DruckenPDFBookmark

Der Dienstwagen von 007

Bonds Dienstwagen: Aston Martin DB 5

Aston Martin und James Bond - das gehört zusammen wie Wodka und Martini. Geschüttelt natürlich, nicht gerührt. Seinen ersten Auftritt als Dienstwagen des britischen Geheimagenten hatte der rassige Aston Martin DB 5 in dem 1964 gedrehten Film "Goldfinger" mit Sean Connery als 007 und Gert Fröbe als Bösewicht.

Für "Goldfinger" wurde der DB 5 von den Filmtechnikern allerdings noch mit einigen Extras versehen, die in der Realität nicht ab Werk zu haben waren: da gab es Maschinengewehre hinter den vorderen Blinkern, drehbare Wechsel-Nummernschilder, ausfahrbare Messer in den Zentralmuttern und den berühmten Schleudersitz, mit dem Bond in einer Szene einen seiner Gegenspieler durchs Autodach katapultiert. Doch auch ohne die martialische Zusatzausstattung war der Aston Martin DB 5 ein starkes Stück Auto: seine vier Liter Hubraum, sechs Zylinder und 286 PS bzw. 210 kW brachten ihn in 9 Sekunden von null auf hundert. Die Spitzengeschwindigkeit lag bei etwa 240 km/h. Für 1963, als das erste Modell gebaut wurde, war das schon ganz flott.

Der Name Aston Martin steht seit langem für britische Nobelautos. Die Gründung der Firma durch Lionel Martin geht auf das Jahr 1914 zurück. Durch den ersten Weltkrieg und finanzielle Engpässe dauerte es aber noch neun Jahre bis die ersten Autos gebaut und verkauft werden konnten. 1947 übernahm David Brown die Firma - daher auch das "DB" im Modellnamen. Zwischenzeitlich gehörte Aston Martin zur Ford Company, die es im März 2007 an ein britisches Konsortium verkaufte.

Seit den Zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts verließen rund 16.000 Aston Martin die Werke in Feltham, Newport Pagnell oder Bloxham. Alle natürlich in Handarbeit hergestellt.

Die Produktion des DB 5 lief bis 1965 und brachte es auf 1.025 Stück. Keine übermäßig große Zahl - aber diesen Traum auf vier Rädern konnten sich auch nur die wenigsten leisten: der DB 5 in der Hard-Top Version kostete 1963 etwa 4.300 Pfund Sterling, das waren 48.000 Mark. Da sparte der deutsche Industriearbeiter, der damals etwa 850 Mark brutto im Monat verdiente, vernünftigerweise lieber auf einen VW-Käfer. Der war für 5.000 D-Mark zu haben.

James Bonds Liaison mit Aston Martin geht weiter: nachdem 007 immer mal wieder mit anderen Automarken geflirtet hatte, kehrte er im neuesten Film "Stirb an einem andern Tag" wieder zu seiner alten Liebe zurück. Sein derzeitiger Dienstwagen ist der Aston Martin Vanquish V12 mit 457 PS oder 336 kW. Der ist übrigens auch käuflich zu erwerben. Für die Kleinigkeit von rund 230.000 Euro - Basispreis.

Weitere interessante Themen für Sie

Alpenstraßenbericht

Alpenstraßenbericht

Aktueller Straßenzustand auf 180 Alpenstraßen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich Mehr

Initiative Motorradsicherheit

Die Zahl der Verkehrstoten geht seit Jahren stark zurück, die der Motorrad-Opfer weniger.  Die Initiative »Motorradsicherheit« des ADAC soll helfen, die Unfallzahlen zu senken. Mehr

– Mitgliedschaft –

ADAC Plus-Mitgliedschaft

Auch als Old- und Youngtimerfahrer profitieren Sie von umfassendem Schutz auf Reisen. Mehr




Ihr Kontakt zum ADAC: Hilfe, Rat und Schutz für Ihre Mobilität