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FIVA-Arbeitsgruppe „Trade & Skills“

Bereits auf der Generalversammlung der FIVA im Jahr 2007 hat der Oldtimer-Weltverband die Notwendigkeit erkannt, zukünftig den Austausch mit den Handwerks- und Dienstleistungs-Branchen aus dem Oldtimerbereich zu verstärken. Hierzu wurde eigens eine Arbeitsgruppe „Trade & Skills" (Handel und Handwerk) ins Leben gerufen, die laut Beschluss der Generalversammlung 2008 die bis dato erfassten Ziele sukzessive in Angriff nehmen wird.
In den einzelnen Mitgliedsländern der FIVA wird diese Arbeit durch den jeweiligen nationalen Vertreter (ANF), in Deutschland die Oldtimer-Sektion des ADAC, koordiniert und vorangetrieben. Hierzu arbeitet der ADAC eng mit dem ZDK (Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe) zusammen, da dieser auf dem Gebiet des Kfz-Gewerbes deutschlandweit als kompetenter Ansprechpartner gilt.


Handel und Handwerk von der Notwenigkeit des Engagements überzeugen

Die Ziele des ADAC, wonach „das Fahren mit historischen und klassischen Kraftfahrzeugen auf allen öffentlichen Straßen dauerhaft und ohne Restriktionen möglich ist" und auch zukünftig bleiben soll, werden durch die FIVA-Arbeitsgruppe Trade & Skills unterstützt.
Damit Oldtimer auch weiterhin genutzt werden können, ist neben einer politischen Lobbyarbeit auch die Überzeugungsarbeit im Bereich des Oldtimer-Handels und –Handwerks notwendig. Hierbei stellen die bestehenden Verbindungen und langjährigen Erfahrungen des ZDK mit den Handwerks- und Dienstleistungs-Branchen in Deutschland einen enormen Vorteil dar. So ist die Lieferung belastbaren Zahlenmaterials seitens der Handels- und Handwerksbetriebe relevant, aus dem sich deutlich herauslesen lässt, welchen Beitrag die Branche für das Wachstum und den Wohlstand im Land sowie die Beschäftigung und Ausbildung leistet. Mit diesen Informationen ließe sich der politische Einfluss zum Wohle der gesamten Oldtimerszene deutlich steigern.

 

Win-Win Situation für alle Beteiligten Gleichzeitig könnten die jeweiligen Leistungen und Angebote der auf historische und klassische Fahrzeuge spezialisierten Betriebe strukturiert dargestellt werden und so zum Vorteil der Anbieter einerseits und der nachfragenden Oldtimerbesitzer andererseits gereichen. Darüber hinaus sind diejenigen Fertigkeiten der Handwerksbranche zu identifizieren, die auch zukünftig den Erhalt, die Pflege und den Betrieb dieser Fahrzeuge sicherstellen werden. Hierdurch kann frühzeitig in den Ausbildungsbetrieben gegengesteuert werden, wenn die Gefahr droht, dass einzelne, für den Erhalt dieser Fahrzeuge unabdingbare Fähigkeiten und Fertigkeiten verloren gehen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nur die vollumfängliche Berücksichtigung aller an der Oldtimerei beteiligten Kreise die Zukunftssicherung derselben gewährleisten kann.

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