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Spart flexible Kfz-Wartung Geld?

31.08.2016

Wartung sichert die Betriebssicherheit, verursacht aber auch beträchtliche Kosten.

Flexible Wartungsintervalle sind vor allem für Pkw-Fahrer mit geringer Jahresfahrleistung und günstigen Betriebsbedingungen vorteilhaft. Wir haben die Servicesysteme der 20 führenden Hersteller gegenübergestellt.


Sensoren und Software erkennen die Abnutzung von Verschleißteilen eines Autos. Die Bordelektronik kann so bedarfsgerecht zu Werkstattbesuchen aufrufen. Fahrzeughersteller sollten solche flexiblen Wartungssysteme nutzen, denn sie können Rohstoffe und Geld sparen.


Verschleißteile und Betriebsstoffe werden damit ressourcenschonend aufgebraucht. So müssen etwa Bremsbeläge nicht stereotyp an einem festen Termin ausgetauscht werden. Gleiches gilt für Motoröl. Verbraucher sollten die Wartungskosten beim Neuwagenkauf berücksichtigen. Hilfe bietet dabei die ADAC Autokosten-Datenbank.


Flexibilität bei BMW und Honda


Als erster Hersteller führte BMW 1982 flexible Wartungsintervalle ein. Ein fester Inspektionsaufruf kommt nach spätestens vier Jahren, wobei zuvor individuelle Wartungsaufforderungen – etwa wegen der Bremsen oder des Motoröls – in die Werkstatt rufen können.


Honda ist einen Schritt weitergegangen und hat beim Jazz und Accord die fixen Wartungsfristen ganz abgeschafft. Inzwischen haben alle Modelle der Marke dieses flexible System: Der Aufruf zu Ölwechsel oder Inspektion erfolgt je nach Nutzungsverhalten.


Feste Termine mit und ohne Ausnahmen


Peugeot, Citroen, DS Automobiles, Opel, Renault, Toyota und VW rufen ihre Kunden grundsätzlich mit festen Laufleistungen und Fristen zur kompletten Wartung; bei einigen Modellen erfolgt aber eine automatische Wartungsaufforderung, wenn etwa ungünstige Betriebsbedingungen die Qualität des Motoröls vermindert haben. Alle anderen untersuchten Fahrzeughersteller, primär Importmarken, setzen noch komplett auf feste Wartungsintervalle.


Weitere Informationen zu den Chancen flexibler Wartungsintervalle finden Sie hier.



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