Prinzipien

Globale Mobilität nach dem Roaming-Prinzip

Unser Leben und unsere Ökonomie sind von einer stetigen Zunahme vor allem internationaler Mobilität gekennzeichnet. Mobilität ist zum Synonym geworden für eine weltoffene Gesellschaft wie für die Errungenschaften des globalen Marktes. Mobilität ist ein elementarer Faktor der globalen Wirtschaft und Gesellschaft. Insbesondere der Flugverkehr nimmt dabei eine immer wichtigere Schlüsselstellung ein und wird zum Motor internationaler Mobilität. Hinzu kommt, dass die 7/24-Nonstop-Kultur des digitalen Zeitalters die herkömmlichen Dimensionen von Zeit und Raum sprengt.

Die Welt wächst immer enger zusammen. Mehr und mehr Menschen haben Teil an der globalen Mobilitätsgesellschaft. Vor allem bei internationalen Reisen werden wir in den kommenden Jahrzehnten einen anhaltenden Boom erleben. Die Dynamik des weltweiten Tourismus ist ungebrochen: Rund um den Globus zählt die World Tourism Organization (UNWTO) Jahr für Jahr über 1,2 Milliarden Ankünfte, über die Hälfte davon entfällt auf Europa. Deutschland zählt zu den Top-10-Destinationen – sowohl hinsichtlich der Reisenden als auch der Umsätze.

Bis zum Jahr 2030 geht die UNWTO von einem weiteren Anstieg auf weltweit 1,8 Milliarden Reisende aus, die zwischen verschiedenen Ländern unterwegs sind. Tourismus wird unübersehbar zu einem der größten Zukunftsmärkte in der globalen Mobilitätsgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Hinzu kommt das weiter wachsende Segment internationaler Geschäftsreisen – einer der wichtigsten Treiber der Globalisierung.

Grenzenlose Mobilität

Die Welt ist in Bewegung. Mobilität ist sowohl ein Bedürfnis als auch die zwingende Notwendigkeit einer globalen Gesellschaft. Nichts prägt unser Leben in der globalen Gesellschaft so sehr wie Mobilität. Von unserer Mobilität in der internationalen Wirtschaft hängt unmittelbar ab, ob wir in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben. Unsere Lebensstile fußen auch künftig auf individualisierter, freier und globaler Mobilität.
Nutzung des ÖPNV im Ausland? Künftig so einfach wie Telefonieren mit dem Handy

In den kommenden Jahrzehnten bildet sich immer weiter eine mobile Weltkultur heraus. Sie stellt Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle vor neue Herausforderungen, sorgt aber auch für die Entwicklung neuer Märkte. Gerade durch globale Vernetzung entstehen rund um Mobilität völlig neue Trends, Wachstums- und Innovationsimpulse. Grenzenlose Mobilität ist auch in Zukunft die Bedingung für Wohlstand und Wachstum.

In der globalen Mobilitätsgesellschaft verlieren Grenzen an Bedeutung. Es spricht vieles dafür, dass wir uns im Jahr 2040 in einer Welt grenzenloser Mobilität bewegen werden.

Internationale und globale Mobilität funktioniert in Zukunft analog zum Roaming-Prinzip: Man muss sich nicht mehr Gedanken darüber machen, wie man in einem fremden Land, neuen Städten oder Regionen unterwegs ist. 

Mietwagenleihe, Carsharing und Nutzung des öffentlichen Verkehrs im Ausland – alles wird so selbstverständlich, einfach und intuitiv, wie heute mit dem Auto über innereuropäische Grenzen zu fahren oder das Handy im Ausland zu nutzen – inklusive Buchung und Abrechnung notwendiger Services.

Ob globale Online-Netzwerke fürs Carsharing, europäische Mobilitäts-Flatrates oder digitale Assistenz-Tools für internationales Travel-Management – Mobilität im Jahr 2040 ist je nach individuellen Ansprüchen überall völlig reibungslos möglich. Mal kostengünstig zu Pauschaltarifen oder exklusiv gegen entsprechende Aufpreise für Zusatzleistungen, die in einer globalen Businesswelt die Basis wirtschaftlichen Erfolgs werden.