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- Motorrad, Roller, Leichtkrafträder -

Motorrad-Rückrufe

Auch Motorräder kann es treffen! Eine Übersicht aller dem ADAC bekannt gewordenen Rückrufe.


Rückrufe

Hinweis: Falls Sie bei der Auswahl des Herstellers bzw. Modells das gewünschte Fahrzeug nicht finden, bedeutet dies, dass dafür in unserer Datenbank kein Rückruf vorliegt.


Wissenswertes zu Rückrufen

  • Rückrufrecht

    Seit 1997 gilt in Deutschland das "Produktsicherheitsgesetz". Es hat das Ziel, den Verbraucher vor  unsicheren Produkten zu schützen. Ein Unternehmen kann danach verpflichtet werden, einen Rückruf  durchzuführen. Um sich vor Schadensersatzansprüchen und einem möglichen Imageverlust zu schützen, veranlassen dies die Unternehmen jedoch in der Regel freiwillig. 
  • Rückrufverfahren

    Der Ablauf eines Rückrufes kann unterschiedlich aussehen:

    • Der Hersteller lässt über das Kraftfahrtbundesamt (KBA) die Adressen der Fahrzeughalter (nach Begründung) ermitteln und benachrichtigt diese schriftlich.

    • Der Hersteller oder Händler bedient sich seines eigenen Adressenmaterials. Dabei werden die Ersterwerber aus den Kundendateien ermittelt und vom Hersteller oder Händler benachrichtigt.

    • War die Erfassungsquote im ersten Durchgang nicht ausreichend, finden Wiederholungsaktionen statt. Die Medien melden meist ebenfalls den Start von Aktionen.   


  • Rechtliche Ansprüche

    • Rechtlich gesehen soll der Rückruf die betroffenen Kunden vor Gefahren durch fehlerhafte Produkte schützen. Eine Rechtspflicht auf Übernahme der Kosten für  Reparatur oder Ersatz-Maschine durch den Hersteller bzw. Händler besteht freilich nicht. Lediglich im Rahmen der Sachmängelhaftung (bei Neufahrzeugen zwei Jahre) würde ein  Anspruch auf kostenlose Nachbesserung bestehen. Um Image und Erfolg der Aktion nicht zu gefährden, übernehmen die Hersteller bei Rückrufaktionen jedoch üblicherweise die Reparaturkosten -  auch außerhalb der Sachmängelhaftungsfrist.

    • Ein Anspruch auf ein kostenloses Ersatzfahrzeug während der Durchführung der Maßnahme besteht nicht. Nur in Ausnahmefällen wird es auf Kulanzbasis (d.h. freiwillig) durch Hersteller oder Händler gestellt. 


  • ADAC Empfehlung

    Einer Aufforderung, mit dem Fahrzeug in die Werkstatt zu kommen, sollte man umgehend Folge leisten, auch wenn das Anschreiben verharmlosend so verfasst sein kann, dass beim Kunden der Eindruck entsteht, die Maßnahmen seien so dringend auch wieder nicht. Immerhin steht im Hintergrund oft ein Unfallrisiko, zu dem könnte ein möglicher Anspruch auf Schadenersatz verloren gehen.

    Beim Verdacht, dass ein Fahrzeug (z.B. gebraucht gekauft) von einem Rückruf betroffen und nicht zur Werkstatt gebracht worden war, lässt sich das beim Vertragshändler über eine zentrale Datenbank abklären.


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