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So beugen Sie einer Panne vor

Pannendienst2

Zum Wintereinbruch hat die ADAC Pannenhilfe ihre Kapazitäten mit allen verfügbaren Mitteln aufgestockt. Auf Grund der prognostizierten Wetterlage und des dadurch zu erwartenden hohen Pannenaufkommens kann es aber zu Wartezeiten kommen. Mit unseren Tipps können Sie einer Panne selbst vorbeugen:


  • Die häufigste Pannenursache im Winter ist eine entladene oder defekte Batterie. Im Fall der Fälle helfen natürlich die Gelben Engel. Weil eine Panne aber immer ärgerlich ist, lässt man es am besten gar nicht so weit kommen. Gut zu wissen: Die Leistung nimmt ab dem vierten Lebensjahr der Batterie merklich ab. Wenn der Anlasser also bereits bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt nur noch müde dreht, kann man sich auf die Batterie nicht mehr hundertprozentig verlassen. Spätestens dann sollten Sie die Batterie unbedingt in einer Werkstatt überprüfen und bei Bedarf ersetzen lassen.
  • Auch der Kühlerfrostschutz muss stimmen. Bis mindestens -25° Celsius sollte er durchhalten. Das lässt sich an der Tankstelle oder in der Werkstatt ganz einfach mit einem kleinen Prüfgerät kontrollieren. Es klingt paradox, aber ein eingefrorener Kühler lässt den Motor leicht überhitzen, weil der Kühlkreislauf versagt. Ein einmal eingefrorener Kühler muss aufwendig wieder aufgetaut werden, meistens in einer Werkstatt. Wenn der Kühlwasserstand unter die Minimum-Markierung abgesunken ist, sollten Sie die Ursache unbedingt in einer Werkstatt feststellen lassen!
  • Auch bei der Scheibenwaschanlage muss der richtige Frostschutz sichergestellt sein. Hier gilt ebenso: Ist die Flüssigkeit erst einmal eingefroren, muss die gesamte Scheibenwaschanlage aufgetaut werden. Nachträglich Frostschutz einfüllen bringt nichts mehr. Füllen Sie daher unbedingt vor jeder Kälteperiode ausreichend Frostschutz in den Behälter und betätigen Sie die Scheibenwaschanlage, damit der Frostschutz auch bis zu den Düsen kommt.
  • Damit die Türdichtungen nicht festfrieren, sollten Sie diese mit einem speziellen Pflegestift einreiben. Stifte auf Silikon- oder Hirschtalgbasis für die Gummidichtungen reduzieren die Einfrier-Neigung von Türen und Heckklappe merklich.
  • Ganz wichtig: Die richtigen Reifen. Bei Winterwetter liefern nur Winterreifen mit mindestens 4 mm Profiltiefe sicheren Halt.

Sollten Sie trotz dieser Vorkehrungen doch eine Panne haben, stehen die Gelben Engel natürlich bereit. Allerdings kann es wegen des hohen Pannenaufkommens und der prognostizieren schlechten Verkehrsbedingungen zu Wartezeiten kommen – gerade zu den Stoßzeiten. Wir bitten um Verständnis und Geduld.


Wer lieber selbst zum Starthilfekabel greift, sollte sich unbedingt die entsprechenden Kapitel in den Bedienungsanleitungen der beiden Fahrzeuge (Spender und Empfänger) durchlesen. Hier finden Sie eine allgemeine Kurzanleitung zur Starthilfe im PDF-Format.


Weitere Tipps zur Autopflege im Winter gibt es hier


(Stand: 15.1.2016)


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