DruckenPDFBookmark

Archiv 2008: Oldtimer-Informationen

Archivierte Meldungen rund um das Thema Oldtimer- und Youngtimer aus dem Jahr 2008.
  • Weitere Umweltzonen ab 01.10.2008 ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Weitere Umweltzonen ab 01.10.2008
    Oktober 2008 – Zum 1. Oktober hat sich die Anzahl der Umweltzonen in Deutschland von bisher 13 auf nunmehr 24 nahezu verdoppelt. So sind allein in Nordrhein-Westfalen neun weitere Umweltzonen in Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen sowie Recklinghausen hinzugekommen. Im Zuge des Inkrafttretens des Luftreinhalteplans im Ruhrgebiet wurde die seit 01.01.2008 in Dortmund bestehende Umweltzone erweitert.

    Bayern startete erstmals mit der Umweltzone in München und Hessen entschied sich nach langem Gezerre nun ebenfalls für die Errichtung einer Umweltzone und machte den Auftakt in der Main-Metropole Frankfurt.

    Nach Ansicht des ADAC stellen Umweltzonen „keine Antworten auf die Feinstaubproblematik“ dar. Auch aus den Reihen der Politik sind mittlerweile kritische Töne zu vernehmen. So stellte Niedersachsens Minister für Umwelt und Klimaschutz, Hans-Heinrich Sander fest, „dass die Umweltzone kein geeignetes Instrument ist, um die Immissionswerte deutlich zu reduzieren und die Luftqualität nachhaltig zu verbessern".

    Auch in Brandenburg gibt man sich zurückhaltend. Laut Günter Hälsig, Abteilungsleiter im Brandenburger Agrar- und Umweltministerium möchte man zunächst einmal „die Entwicklung der Umweltzonen in Berlin, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen abwarten“.

    Wer in den Umweltzonen ohne entsprechende Plakette oder Ausnahmegenehmigung ertappt wird, dem drohen ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro sowie ein Punkt im Flensburger Verkehrszentralregister.

    Eine Übersicht bestehender und geplanter Umweltzonen finden Sie hier.


  • ADAC: Steuerpläne bestrafen Besitzer von älteren Pkw ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> ADAC: Steuerpläne bestrafen Besitzer von älteren Pkw
    20.05.2008 - ADAC: Steuerpläne bestrafen Besitzer von älteren Pkw / Massive Kritik an geplantem Zuschlag für Euro-4-Fahrzeuge

    Der ADAC lehnt eine Erhöhung der Kfz-Steuer für ältere Pkw im Zuge der geplanten Steuerreform kategorisch ab. Jetzt bekannt gewordene Pläne des Bundesfinanzministeriums, eine Strafsteuer für Fahrzeuge einzuführen, die vor dem 1. Januar 2009 erstmals zugelassen werden, ist aus Sicht des Clubs aus sozialen Gründen und angesichts von Rekordbelastungen der Autofahrer nicht akzeptabel. „Eine zusätzliche Besteuerung von Fahrzeugen der Abgasnorm Euro 2 und Euro 3 bestraft diejenigen Autofahrer, die sich kein neues Auto leisten können“, so ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker.

     Massive Kritik übt der Automobilclub zudem am Plan, ab 2011 auch Euro-4-Pkw mit einem Steuerzuschlag zu versehen. Dazu Becker: „Benziner mit Euro 4 entsprechen schon heute höchsten Anforderungen aus Umweltsicht. Trotzdem werden Autofahrer schon in weniger als drei Jahren dafür bestraft, wenn sie sich heute ein Auto mit dem modernsten und saubersten Motor kaufen – eine solche Politik versteht kein Mensch mehr.“ Deshalb fordert der ADAC das Finanzministerium auf, am bislang vertretenen Kurs festzuhalten und den Bestand nicht mit einem Steueraufschlag zu belasten.

     Nach Meinung des ADAC muss die Kfz-Steuer auf CO2-Basis für Neuzulassungen schnellstmöglich eingeführt werden. Fahrzeuge im Bestand dürfen davon aber nicht betroffen sein, der Verbraucher muss der Kontinuität der Steuerpolitik vertrauen können. Diese verbrauchsabhängige Steuer, die das hubraumbezogene Modell ablösen soll, muss in sich aufkommensneutral sein und darf nicht zu Steuererhöhungen führen. Dabei muss jedes Gramm CO2 gleich besteuert werden, eine progressive Besteuerung, wie sie nun angedacht ist, ist ungerecht und trifft nicht nur die Fahrer von Luxusfahrzeugen sondern auch Familien. Der ADAC hat bereits im Jahr 2004 ein entsprechendes CO2-basiertes Steuermodell entwickelt und der Politik vorgerechnet. Das Modell bietet Autofahrern einen finanziellen Anreiz zum Kauf verbrauchs- und schadstoffarmer Modelle.


  • FIVA-Präsidium tagt in München ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> FIVA-Präsidium tagt in München
    09.04.2008 - FIVA-Präsidium tagt in München / Oldtimerclub-Weltverband zu Gast beim ADAC

    Hohe Gäste erwartet der ADAC am 11. und 12. April in München. Das Präsidium der Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) tagt unter Leitung von Präsident Horst Brüning (Schweden) in der Zentrale des größten europäischen Automobilclubs in der bayerischen Landeshauptstadt. Der Weltverband der Oldtimer-Clubs und -Verbände setzt sich für den Erhalt historischer Fahrzeuge ein und vertritt heute insgesamt mehr als eine Million Oldtimerbesitzer aus über 50 Ländern. Der Oldtimer-Bereich des ADAC gehört als erster Vertreter eines deutschen Automobilclubs seit 2007 der FIVA an.

    Das FIVA-Präsidium setzt sich aus 16 Mitgliedern aus aller Welt zusammen. Im Mittelpunkt der Tagung stehen vor allem Themen wie Oldtimer-Veranstaltungen, FIVA-Drivers-Code, Definitionen für historische Fahrzeuge und weltweite Oldtimer-Statistiken und Studien. Darüber hinaus nehmen die Interessenvertretung gegenüber der Politik sowie die Lobby-Arbeit in Brüssel, Straßburg und Genf einen besonderen Stellenwert ein und werden besprochen. Als Gastredner hat sich Dr. Andreas Scheuer (MdB) angesagt, der über die Oldtimerei in Deutschland aus politischer Sicht referieren wird.


  • FIVA-Weltpräsident beim ADAC zu Gast ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> FIVA-Weltpräsident beim ADAC zu Gast
    04.04.2008 - Informelles Treffen bei der Techno Classica in Essen
    Die ADAC Oldtimer-Sparte konnte auf ihrem Informationsstand auf der Techno Classica in Essen zahlreiche interessierte Oldtimerfreunde und Prominenz begrüßen. Während der Messetage kam es auch zu einem ersten Treffen zwischen ADAC-Präsident Peter Meyer und Horst Brüning aus Schweden, dem Präsidenten der Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA). Der Weltverband der Oldtimerclubs setzt sich für den Erhalt historischer Fahrzeuge ein und vertritt heute insgesamt über eine Million Oldtimerbesitzer aus über 50 Ländern. Der Oldtimer-Bereich des ADAC gehört seit 2007 als erster Vertreter eines deutschen Automobilclubs der FIVA an.

    Im Mittelpunkt der Gespräche beider Präsidenten standen vor allem länderübergreifende Themen wie Feinstaub- und Abgas-Verordnungen oder der Zusatz von Bio-Ethanol im Super-Benzin, allesamt für Besitzer von Oldtimern von hoher Brisanz. Peter Meyer verwies auf die Erfolge der ADAC-Lobbyarbeit in Berlin, mit der zum Beispiel der Zugang von Oldtimern in die Umweltzonen der Städte erreicht wurde.

    Für die Besucher der größten Oldtimermesse der Welt gab es am ADAC-Stand rund um die Uhr kompetente Informationen von Fachleuten. Sie konnten sich ausgiebig über die günstigen Konditionen der ADAC ClassicCarVersicherung erkundigen oder erhielten Auskunft zu den Top-Veranstaltungen der ADAC-Oldtimerei, wie das neue historische ADAC Eifelrennen, die ADAC Trentino Classic oder ADAC Rallye Bavaria Historic.
    Auf dem Stand in Halle 3 konnte auch eine auf 1000 Exemplare beschränkte Sonderedition von Schuco erworben werden, ein Modell Karmann „Ghia", Baujahr 1974, und ein Mercedes-Benz 250 SL „Pagode", Baujahr 1965, die im Rahmen der ADAC Trentino Classic 2008 aufgelegt wurde. Besondere Wertschätzung genoss der ADAC-Oldtimer-Ratgeber, der immer mehr den Ruf als Standardwerk der Oldtimerei genießt und kostenlos erhältlich war.


  • E10-Pläne auf dem Prüfstand ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> E10-Pläne auf dem Prüfstand
    02.04.2008 - ADAC: Richtiges Signal aus dem Umweltministerium

    Der ADAC begrüßt die Ankündigung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, die geplante höhere Pflichtbeimischung von Ethanol im Benzin zu stoppen, wenn sie für zu viele Autofahrer mit negativen Konsequenzen verbunden wäre. „Angesichts der Tatsache, dass mehr als drei Millionen Fahrzeuge nicht für den Betrieb von E10 geeignet sind, kann es gar keine andere Entscheidung geben", so ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker. „Es wäre eine Zumutung für die betroffenen Autofahrer, wenn sie zur Vermeidung von Motorschäden von Super- oder Normalbenzin auf das bis zu 15 Cent teurere Super Plus umsteigen müssten."

    Der ADAC hatte alle Hersteller um Angaben gebeten, welche Modelle sie für den neuen E10-Sprit offiziell freigeben. Nach derzeitigem aktuellen Stand erhalten die Besitzer von 3,1 Mio. Fahrzeuge deutscher und ausländischer Hersteller keine Freigabe. Für 2,3 Mio. Fahrzeuge gibt es noch keine Angaben der betreffenden Firmen.

    Unabhängig davon geht Becker aber davon aus, dass Biosprit in der Zukunft eine wichtige Rolle für die Bereitstellung der für die Mobilität notwendigen Energie darstellt. Die Kritik des ADAC richtet sich auch nicht gegen Biosprit generell, sondern vielmehr gegen eine übereilte und für Millionen von Autofahrern kostenintensive Einführung zum jetzigen Zeitpunkt. Der ADAC, der dafür eine E10-Einführung nicht vor 2012 plädiert, rechnet damit, dass bis dahin, die Zahl der Fahrzeuge, die auf das teuere Super Plus umsteigen müssen, stark reduziert sein wird. Bis dahin könnten dann auch noch offene Fragen zur Gesamt-Klimabilanz geklärt werden.


  • E10 für Millionen Kraftfahrzeuge ungeeignet ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> E10 für Millionen Kraftfahrzeuge ungeeignet
    28.03.2008 - Neue Zahlen zum Biosprit

    Der ADAC geht derzeit davon aus, dass 3,12 Millionen Pkw und Motorräder für den Betrieb mit dem für 2009 geplanten Ottokraftstoff E 10 nicht geeignet sind. Das haben Recherchen des Clubs bei den Fahrzeugherstellern ergeben. Da bislang noch für rund vier Millionen Fahrzeuge keine Aussagen vorliegen, ist zu befürchten, dass diese Zahl weiter steigt. Für die betroffenen Auto- und Motorradfahrer bedeutet dies eine deutliche Verteuerung ihrer Mobilität. Statt wie bisher Normal oder Super tanken zu können, müssen sie auf das bis zu 15 Cent teurere Super plus ausweichen. Aber auch alle anderen Autofahrer müssen tiefer in die Tasche greifen, denn Biosprit wird wegen der höheren Herstellungskosten voraussichtlich auch etwas mehr kosten als das heutige Benzin.

    Angesichts der noch ungeklärten Probleme ist eine Einführung des E10-Kraftstoffs schon 2009 nach Ansicht des ADAC eine Zumutung für die ohnehin von ständig steigenden Kraftstoffpreisen gebeutelten Kraftfahrer. Der ADAC fordert deshalb die Einführung auf 2012 zu verschieben, wie das auch in anderen Ländern der EU vorgesehen ist. Bis dahin könnten dann auch alle noch offenen Fragen zur technischen Verträglichkeit sowie zur Gesamt-Klimabilanz geklärt werden. Ein Aufschub würde zudem die Zahl der E10-untauglichen Fahrzeuge reduzieren, weil es vor allem die älteren Baujahre sind, die mit zuviel Ethanol nicht zurechtkommen.


  • Ethanolbeimischung - Super soll bleiben ' schließen" href="javascript:void(0);" rel="klapper"> Ethanolbeimischung - Super soll bleiben
    25.2.2008 - ADAC: Kosten für Biospriteinführung nicht den Autofahrern aufbürden

    Die Befürchtungen des ADAC scheinen sich zu bestätigen: Nach aktuellen Berechnungen werden mindestens zwei Millionen Fahrzeuge mit Benzinmotor den geplanten Biosprit mit zehnprozentigem Anteil an Bioethanol (E10) nicht vertragen. Daraus ergeben sich nach Ansicht des Clubs zwei Forderungen:

    • Neben dem neuen Biokraftstoff muss im Rahmen des Bestandsschutzes auch künftig das heute verfügbare Super 95 mit nur fünf Prozent Ethanol angeboten werden und zwar zu einem angemessenen Preis. Andernfalls wären Millionen von Pkw- und Motorradbesitzer gezwungen, auf das bis zu 15 Cent/Liter teurere Super Plus umzusteigen.

    • Um die aus Umweltgründen angestrebte Marktdurchdringung mit E10-Kraftstoff zu beschleunigen, könnte dieser Kraftstoff steuerlich gefördert werden. Damit ergibt sich für Autofahrer, deren Fahrzeuge E10-verträglich sind ein Anreiz, E10 zu tanken. Zusätzlich würden die Verbraucher beim Neufahrzeugkauf verstärkt auf E10-taugliche Modelle setzen

    Der Einsatz von Biokraftstoffen im Verkehrsbereich lohnt sich nur dann, wenn deren technische Verträglichkeit gesichert ist und sie einen deutlichen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen leisten. Dafür sind rechtzeitig entsprechende Standards und Kontrollmechanismen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Ökologie zu schaffen.


Weitere interessante Themen für Sie

Reiseberichte & Sehenswürdigkeiten

Stimmen Sie sich auf den bevorstehenden Urlaub ein und stöbern Sie durch die Reiseberichte. Mehr

Tourenkarten

Die richtige Tourenkarte für Ihren Oldtimerausflug, im handlichen Format. Mehr

– Mein ADAC –

Oldtimer-Newsletter

Alles, was Ihr Liebhaberherz begehrt: Informationen rund um Technik, Toureninfos, Veranstaltungen usw. Kostenlos und aktuell! Mehr





Ihr Kontakt zum ADAC: Hilfe, Rat und Schutz für Ihre Mobilität