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Mercedes-Benz C 124

Kurz und bündig

 

Sportlich-elegant, zweitürig und mit verführerisch modern geführten Linien: So präsentiert Mercedes-Benz im März 1987 auf dem Genfer Automobil-Salon das neue Coupé der oberen Mittelklasse.

Die Baureihe C 124, die vom Sommer 1993 an „E-Klasse Coupé“ heißen wird, ist nach Limousine und T-Modell die dritte Karosserievariante der Baureihe 124. Das auf dem Coupé basierende Cabriolet A 124 folgt erst 1991.

Heute tritt die Baureihe C 124 so frisch und modern auf wie seinerzeit in Genf. Längst hat sich der viersitzige Reisewagen mit zwei Türen deshalb zum begehrten Young Classic entwickelt. Mercedes-Benz weiß um die Bedeutung dieser besonders lebendigen Faszination und engagiert sich besonders stark in der Pflege dieser noch jungen Automobilgeschichte.

 

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Mercedes-Benz W124 Club e.V.


  • Tradition von Coupés der oberen Mittelklasse

    Die Baureihe C 124 steht in der lebendigen Tradition viersitziger Mittelklasse-Coupés von Mercedes-Benz. Ursprünglich hat sich die exklusive Karosserieform des Coupés vor allem in Fahrzeugen der Ober- und Luxusklasse etabliert. Doch seit den 1960er-Jahren begeistert auch eine attraktive Reihe von zweitürigen Reisewagen für vier Personen auf Basis der jeweiligen oberen Mittelklasse die Coupé-Liebhaber dieser exklusiven Karosserieform.

    Den Auftakt machen die Coupés der Baureihe W 114 („Strich-Acht“, 1968 bis 1976), gefolgt von der Baureihe C 123 (1977 bis 1985). Genau zehn Jahre nach dem Debüt des C 123 folgt nun die dritte Generation der Stuttgarter Mittelklasse-Coupés, die von der automobilen Öffentlichkeit mit großer Neugier erwartet wird.

    Wie bei den Vorgängern haben die Ingenieure und Designer die Limousine als technische Basis genommen und das Coupé auch stilistisch an das viertürige Automobil angelehnt. Dennoch zeigt sich die Baureihe C 124 schon auf den ersten Blick als eigenständiges Fahrzeug – als sportliche, elegante und individuelle Interpretation der Baureihe 124.

    Für das Coupé wird die Bodengruppe des Viertürers gekürzt, der Radstand schrumpft um 85 Millimeter. Das unterstreicht die kompakt-sportliche Linie des Coupés. Auch Seiten, Dach und Heck werden stark verändert, lediglich den Vorbau übernimmt das Coupé weitgehend unverändert von der Limousine.


  • Eleganz ohne Kompromisse

    Auch wenn das Coupé-Design deutliche Eingriffe in die Karosseriekonstruktion des Viertürers verlangt, gibt es beim C 124 keine Kompromisse hinsichtlich der passiven Sicherheit: Den Wegfall der B-Säulen kompensieren die Ingenieure beispielsweise durch verstärkte A-Säulen, Seitenschweller und Türen sowie einen besonders hohen Anteil an hochfesten Stahlblechen. Einen neuen Weg beschreitet man auch beim Dachabschluss: Hier wird die Innenverkleidung ein Stück weit unter die Heckscheibe gezogen. Das steigert sowohl die Sicherheit als auch den Komfort der Fondpassagiere.

    Ein charakteristisches Design-Element, das die Eigenständigkeit der Coupés gegenüber den anderen Karosserievarianten der Baureihe hervorhebt, sind die Flankenschutz-Leisten mit integrierten Längsschweller-Verkleidungen. Zwischen den Radausschnitten auf Höhe der Stoßfänger angeordnet, bilden sie die optische Verbindung zwischen Bug- und Heckschürze und sind wie diese in Metallic-Kontrastfarben lackiert.

    Die Produktion der E-Klasse Coupés der Baureihe C 124 endet im März 1996, neun Jahre nach dem Debüt auf dem Genfer Automobil-Salon. Am häufigsten verkauft sich in dieser Zeit der 300 CE, für den sich von 1987 bis 1992 genau 43.486 Kunden entscheiden. Insgesamt werden in Sindelfingen 141.498 Exemplare des Coupés gebaut, das sind rund 40 Prozent mehr als vom Vorgänger C 123.


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