DruckenPDF

Detailprüfung im Stand


Zum Verkauf anstehende Motorräder sind meist auf Hochglanz poliert. Der Käufer sollte sich bei aller Schönheit hiervon nicht blenden lassen. Auf der anderen Seite werden auch immer wieder „Standuhren“ offeriert, bei denen besondere Prüfungen einzelner Komponenten sinnvoll werden. Wenn der erste Eindruck wenig überzeugt, kann auf die Detailprüfung meist verzichtet werden. Die Checkliste zum Ausdrucken finden Sie hier.

Zu Beginn der Prüfung sollten Sie die Fahrgestellnummer am Motorradrahmen mit der im Fahrzeugbrief vergleichen.

Motorrad_Kaufberatung_07_378x264.jpg
Fahrgestellnummer: Passen Maschine und Papier zusammen?

Äußere Erscheinung/erster Eindruck

  • Umbauten, umfangreiche Veränderungen

    Der Kauf eines umfangreich umgebauten Motorrades muss gut überlegt sein. Mit dem Verkäufer ist zu klären, welche Komponenten und Bauteile verändert und umgebaut wurden, weshalb diese Umbauten vorgenommen wurden und wie die Umbauten eingetragen und zugelassen wurden. Hierfür sind die Fahrzeugpapiere (Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II) sowie alle Gutachten, Prüfberichte und Allgemeine Betriebserlaubnisse heranzuziehen. Sollten Zweifel an der Zulassungsfähigkeit des Gesamtfahrzeuges bestehen, sollten alle Informationslücken vor dem Kauf eindeutig geschlossen oder vom Kauf abgesehen werden.

    Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Teile des Rahmens und/oder der Schwinge nachträglich bearbeitet wurden. Vereinzelt werden Flächen und Schweißnähte des Rahmens abgeschliffen und/oder poliert. Diese Veränderungen lassen vielfach die Betriebserlaubnis erlöschen und können deswegen spätestens bei der nächsten Hauptuntersuchung Probleme bereiten. Also, besser Finger weg!


    Motorrad_Kaufberatung_08_350x232.jpg

    Auch das Original kann schön sein. Nicht jeder Umbau gefällt.


  • Beschädigungen, Rostbefall
    Zu Beginn der Besichtigung sollte der Gesamtzustand der Maschine betrachte werden. Ergeben sich bei dieser Prüfung bereits gravierende Mängel oder Beschädigungen, dürfte das weitere Kaufinteresse schnell versiegen. Kleine Schäden oder leichte Mängel sollten in der Checkliste notiert und später für die Preisverhandlungen genutzt werden. Wichtig dabei ist, dass zwischen normalen Gebrauchsschäden, die zu dem Alter der Maschine passen, und weniger angemessene Schäden durch viele Änderungs- und Schrauberarbeiten oder grobe Behandlung unterschieden wird. Bei älteren Fahrzeuge, die wenig gepflegt wurden und überwiegend Wind und Wetter ausgesetzt waren, sind Kunststoff- und Gummiteile verfärbt oder versprödet. Je nach Alter und Verarbeitungsqualität sind verschiedene Bauteile auch von Korrosion befallen. Einen Katalog der Prüfpunkte enthält die Checkliste im Anhang.
    Undichtigkeiten an Motor, Kühlsystem, Kraftstoffanlage und Getriebe sind vor allem für die Umwelt schädlich und sollten möglichst schnell beseitigt werden. Gleichzeitig zeugen sie von einer gewissen Nachlässigkeit des Besitzers. Deswegen sollte wegen Undichtigkeiten über den Preis verhandelt werden.

    Schleifspuren oder Bruchstellen…
    • an Fußrasten und am Endschalldämpfer:
      Beschädigungen an diesen Stellen deuten auf eine dynamisch-schräge Fahrweise mit häufigem Aufsetzen der entsprechenden Teile.
    • an den Lenkerenden, den Schwingungsdämpfern und den Armaturen.
      Sie geben Hinweise auf Stürze. Wenn Schleifspuren an den Lenkerenden und den Armaturen sichtbar sind, prüfen Sie den Lenkeranschlag rechts und links. Eine Reparatur dieser Schäden (Lenkanschlag) ist oftmals nur durch den Austausch des Rahmens möglich, da am Rahmen nicht geschweißt werden darf. Aus diesem Grund ist bei einem verformten oder abgerissenen Lenkeranschlag vom Kauf abzuraten.
    • am Rahmen; hier vor allem an den Unterzügen.
      Grobe Schleifspuren am Rahmen weisen auf Off-Road-Einsatz oder Unfälle hin. Wenn das Motorrad kein Geländemotorrad ist und trotzdem diese Spuren aufweist, ist von einem Kauf dringend abzuraten.
    Die Wertminderung durch Schleifspuren und Bruchteile ist schwer zu beurteilen. Erscheint äußerlich der Rahmen unversehrt, muss die Probefahrt entscheiden, ob das Interesse an dem Motorrad bestehen bleibt. In diesem Fall sollten Sie, bevor sie sich zum Kauf und für einen bestimmten Preis entscheiden, Informationen über Ersatzteilkosten einholen.

  • Sonstige allgemeine Prüfungen
    Je nach Alter des Motorrades sind Gebrauchsspuren unvermeidbar. Allerdings zeugen schlecht durchgeführte Lackierungen des Motors, des Rahmens und der Auspuffanlage sowie vermurkste Schraubenköpfe und Muttern von wenig Liebe zu dem Fahrzeug und geringen handwerklichen Fähigkeiten. Auch ein zerrissener Sitzbankbezug und schlechte, nachträgliche Elektroinstallationen geben hierüber Auskunft.
    In jedem Fall sollten Sie die Sitzbank herunternehmen, um auch hier den Pflegezustand zu prüfen.
    Je nach Ergebnis der optischen Prüfung, deckt eine weitergehende Detailprüfung der verschiedenen Komponenten Mängel sicher auf. Ein unschönes Äußeres, das nicht direkt auf weitere Schäden hinweist, sollte als Argument bei der Preisverhandlung genutzt werden.
    Über Kosten für die Beseitigung von optischen Mängeln (Lackierungen usw.) machen Sie sich u.U. vor Vertragsabschluss bei entsprechenden Fachbetrieben kundig. 
    Bei längere Zeit nicht bewegten Maschinen, die zudem für die Einlagerung bzw. Standzeit nicht präpariert wurden, folgende Komponenten prüfen:
    • Kunststoff- und Gummiteile
    • lackierte oder durchgefärbte Verkleidungsteile,
    • die elektrische Anlage inkl. Batterie,
    • die Bremsanlage, 
    • Kraftstofftank und Kraftstoffleitungen,
    • Bremsanlage, besonders Bremszangen u. –kolben

Motorrad_Kaufberatung_23_378x284.jpg


Detailprüfungen im Stand

  • Schlösser, Instrumente, Armaturen, Schalter, Beleuchtung
    • Lenker- und Zündschloss
      Sind alle Schlüssel vorhanden? Wurden Schlüssel nachgemacht? Wenn ja, warum? Unbedingt alle Schlüssel bei Vertragsabschluss übergeben.
      Passen die Schlüssel an allen Schlössern: Sitzbank, Helmschloss, Tankdeckel, Staufächer?
      Lässt sich das Lenkerschloss sicher und ohne zu haken schließen? Funktioniert das Zündschloss sicher und ohne zu klemmen? Ist das Zündschloss äußerlich unbeschädigt?
    • Instrumente
      Sind die Instrumente unversehrt und vollständig? Wenn LC-Display vorhanden: Ist es ohne Pixelfehler? Funktionieren die Beleuchtungen? Kann der Tageskilometerzähler zurückgestellt werden? (Ggf. diese Prüfung nach der Probefahrt vornehmen.)
      Wenn Zweifel an der Richtigkeit der Gesamtkilometeranzeige auf dem Tacho besteht, unbedingt nachfragen, wie viele Kilometer tatsächlich im Ganzen mit dem Motorrad gefahren wurden. Diese Aussage in den Kaufvertrag eintragen. Tachomanipulationen, im Besonderen Verstellen des Gesamtkilometerstandes, sind bei Motorrädern weniger häufig als bei Pkw. Trotzdem ist es nicht unmöglich. Bei älteren Motorrädern mit mechanischen Zählwerken sind dann meist Spuren erkennbar.
      Funktionieren alle Kontrollleuchten (soweit vorhanden): Öldruck o. Ölstand, Leerlauf, Lichthupe u. Fernlicht, Blinker, Seitenständer, Batterieladung, ABS, Kraftstoffreserve usw.?
      Bei modernen Motorrädern werden direkt nach dem Einschalten der Zündung fast alle Anzeigen und Kontrollleuchten kurz angesteuert, um eine korrekte Arbeitsweise checken zu können. Je nach Funktion verlöschen die Kontrollleuchten wieder oder sie leuchten bis zum Start des Motors bzw. bis zur Abfahrt (z.B. ABS). Während normaler Fahrt leuchten allenfalls die Kontrollleuchte für Abblendlicht (wenn vorhanden) oder bei abgeschalteten Funktionen wie ABS und Traktionskontrolle die entsprechenden Warnleuchten. Zu Details bitte in der Bedienungsanleitung nachlesen. Wichtig ist, dass z.B. die Warnlampen für Motorstörungen aus geht.
      Funktionieren nachgerüstete Zusatzinstrumente (Ölthermometer, Batteriespannungsanzeige, Zeituhr)? Sind für diese Instrumente Montage- und Benutzungshinweise vorhanden?
    Motorrad_Kaufberatung_10_350x275.jpg
    Nur selten haben moderne Displays Fehler, der Ersatz kann teuer werden.

    • Armaturen, Schalter, Beleuchtung
      Lassen sich Kupplung und Gas leicht bedienen? Sind die Bowdenzüge leichtgängig? Der Gasgriff muss aus jeder Position selbstständig in die Leerlaufstellung zurückdrehen.
      Sind die Handhebel in ihrer Lagerung locker? Wenn ja: Wie verschlissen sind die Lagerbohrungen o. –bolzen? Ist ein Ersatz notwendig?
      Schalter: Funktionieren alle übrigen Bedienungselemente bzw. Fahrzeugbeleuchtungen: Stand-, Abblend-, und Fernlicht, Lichthupe, Rücklicht, Blinker inklusive Rückstellung, ggf. Warnblickanlage, Bremslicht (Hand- und Fußbremshebel), Hupe, Kill- oder auch Notausschalter, Kupplungs- und Seitenständerzündschalter, ggf. heizbare Griff?

  • Lenker, Lenkkopflager, Lenkeranschlag
    • Lenkerenden beschädigt? Lenker verbogen?
      Beschädigte Lenkerenden oder sogar verbogene Lenker deuten darauf hin, dass das Motorrad zumindest umgefallen ist, möglicherweise einen leichten Unfall hatte. Deswegen: 
    • Lenkeranschlag rechts oder links verformt?
      Gibt es Anzeichen eines verformten Lenkeranschlages, so ist der Verdacht auf einen Unfall berechtigt. Also, Vorsicht! Es dürfen auch keine nachträglichen Reparaturarbeiten am Lenkereinschlag vorgenommen worden sein (z.B. Schweißarbeiten).
    Motorrad_Kaufberatung_11_350x388.jpg
    Der Lenkanschlag darf nicht gebrochen oder verformt sein.
      
    • Lenker und Lenkerhalterung original?
      Wenn der Lenker oder die Lenkerhalterung (Lenkererhöhung) umgerüstet wurde, muss mindestens eine ABE für diese Bauteile vorliegen.
    • Lenkkopflager ohne Spiel und Rastpunkte?
      Heben Sie die Motorradfront an, um das Vorderrad zu entlasten (ein Helfer belastet das Heck des Motorrades, das auf dem Mittelständer steht), und umfassen Sie die frei drehbare Telegabel am unteren Ende. Drücken Sie die Gabel nach vorne und hinten, und schlagen Sie sie von Anschlag zu Anschlag ein. Drehen Sie sie außerdem langsam und feinfühlig um die Geradeausstellung etwas hin und her. Dabei darf kein Haken, kein Spiel oder ungleichmäßiger Lauf spürbar sein. Die Lenkung muss auch bei kleinsten Bewegungen immer leicht und ohne jeden Widerstand beweglichen sein. Der Kabelbaum sollte dabei nicht eng anliegen oder reiben. Ist das Lenkkopflager auch nur geringfügig schwergängig, befragen Sie den Verkäufer an, ob das Lager in letzter Zeit gewechselt oder neu eingestellt wurde. Ein ausgeschlagenes Lenkkopflager lässt sich vorübergehend so fest einstellen, dass der Defekt nur schlecht oder gar nicht spürbar wird. Notieren Sie die Aussagen des Verkäufers deswegen im Kaufvertrag.
      Eine weitere Methode zur Prüfung des Lenkkopflagers und der Telegabel: Ziehen Sie die Vorderradbremse auf ebenem Boden fest an oder drücken Sie das Vorderrad gegen eine Wand, und lassen Sie die Telegabel stark ein- und ausfedern. Knackende Geräusche im Lenkkopf und in der Gabel weisen auf Spiel und Verschleiß hin. (s.a. Probefahrt, Fahrwerk)

  • Telegabel, Federbein
    Telegabel
    • Sind die Standrohre ohne Kratzer oder Rostspuren?
      Die Oberflächen der Standrohre sollten hell glänzen (spiegeln) und dürfen keine Kratzspuren aufweisen. Wischen Sie mit einem weißen Lappen über die Standrohre. So lässt sich auch ein dünner Ölfilm, der durch leichte Undichtigkeit der Simmerringe entsteht, deutlich machen. Ggf. Wiederholung nach der Probefahrt.
    Motorrad_Kaufberatung_12_350x360.jpg
    Ein Ölfilm auf dem Gleitrohr deutet auf defekte Simmerringe hin.
     
    • Telegabel verdreht oder verschränkt?
      Peilen Sie seitlich über die Vorderkonturen der Standrohre (nur bei Telegabeln ohne Faltenbälge möglich). Die vorderen Konturlinien der beiden Gabelholme müssen absolut parallel zueinander liegen. Ganz sicher gehen Sie, wenn Sie eine absolut ebene Platte (Stahl oder Glas) von vorne auf beide Standrohre auflegen. Kippelt die Platte oder liegt sie auf den ganzen Berührlinien auf? Wenn die Platte nicht sicher aufliegt, sind die Gabelholme u.U. zueinander verwunden oder vielleicht sogar verbogen. Im Zweifelsfall beachten Sie besonders den Geradeauslauf und etwaiges Lenkerflattern während der Probefahrt. 
    • Federn die Gabelholme leichtgängig ein?
      Ist das Dämpfungsverhalten angemessen? Hierzu die Telegabel mehrfach möglichst tief ein- und ausfedern lassen. Wenn vorhanden: Sind die Schrauben für die Feder-Dämpfer-Einstellung beweglich?
    • Sind Gabelholme und Gabelbrücken original montiert?
      In Einzelfällen werden die Gabelholme in den Gabelbrücken verschoben, meist um die Fahrzeugfront abzusenken und damit die Sitzhöhe zu reduzieren. Diese Einstellung sollte wieder auf die originale Position korrigiert werden.
    Federbein
    • Hinterer Stoßdämpfer in Ordnung?
      Drücken Sie das frei stehende Motorradheck nieder, wenn das Motorrad von einem Helfer am Lenker gehalten wird, und lassen Sie es hochschnellen. Dabei darf es nicht weit überschwingen und muss nach etwa einer halben Schwingung zur Ruhe kommen. Es dürfen keine gurgelnden Geräusche im Stoßdämpfer hörbar werden. Kontrollieren Sie an der Dämpferstange, ob Öl aus dem Stoßdämpfer austritt.
    • Ist das Federbein Original- oder Nachrüstteil?
      Zubehör- oder Nachrüstfederbeine müssen über eine modellspezifische ABE oder ein Gutachten verfügen.

  • Räder, Reifen, Bremsen
    Räder
    • Lassen sich die Räder in beide Richtungen frei drehen?
      Gehen Sie gegebenenfalls der Ursache von Schleif- und Knackgeräuschen nach.
      Am Vorderrad: Meistens schleifen die Bremsbeläge mehr oder minder stark an den Bremsscheiben. Betätigen Sie die Bremse und drehen Sie wiederholt. Der Kraftaufwand, um das Vorderrad auf Schwung zu bringen, darf nicht sehr groß sein (siehe auch Punkt Bremsen).
      Am Hinterrad: Der Antrieb wird neben den Bremsen ein freies Drehen des Hinterrades erschweren. Trotzdem müssen sich kettengetriebene Hinterräder leicht bewegen lassen. Kardangetriebene Hinterräder laufen meist schwerer (kaltes Öl im Winkeltrieb), müssen sich allerdings gleichmäßig drehen lassen und dürfen nicht haken oder ungleichmäßige, mahlende Geräusche von sich geben. 
    • Prüfen Sie die Felgen auf etwaigen Höhen- oder Seitenschlag.
      Halten Sie hierfür einen Schraubendreher so an beide Gabel- oder Schwingenholme, dass seine Spitze die Felge bzw. das Felgenhorn gerade berühren. Bei Drehung des Rades sollte der Abstand zwischen der Schraubenzieherspitze und der Felge auf dem gesamten Felgenumfang gleich bleiben. Viele Hersteller lassen für den maximalen Höhen- oder Seitenschlag Werte von 1,5 bis 2 mm zu. In der Praxis sind diese Ungleichmäßigkeiten deutlich und unangenehm spürbar. Deswegen sollte in solchen Fällen über den Kaufpreis diskutiert werden oder vom Kauf Abstand genommen werden. Ggf. weitere Prüfungen (Unwuchterscheinungen o. Gleichlaufschwankungen) während der Probefahrt vornehmen.
      Prüfen Sie besonders die Felgenhörner auf Risse, Verformungen und Lackschäden. Gussräder sollten an Nabe und Speichen keine Riss oder Verformungen aufweisen. Bei Lackschäden genau hinsehen: Gibt es dahinter weitere Schäden (z.B. Korrosion)? 
    • Gleichmäßige Spannung der Drahtspeichen
      Prüfen Sie die gleichmäßige Spannung der Drahtspeichen, indem Sie mit dem Schraubendrehergriff nacheinander an die Drahtspeichen schlagen. Die angeschlagenen Speichen müssen einen hohen, klaren, etwa gleichen Klang haben und dürfen nicht scheppern. Schätzen Sie auch ab, ob sich lockere Speichen nachspannen lassen und ob sie vollständig sind. Festgerostete Speichen lassen sich häufig nicht mehr nachspannen, d.h. diese Speichen müssen ersetzt werden, wenn ihre Spannung nachgelassen hat. Werfen Sie außerdem einen Blick auf die Radnabe: Sie muss gerade im Rad stehen und besonders im Bereich der Speichenköpfe ohne Risse sein. Die gekröpften Speichenköpfe dürfen sich nicht in das Nabenmaterial eingearbeitet haben. Gleiches gilt für die Felgenlöcher, in denen die Speichenköpfe sitzen.
      Bitte auch Beachten: Einige Hersteller schreiben regelmäßige Prüfungen der Drahtspeichen vor. Wurden diese Prüfungen tatsächlich regelmäßig durchgeführt?
    Motorrad_Kaufberatung_13_350x349.jpg
    Drahtspeichen genau prüfen. Mit lockeren, fehlende o. gebrochene Speichen sollte nicht gefahren werden.
      
    • Prüfen der Radlager
      Umgreifen Sie beide Räder oben und unten bzw. vorne und hinten mit den Händen und versuchen Sie, sie zu kippen (nicht drehen). Ist ein Spiel spürbar, müssen möglicherweise die Radlager ausgewechselt werden. Defekte an Radlagern werden auch spürbar durch ungleichmäßigen Lauf des drehenden Rades. In der Praxis ist dies meist nur an ausgebauten Rädern ausreichend deutlich spürbar.
    • Vorder- und Hinterrad in einer Flucht?
      Bringen Sie das Vorderrad möglichst genau in Geradeausstellung, und peilen Sie nahe dem Boden von vorne an den Flanken des Vorder- und Hinterreifens vorbei nach hinten. Wenn die Räder nicht fluchten: Während Probefahrt ganz besonders auf den Geradeauslauf achten! Das Hinterrad kann schräg eingebaut oder die Schwinge verbogen sein. Beachten Sie aber, dass einige Motorradmodelle einen konstruktiv vorgesehenen Räderversatz haben, wie z.B. einige BMW Modelle. 
    Reifen
    • Sind die richtigen Reifen montiert?
      Die korrekten Reifendimensionen finden Sie in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein) in den Zeilen 15.1. und 15.2 oder im CoC (EU Übereinstimmungsbescheinigung) unter dem Punkt 32. Ein Hinweis auf eine Reifenfabrikatsbindung wird im Feld 22 der Fahrzeugpapiere eingetragen. Die werksseitigen Reifenfreigaben stehen meist auch in der Bedienungsanleitung. Wenn eine Reifenbindung vorgesehen ist und nicht die werksseitig freigegebenen Reifenmodelle montiert sind, sollte der Verkäufer eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für die montierten Reifenpaarungen vorlegen können.
      In den alten Fahrzeugpapieren stehen die Angaben zur Reifendimension unter den Ziffern 20-23 bzw. 33 „Bemerkungen“. Die Angaben in den Papieren müssen mit den Beschriftungen der Reifen übereinstimmen. Gibt es hier Abweichungen, muss eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Fahrzeugherstellers für die Reifenpaarung vorliegen. 
    • Stimmen die Drehrichtungen der Reifen? 
    • Wieviel Profil haben die Reifen?
    Motorrad_Kaufberatung_14_350x233.jpg
    Je mehr, umso besser. Bei den Preisverhandlungen ein Thema: Profiltiefen.
     

    Bremsen
    • Ist die Bremsanlage vollständig dicht?
      Als Austrittsstellen für Bremsflüssigkeiten kommen der Bremsflüssigkeitsbehälter (Deckel) sowie die Anschlüsse der Bremsleitungen an Geberzylinder und Bremszange in Frage. Seltener entstehen Leckagestellen an den Bremsleitung selbst. Prüfen Sie auch Bremsleitungen auf Altersrisse (Versprödung).
    • Bremsscheibe
      Überprüfen Sie die Bremsscheibenoberfläche auf Riefen. Fahren Sie dazu mit senkrecht aufgesetztem Fingernagel von innen nach außen. Bei tiefen Riefen oder eingelaufenen Bremsscheiben (deutlich sicht- und spürbare Absätze an den inneren und äußeren Scheibenrändern) müssen diese unter Umständen ausgewechselt werden. Bremsscheiben sind vor allem bei japanischen Herstellern häufig sehr teuer. Also Preis neu verhandeln!
      Hat die Bremsscheibe einen seitlichen Schlag (vor allem am Vorderrad)? Prüfen können Sie dies durch gleichmäßiges Drehen des Vorderrades. Rhythmische Schleifgeräusche sollten Mißtrauen erwecken (siehe auch Punkt Räder und Reifen). Bremsscheiben mit seitlichem Schlag müssen aus Sicherheitsgründen ersetzt werden. 
    • Bremsbeläge/ Bremsbeläge mit ABE?
      Bestimmen Sie die Bremsbelagstärken. Meistens ist dies durch einen Blick von hinten oder unten in die Bremszange möglich. Anderenfalls mit einem Spiegel von der Bremseninnenseite in die Bremszange blicken. Drei Millimeter Bremsbelagstärke sollten noch sichtbar sein. Sind die Bremsbeläge auf beiden Scheibenseiten gleichmäßig abgenutzt? Wenn nicht, prüfen Sie die Freigängigkeit des Bremssattels durch seitliches Verschieben (Schwimmsattelbremse). Auch ein langer Bremshebelweg ist häufig ein Indiz für die geringe Bremsbelagstärke.
      An Trommelbremsen gibt ein Verschleißanzeiger Auskunft über die Belagstärke.
      Befragen Sie den Verkäufer, ob die Bremsbeläge freigegebene Originalteile des Herstellers oder günstigere Ersatzteile aus dem Zubehör sind. Aussagen des Verkäufers im Zweifelsfall im Kaufvertrag notieren.
    Motorrad_Kaufberatung_16_350x229.jpg
    3 mm Stärke sollten die Bremsbeläge noch aufweisen.
      
    • Wirksamkeit der Bremse
      Lässt sich der Handbremshebel leicht bis in die Nähe des Gasgriffs oder ganz an ihn heran ziehen, ist das Bremssystem schlecht entlüftet, undicht, mit zu weichen Bauteilen zusammengestellt oder frisch befüllt. Ggf. die Einstellung des Bremshebels verändern und die Prüfung wiederholen. Fragen Sie den Besitzer danach.
    Motorrad_Kaufberatung_17_350x288.jpg
    Der Bremsgriff darf sich nicht voll durchziehen lassen.
      
     
    Sollten die Bremsen einen schlechten Eindruck machen, sehen Sie von einer Probefahrt und dem Kauf ab. 
    Wurden Teile der Bremse (z.B. Stahlflex-Bremsleitungen) um- oder nachgerüstet, überprüfen Sie die Eintragungen im Brief bzw. die KBA- oder ABE-Nummer.

  • Auspuffanlage
    • Ist die Originalauspuffanlage oder ein Zubehörauspuff montiert?
      Austauschauspuffanlagen und Zubehörendschalldämpfer zählen zu den beliebtesten Umrüstkomponenten an Motorrädern. Allerdings ist trotz der Beteuerungen der Verkäufer nicht alles, was an Gebrauchtmaschinen montiert angeboten wird, selbstverständlicherweise zulassungsfähig.
      Deswegen unbedingt darauf achten, dass die Auspuffanlage den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Tut sie dies nicht, kann es bei der nächsten Hauptuntersuchung oder bei Verkehrskontrollen zu Beanstandungen kommen.
      Ist an einem Motorrad, das nach dem 1. April 1994 erstmalig zugelassen wurde, eine Auspuffanlage aus dem Zubehör nachgerüstet, so muss diese ein E-Kennzeichen für eine EG-Betriebserlaubnis aufweisen (kleines eingeprägtes E mit Prüfnummer) und ein dazugehöriger Prüfbericht und/oder eine ABE-Karte vorliegen. Aus den Unterlagen muss hervorgehen, dass die Auspuffanlage an dem Motorradtyp betrieben werden darf.
      Für die Geräuschgrenzwerte von Maschinen mit Einzelzulassung gelten teilweise abweichende Regelungen.
      Sollte ein Nachweis über die Rechtmäßigkeit der Auspuffumbauten nicht vorliegen oder der Motor bei Inbetriebnahme sehr laut erscheinen, empfiehlt es sich, von dem Kauf abzusehen.
      Wenn die originale Auspuffanlage verfügbar ist, kommt natürlich eine Zurückrüstung in Frage. In diesem Punkt sollte der Verkäufer dem Käufer wegen des zusätzlichen Reparaturaufwandes entgegenkommen.
    Motorrad_Kaufberatung_15_350x184.jpg
    Auch originale Auspuffanlagen können gefallen. Es muss nicht immer Zubehör sein.
      
    • Rost an der Auspuffanlage?
      Besonders ältere und günstige Modelle verfügen serienmäßig vielfach über korrosionsempfindliche Auspuffanlagen. Werden beim Klopfen auf das entsprechende Bauteil Klappergeräusche laut, sind die Auspuffinnenbleche mit hoher Wahrscheinlichkeit durchgerostet und lose. Dies macht sich bei laufendem Motor meist als lauteres Auspuffgeräusch bemerkbar.
      Die Auspuffanlagen moderner Motorräder werden überwiegend aus rostbeständigen Metalllegierungen gefertigt. An diesen Auspuffanlagen ist Rost eher selten. Lediglich an den Vorschalldämpfern einzelner moderner Maschinen können Korrosionspuren sichtbar sein. Deswegen auch unter die Maschine in den Bereich des Vorschalldämpfers blicken. Die meist braun-grauen Verfärbungen an den Oberflächen können mit Spezialreinigern wirksam entfernt werden. Auch eingebrannte Kunststoffreste auf den Krümmeroberflächen lassen sich mit geeigneten Methoden entfernen.
    • Auspuffanlage vollständig dicht?
      Die wenigsten Auspuffanlagen sind aus einem Stück gefertigt. An den Flanschen, die die Rohre der Einzelteile verbinden, können Undichtigkeiten entstanden sein, die meist an schwarzen Rußspuren in diesen Bereichen erkennbar sind.

  • Motorgehäuse, Tank, Kraftstoffanlage
    • Sind das Motorgehäuse und ggf. das Kühlsystem dicht?
      Bei schwarzer Motorlackierung wischen Sie mit einem weißen Lappen über die fraglichen Stellen und wiederholen dies nach der Probefahrt. Wenn der Motor wassergekühlt ist, überprüfen Sie, ob Öl oder Wasser austritt (Konsistenz der Flüssigkeit). Die professionelle Beseitigung von Ölundichtigkeiten kann teuer werden.
    • Ist der Tank ohne Rost?
      Rost kann sich an und in Stahltanks besonders älterer Motorräder im Bereich des Einfüllstutzens sowie auf der Unterseite bilden. Falls möglich sollten Sie mit einer Taschenlampe in den Tank leuchten. Wenn Roststellen vorhanden sind: Sind sie korrekt behandelt bzw. geschützt? Die Partikel von unbehandelten Roststellen im Tank können die Kraftstoffversorgung behindern.
    Motorrad_Kaufberatung_19_350x234.jpg
    Rost am und im Tank ist nur bei alten Maschinen zu erwarten, wenn sie überwiegend unter freien Himmel standen.
      
    • Ist der Tank original?
      Besonders für Enduros werden als Zubehör großvolumige Kunststofftanks angeboten. Hierfür ist eine passende ABE erforderlich.
    • Ist der Tank dicht?
    • Ist die Kraftstoffanlage dicht?
      Überprüfen Sie, ob das Schwimmerventil abdichtet. Öffnen Sie dazu den Benzinhahn bei stehendem Motor (ggf. den Benzinhahn in die PRI-Stellung bringen). Wenn die Schwimmerventile nicht ausreichend abdichten oder der Schwimmer falsch eingestellt ist, tritt nach wenigen Minuten Benzin aus der Schwimmerkammer (Überlaufschläuche enden meist unter der Maschine). Bei Einspritzanlagen sollte die Zündung eingeschaltet werden. Die Benzinpumpe baut üblicherweise sofort und hörbar den erforderlichen Druck auf, um danach wieder auszugehen. An den Druckleitungen sollte kein Benzin austreten. Mängel an Benzinleitungen können mittels Sichtprüfung ermittelt werden.

  • Ketten- u. Kettenradverschleiß, Kardan
    • Sind Antriebskette und Kettenräder in Ordnung?
      Wenn sich die Kette hinten deutlich vom Kettenrad abheben lässt, sind die Kette und wahrscheinlich das Kettenrad verschlissen. Ein verschlissenes Kettenrad erkennt man an den spitzen, zum Teil wie Haifischflossen geformten Zähnen (Sägezahnformen). Der Hinweis „Kette neu“ reicht nicht. Nur der Ersatz von Kette und Kettenrädern macht Sinn.
      Außerdem sollten Sie den Durchhang der Kette an dem unteren Kettenabschnitt prüfen. Vor allem die Gleichmäßigkeit der Kettenspannung ist wichtig. Drehen Sie dazu das Hinterrad in Schritten von einer halben Umdrehung weiter und prüfen Sie erneut den Kettendurchhang. Sollten zwischen zwei aufeinanderfolgenden Prüfpunkten stark unterschiedliche Kettenspannungen spürbar sein, kann sowohl die Kette auf ihrer gesamten Länge unterschiedlich gelängt sein und/oder die Zentrierung des Kettenrades unzureichend sein. Die Unterschiede bei der vertikalen Beweglichkeit des unteren Kettenabschnittes sollten bei Straßenmaschinen 20 bis 30 mm nicht übersteigen. Eine Preisreduzierung ist in diesem Fall angemessen.
    Motorrad_Kaufberatung_18_350x233.jpg
    Kettendurchhang immer an verschiedenen Kettenabschnitte prüfen.
      
    • Wie weit ist der Kettenspanner ausgenutzt?
      Je weiter die Hinterradachse nach hinten gezogen ist, umso mehr ist die Kette verschlissen (Markierungen beachten!)
    • Originalübersetzung?
      Hat der Kettensatz die originale Übersetzung, oder ist eine geänderte Endübersetzung in den Fahrzeugpapieren eingetragen? Wenn eine vom Original abweichende Übersetzung nicht eingetragen wurde, ist die allgemeine Betriebserlaubnis des Fahrzeuges erloschen. Aussagen des Verkäufers zu diesem Thema, die Sie nicht nachprüfen können, sollten ggf. in den Kaufvertrag aufgenommen werden.
    Kardanantrieb
    • Gleichmäßiger Rundlauf
      Hinterrad in beide Richtungen drehen. Es dürfen keine mahlenden Geräusche hörbar werden. Die Drehung muss gleichmäßig und ohne zu haken möglich sein. 
    • Öldichtigkeit
      Die meisten Kardanantriebe laufen trocken d.h., dass sich kein Öl im Gehäuse der Kardanwelle befindet. Nur die Winkeltriebe laufen in Öl. Ist trotzdem Ölnebel an dem Kardangehäuse sichtbar, ist Vorsicht geboten. An Simmerringen und Gummimanschetten darf kein Ölnebel sichtbar sein.

  • Rahmen, Schwinge, Schwingenlager
    • Ist er Rahmen unversehrt?
      Soweit der Rahmen frei zugänglich und gut sichtbar ist können die Schweißnähte z.B. im Bereich von Lenkkopf, Federbeinaufnahme, Schwingenlagerung und Heckträgerbefestigung geprüft werden.
      Außerdem sollten Korrosionsspuren in Bereichen gesucht werden, an denen möglicherweise Batteriesäure oder scheuernde Kabelbäume die Oberflächen beschädigt oder den Lack abgetragen haben.
    • Rahmenoberflächen oder auch Schweißnähte die nachträglich bearbeitet (z.B. poliert) wurden, sollten Anlass sein, von dem Objekt Abstand zu nehmen. Es ist nicht auszuschließen, dass das Motorrad nicht mehr zulassungsfähig ist. Dies bedeutet nicht selten wirtschaftlicher Totalschaden.
    Schwinge und Schwingenlager
    • Schwinge verzogen?
      In extremen Fällen ist die Zweiarm-Schwinge verschränkt, die Holme der Schwinge also nicht exakt parallel. Dies kommt nur unter hoher Gewalteinwirkung zustande, weswegen ein Unfall anzunehmen ist. Steht das Rad schräg, und/oder decken sich die Oberkanten der Holme beim „Darüberpeilen“ nicht exakt, weitere Untersuchungen vornehmen oder vom Kauf Abstand nehmen.
    • Schwingenlagerspiel
      Greifen Sie beide Holmenden der frei hängenden Schwinge und drücken Sie sie nach der Seite sowie nach oben und unten. Ggf. müssen Sie auch von der Seite einen Schwingenholm umgreifen, um ein Spiel spürbar zu machen. Bei deutlichem Spiel müssen die Schwingenlager nachgestellt oder ersetzt werden. Außerdem wird das Spiel in und an den Lagern der Federbeinhebel deutlich.
      Spiel in den Lagern der Schwingen- und Federbeinanlenkung können auch ermittelt werden, indem das Hinterrad beidseitig von oben umgriffen wird. Beim gefühlvollen Anheben des Hinterrades wird ein leichtes Spiel spürbar. Dieses Spiel sollte Bewegungen mit nur wenigen Millimetern zulassen.

  • Batterie und Elektrik
    • Nehmen Sie die Sitzbank oder Seitenverkleidung ab und prüfen Sie den Zustand der Batterie (Füllstand bei nicht wartungsfreien Batterien) und der Batteriepole. Diese sowie die Befestigungsschrauben der Anschlüsse sollten keine porige Oberfläche haben, sauber und korrosionsfrei sein. 
    • Messen Sie die Batteriespannung bei abgeschalteter und eingeschalteter Zündung und schalten Sie weitere Verbraucher und das Licht zu und ab (ggf. Fernlicht). Die Spannung sollte dabei nicht unter ca. 11 Volt fallen. Führen Sie diese Prüfung auch durch, während der Motor gestartet wird.
      Bei laufendem Motor sollte die Batteriespannung auf mindestens 13 bis 14 V ansteigen.
    Motorrad_Kaufberatung_20_350x233.jpg
    Erst unter Last zeigt die Batterie die inneren Werte.
      
    • Prüfen Sie auch die Stecker und Kabel unter der Sitzbank und wenn möglich unter dem Tank. Sie sollten sauber und vollständig isoliert sein.
    • Ist der Bereich unter der Sitzbank/im Bereich der Batterie ohne Rost?
      Rost unter der Sitzbank entsteht vielfach bei Maschinen die im Freien stehen durch Feuchtigkeit, die nicht ablaufen oder verdunsten kann. Auch der Bereich der Batterie ist gefährdet durch Säureleckagen oder-dämpfen.
    • Sind die Sicherungen vollständig bzw. nicht überbrückt? 
    • Sind nachträgliche Installationen fachmännisch durchgeführt?

  • Bordwerkzeug, Fahrerhandbuch, Kundendienstheft
    • Ist das Bordwerkzeug vollständig? Sind Spezialschlüssel für Zündkerzen, Federbein und ggf. zum Kettenspannen vorhanden?
    • Sind das Fahrerhandbuch und das Kundendienstheft verfügbar?

Weitere interessante Themen für Sie

Rückrufdatenbank

Hier können sie sich über sämtliche Rückrufaktionen informieren!  Mehr

Motorrad-Urteile

Interessanten Gerichtsurteilen rund ums Thema motorisiertes Zweirad vor. Mehr


– ANZEIGE –

Maut & Vignetten

Startvorteil durch Vorverkauf. Vignetten am besten schon vor Ihrer Reise besorgen! Mehr




Ihr Kontakt zum ADAC: Hilfe, Rat und Schutz für Ihre Mobilität