der Plakettenverordnung ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert Nachbesserung der Plakettenverordnung
    16.4.2007 - Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen ist als Berichterstatter für den Bereich Feinstaub im Umweltausschuss zuständig und beabsichtigt eine schnelle Einführung bundeseinheitlicher Ausnahmen:
    „Die Senkung der Feinstaubbelastung ist ein ehrenwertes und wichtiges Anliegen. Jedoch zeigt die Umsetzung der Kennzeichnungsverordnung eine gefährliche Mischung aus blindem Aktionismus, Unkenntnis und Bürokratie, die keinem Bürger zugemutet werden darf“ erklärte Koeppen, der einen Antrag in die Debatte eingebracht hat.
  • Fahrverbote in Baden-Württemberg werden verschoben ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Fahrverbote in Baden-Württemberg werden verschoben
    4.4.2007 - Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat gemeldet, dass die zum 1.7.2007 geplanten Fahrverbote in Stuttgart, Schwäbisch Gmünd, Leonberg, Ludwigsburg und Ilsfeld zur Bekämpfung der hohen Feinstaubbelastung nun endgültig verschoben werden - auch Tübingen mit einem ursprünglich diskutierten Start zum 1. Oktober und Mannheim zum 1. November sind von der Verschiebung betroffen. Grund seien noch fehlende bundesgesetzliche Detailvorgaben. Den Angaben zufolge wolle man gemeinsam mit dem Städtetag und Landkreistag einen Katalog möglicher Ausnahmen von den Fahrverboten zusammenstellen, nach dem von Seiten des Bundes signalisiert worden war, in diesem Punkt den Ländern und Kommunen erweiterten Spielraum zu geben. Umweltministerin Gönner kündigte an, dass hierbei u.a. Regelungen für Oldtimer berücksichtigt werden.
    Quellen: Umweltministerium Baden-Württemberg und SWR
  • Umweltzonen in Nordrhein-Westfalen - Sonderregeln für Oldtimer ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Umweltzonen in Nordrhein-Westfalen - Sonderregeln für Oldtimer
    April 2007 - Gute Nachrichten für Oldtimerfahrer in NRW. Die Internetseiten des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen informieren über die Umweltzonen in Nordrhein-Westfalen In der Rubrik "Antworten auf häufige Fragen über Feinstaub-Plaketten und Umweltzonen in Nordrhein-Westfalen" ist nachzulesen, dass Oldtimerfahrzeuge in Nordrhein-Westfalen, sofern sie durch ein H-Kennzeichen als Kulturgut ausgewiesen sind, fahren dürfen.
  • Feinstaub - Politik bessert nach ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Feinstaub - Politik bessert nach
    April 2007 - FAHRVERBOTE. Der heftige Protest von ADAC und Deutschem Städtetag hat gewirkt: Ältere Benziner-Pkw mit einem 3-Wege-Kat der ersten Generation sind nicht mehr von Fahrverboten in geplanten städtischen »Umweltzonen« bedroht. Die Bundesministerien für Umwelt und Verkehr teilten mit, für diese rund 4,6 Millionen Autos solle in der Feinstaubverordnung »eine neue Kategorie« geschaffen werden – sprich: sie erhalten dann wie alle G-Kat-Autos die grüne Plakette. Dem Vernehmen nach wird der Bundesrat dies am 11. Mai beschließen. Nach dem positiven Berliner Signal bereiten sich deutsche Großstädte jetzt auf die Umsetzung der am 1. März offiziell in Kraft getretenen Verordnung vor. Stuttgart und die Städte Ludwigsburg, Leonberg, Schwäbisch Gmünd und Ilsfeld wollen schon am 1. Juli »Umweltzonen« ausweisen, in die nur noch Autos mit roter, gelber oder grüner Plakette einfahren dürfen. Andere Städte werden voraussichtlich erst 2008 folgen. Politisch intensiv diskutiert werden noch Ausnahmen für Oldtimer, wie sie auch der ADAC fordert. Mehr über Fahrverbote und Nachrüstmöglichkeiten unter www.adac.de/umwelt
  • Umweltzone Berlin, Presseinformation aus dem Senat ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Umweltzone Berlin, Presseinformation aus dem Senat
    20.3.2007 - Der Berliner Senat hat auf seiner Sitzung über die Einführung einer Umweltzone in Berlin zum 1. Januar 2008 beraten. Dabei wurde auch eine Ausnahmeregelung für Oldtimer avisiert. Die komplette Presseinformation aus dem Senat lesen Sie hier.


  • ADAC/VDA-Schreiben an den Präsidenten des Deutschen Städtetages ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> ADAC/VDA-Schreiben an den Präsidenten des Deutschen Städtetages
    Mit Schreiben vom 12. März 2007 haben sich ADAC-Präsident Peter Meyer und VDA-Präsident Prof. Dr. Bernd Gottschalk erneut an den Deutschen Städtetag gewandt und dessen Präsidenten, Herrn Christian Ude, noch einmal klar deutlich gemacht, dass VDA und ADAC Fahrverbote im Zusammenhang mit der Feinstaubproblematik als unverhältnismäßig beurteilen. Dem Schreiben wurde ein Argumentationspapier beigefügt, welches die Unsinnigkeit von Fahrverboten für historischen Fahrzeuge und deren Konsequenzen klar herausstellt. Mit dieser Aktion bitten ADAC und VDA wiederholt und nachdrücklich unter anderem darum, Ausnahmeregelungen für Oldtimer mit H-Kennzeichen und rotem 07er-Kennzeichenzu zu realisieren. Erste Reaktionen des Städtetages auf diese Initiative zeigen sich positiv. 

    Hier lesen Sie die ADAC-/VDA-Position zu Fahrverboten in Innenstädten:


  • Keine Verschärfung bei H-Kennzeichen ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Keine Verschärfung bei H-Kennzeichen

    12.3.2007 - Der ADAC hat in den vergangenen Monaten verstärkt mit Politikern und Experten auf Bundes- und Landesebene sowie im Kommunalbereich Gespräche zum Thema Oldtimer geführt. Speziell zum Thema H-Kennzeichen wurde uns seitens Bundesverkehrsministerium (BMVBS) immer wieder - und ganz aktuell am 12.3.2007 - ein klares Dementi in Sachen "Verschärfung der Oldtimer-Kriterien für H-Kennzeichen" mitgeteilt.
    Um diese Aussage zu bekräftigen, hat uns das Ministerium nachfolgenden fünfseitigen offenen Brief übergeben.

     

    Weitere Informationen zum H-Kennzeichen...


  • Aktionstag gegen Fahrverbote ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Aktionstag gegen Fahrverbote
    09.03.2007 - Die Initiative Kulturgut Mobilität hat bekannt gegeben, den 15. April 2007 als bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „pro mobilem Kulturgut“ gegen Fahrverbote für Oldtimer und Youngtimer in Innenstädten auszurufen. Es werden in folgenden Städten Aktionen durchgeführt: München, Stuttgart, Darmstadt, Düsseldorf, Hannover, Heilbronn, Köln und Dortmund. Die zentrale Abschlussveranstaltung findet am 12. Mai in Berlin statt.
    Mehr Infos zum Aktionstag...
  • Oldtimer von Feinstaub-Fahrverboten ausnehmen - Rede MdB Dr. Scheuer ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Oldtimer von Feinstaub-Fahrverboten ausnehmen - Rede MdB Dr. Scheuer
    1.3.2007 - Der Abgeordnete Dr. Andreas Scheuer hat heute im Deutschen Bundestag eine Rede zum Thema "Oldtimer von Feinstaub-Fahrverboten ausnehmen" gehalten.
  • Plakettenverordnung in Kraft ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Plakettenverordnung in Kraft
    1.3.2007 - Seit 1. März 2007 ist sie in Kraft getreten, die Verordnung zur Kennzeichnung emissionsarmer Fahrzeuge – kurz: Plakettenverordnung – und sorgt schon lange unter den Oldtimer-Besitzern für Unruhe. Die neue Regelung ist Grundlage für die Verhängung von Fahrverboten in Städten als Maßnahme gegen die Feinstaubbelastung. Dr. Erhard Oehm, ADAC-Vizepräsident für Verkehr, fordert Bundesumweltminister Gabriel auf, diese Verordnung gründlich nachzubessern.
    Mehr zur Plakettenverordnung...
  • Oldtimergutachten ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Oldtimergutachten
    1.3.2007 - Wer für ein historisches Fahrzeug ein H-Kennzeichen oder 07-Kennzeichen beantragen möchte, braucht dafür ein Gutachten zur Einstufung als Oldtimer (bisher nach § 21c StVZO, neu: § 23 StVZO). Diese Begutachtung darf seit 1. März auch von Prüfingenieuren anstatt nur von amtlich anerkannten Sachverständigen für den Kraftfahrzeugverkehr durchgeführt werden. Die Besitzer von Oldtimerfahrzeugen können damit die Prüforganisation frei wählen. 
    Mehr zur Oldtimer-Zulassung... 
  • Wiederzulassung erleichtert ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Wiederzulassung erleichtert
    01.03.2007 - Wird ein stillgelegtes Fahrzeug innerhalb von maximal sieben Jahren erneut zugelassen, so reicht ab sofort eine Hauptuntersuchung aus. Sie ist nur erforderlich, wenn sie in der Zwischenzeit fällig war. Gleiches gilt für die Sicherheitsprüfung bei Nutzfahrzeugen und die Abgasuntersuchung. Bis dato galt ein stillgelegtes Fahrzeug nach 18 Monaten als endgültig aus dem Verkehr gezogen und für die Wiederzulassung war dann ein Gutachten zur Wiedererteilung der Betriebserlaubnis nach § 21 StVZO durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen erforderlich.
    Mehr zur Fahrzeugzulassung...
  • 07-Kennzeichen erst ab 30 Jahren ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> 07-Kennzeichen erst ab 30 Jahren
    1.3.2007 - Die 30-Jahres-Grenze für das 07er-Kennzeichen ist seit dem 1. März 2007 unwiderruflich zur Pflicht geworden. Trotz lautstarker Proteste der gesamten Oldtimerszene hielten Wolfgang Tiefensee, Wolfgang Schäuble und Sigmar Gabriel an der Erhöhung der Altersgrenze auf 30 Jahre als Zulassungsvoraussetzung für ein 07er-Kennzeichen fest - bisher lag diese Grenze bei 20 Jahren. Das bedeutet, dass so genannte Youngtimer-Fahrzeuge unter 30 Jahren nur noch regulär bzw. mit Saisonkennzeichen zugelassen werden können.
    Mehr...
  • ADAC fordert Änderung der Plakettenverordnung ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> ADAC fordert Änderung der Plakettenverordnung
    23.1.2007 - Präsident Meyer schreibt Bundesumweltminister Gabriel
    Der ADAC fordert eine grundlegende Nachbesserung der so genannten Plakettenverordnung. In einem Brief an Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wendet sich ADAC-Präsident Peter Meyer mit Nachdruck dagegen, dass die rund 4,6 Millionen Pkw mit geregeltem Katalysator nach US-Norm keine Plaketten erhalten sollen. „Das ist völlig ungerechtfertigt", so Meyer. „Die Emissionen dieser Fahrzeuge sind genauso niedrig wie von Pkw mit Ottomotor, die Euro 1 erreichen und eine grüne Plakette erhalten."
    Der ADAC lehnt Fahrverbote im Zusammenhang mit der Feinstaubproblematik grundsätzlich ab, da sie unangemessen sind und einen unverhältnismäßig starken Eingriff in die Mobilität bedeuten. Pkw tragen erwiesenermaßen nur zu einem geringen Teil zur Belastung bei.
    Für sozial Schwache, die nicht kurzfristig ein neueres Fahrzeug erwerben können und die für zwingend notwendige Fahrten – beispielsweise zur Arbeit – auf ihren Pkw angewiesen sind, bedeuten die geplanten Fahrverbote eine nahezu existentielle Bedrohung. Viele Menschen verfügen in der derzeit angespannten wirtschaftlichen Lage nicht über die finanziellen Mittel, ein neues Fahrzeug anzuschaffen. Bei alledem muss auch berücksichtigt werden, dass die geplanten Fahrverbote für Besitzer älterer Fahrzeuge unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten einen "enteignungsgleichen Eingriff" bedeuten.
    Der ADAC hält daher unter dem Aspekt der Verhältnismäßigkeit die Aufnahme von weiteren Ausnahmen für Benzinerfahrzeuge mit US-Kat und Anwohner in die Plakettenverordnung für unbedingt erforderlich. Er prüft im Interesse seiner Mitglieder auch die Durchführung von Musterprozessen. In eine bundesweit einheitliche Ausnahmegenehmigung müssten zudem auch Oldtimer-Fahrzeuge einbezogen werden.

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