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Das gilt am Zebrastreifen

07.07.2017

Zebrastreifen

Autofahrern droht ein Bußgeld von 80 Euro, wenn sie es Fußgängern nicht ermöglichen, den Zebrastreifen zu überqueren.

Seit 65 Jahren gibt es Zebrastreifen in Deutschland. Immer wieder kommt es an Fußgängerüberwegen zu Missverständnissen zwischen Verkehrsteilnehmern. Das sind Ihre Rechte und Pflichten. 


Allgemein gilt: An Fußgängerüberwegen haben Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Nutzer von Krankenfahrstühlen sowie Radfahrer, die ihr Fahrrad wie einen Tretroller benutzen, absoluten Vorrang.


Rechte und Pflichten 


Fahrzeuge – ausgenommen Schienenfahrzeuge wie z.B. Trambahnen – müssen den genannten Verkehrsteilnehmern auf dem Zebrastreifen das Überqueren ermöglichen. Auto-, Motorrad- und auch Radfahrer müssen sich mit mäßiger Geschwindigkeit dem Überweg nähern und gegebenenfalls warten.


Es ist verboten auf bzw. bis zu fünf Meter vor dem Zebrastreifen zu halten oder zu parken. Stockt der Verkehr, müssen Fahrzeuge vor dem Überweg halten.


Bußgeld bei Fehlverhalten


Autofahrern droht ein Bußgeld von 80 Euro, wenn sie einen Berechtigten nicht den Zebrastreifen überqueren lassen. Wichtig: Schon beim geringsten Zweifel hat immer der Fußgänger Vorrang.


Dasselbe gilt, wenn Autofahrer an einem Fußgängerüberweg überholen wollen. Kommt eine Gefährdung hinzu, sind 100 Euro fällig. In all diesen Fällen wird ein Punkt in Flensburg fällig.


Das gilt für Fahrradfahrer


Radfahrer haben auf dem Zebrastreifen nur Vorrang, wenn sie absteigen und das Fahrrad schieben. Dann gelten sie als Fußgänger und haben entsprechende Rechte.


Muss ein Auto wegen eines fahrenden Radfahrers auf dem Fußgängerüberweg abbremsen oder halten, riskiert der Radfahrer ein Bußgeld für eine vermeidbare Behinderung. Kommt es zu einem Unfall, trägt der Radfahrer eine Mitschuld. Ausnahme: Fahrradfahrende Kinder bis zu zehn Jahren und Aufsichtspersonen, die Kinder unter acht Jahren begleiten dürfen.


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