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Verboten: Kippe aus dem Auto werfen

Es geschieht so oft, dass es einem schon ganz normal vorkommt: Autofahrer schnippen ihre ausgerauchte Zigarette kurzerhand aus dem Seitenfenster. Doch das ist nicht erlaubt und kann im Einzelfall nicht nur teuer, sondern sogar gefährlich werden.


Rauchen am Steuer ist in Deutschland nicht verboten. Wer aber brennende Zigaretten oder andere Gegenstände aus dem fahrenden Pkw wirft, verschmutzt die Umwelt. Dafür können 20 bis 50 Euro Bußgeld fällig werden. 

Die verbreitete Unsitte kann aber auch viel schlimmere Folgen haben. Bei schneller Fahrt auf Autobahn oder Landstraße kann es zum Beispiel passieren, dass der Fahrtwind den Glimmstängel einem Motorradfahrer vors Visier weht. Erschrickt dieser so sehr, dass er stürzt, macht sich der leichtsinnige Raucher der fahrlässigen Körperverletzung schuldig.

In heißen Sommern werden mitunter sogar Waldbrände auf glimmende Kippen zurückgeführt, die achtlos aus fahrenden Autos geworfen wurden. 

Gefährlich wird es auch, wenn dem Fahrzeuglenker die Zigarette herunterfällt. Bückt er sich nach ihr, passiert leicht ein Unfall. Ein solches Verhalten können Versicherungen als "grob fahrlässig" werten und versuchen, den schuldigen Raucher an den Unfallkosten zu beteiligen.

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