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Expertenmeinung

Klartext. Wenn Dr. Jörg Schmidt wieder einmal einen »Disco-Biker« in Jeans auf dem OP-Tisch hat, dann ist sein ganzes Können gefragt. Als Chef der Unfall-Chirurgie im Berliner Helios-Klinikum weiß er dann zwar, was zu tun ist, aber er weiß auch, wie die schweren Weichteilverletzungen und offenen Brüche vermeidbar gewesen wären. »Die Sicherheitskleidung eines Motorradfahrers ist seine Karosserie«, sagt der Eigentümer einer Honda CBR 1000 F. »Und die reicht vom Helm über die protektorbewehrte Kombi bis zu Kevlar-besetzten Handschuhen und stabilen Stiefeln.« Das kostet Geld, aber wer hier spart, gehört nach Ansicht des Arztes nicht aufs Motorrad. Seine Tendenz beim Bekleidungsmaterial? Möglichst viel Leder. Seine OP-Erfahrung: »Bei Unfallpatienten in Leder habe ich deutlich seltener komplizierte Weichteilschäden als bei Textil, weil Leder praktisch nie reißt. Selbst offene Brüche unter Leder sind besser behandelbar, weil ich die Wunden nicht vom Straßendreck befreien muss.«

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