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Carsharing immer beliebter

- Privates Carsharing wird immer beliebter -

Nach Daimler und BMW steigt jetzt auch der Autobauer Opel ins Carsharing-Geschäft ein. Anders als BMW oder Daimler bietet Opel unter dem Namen CarUnity ein offenes Netzwerk für alle Automarken an. Privatpersonen können über diese Sharing-Plattform ihre Autos mit anderen teilen (sogenannte Peer2Peer-Angebote).

Doch wie sind die versicherungs- und steuertechnischen Regeln bei dem privaten Carsharing? Wer haftet, wenn mal etwas schief geht?

Clubjuristen geben einen Überblick

Wer über eines der Carsharing-Portale ein Privatauto mietet, schließt gleichzeitig eine Versicherung mit Haftpflicht, Teil- und Vollkaskoschutz ab. Die Selbstbeteiligung liegt zwischen 500 und 1000 Euro. Bei einem Unfall bleibt dem Vermieter deshalb eine Hochstufung erspart. Es ist empfehlenswert trotzdem, die eigene Versicherung zu informieren, wenn man sein Auto auf einer Carsharing-Plattform einstellen will. Dem Vermieter bleibt außerdem immer ein Restrisiko.

ADAC Juristin Silvia Schattenkirchner: "Im Ernstfall dürfte es einigen Aufwand bedeuten, die Selbstbeteiligung von einem zahlungsunwilligen Mieter einzuklagen." Auch Bußgelder für Verkehrsverstöße werden zunächst beim Halter geltend gemacht. Ihre Einkünfte aus der Vermietung müssen die privaten Carsharer dem Finanzamt über ihre Steuererklärung melden. Wer seinen Wagen nur gelegentlich vermietet, zahlt auf das verdiente Geld in aller Regel nur die Einkommenssteuer.

Im Steuerrecht kommt es jedoch immer auf den Einzelfall an. Die Finanzämter prüfen deshalb, ob sie es mit einer gelegentlichen Vermietung oder einem Gewerbe zu tun haben. In letzterem Fall müsste der Anbieter eine Gewinn- und Verlustrechnung vorlegen, Umsatz- und Gewerbesteuer zahlen. Für den privaten Carsharer heißt das: stets Rat beim Steuerberater einholen.


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