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Der neue VW Beetle im Test

Der Beetle, der kein Käfer mehr ist: VW hat seine Knutschkugel runderneuert. Das Ergebnis: immer noch reizvoll, immer noch wenig Platz.


Der Beetle von VW hat Kultstatus. Die Knutschkugel der neuen Generation besticht durch Design und Wiedererkennungswert. Die Bedienung gibt keine Rätsel auf, die ergonomische Gestaltung des Cockpits macht das Fahren angenehm. Ein 105 PS starker Turbomotor ist gut genug, um auch auf der Autobahn flott voran zu kommen. 


Aber: Es gibt hinten nur wenig Raum. Die Hinterbänkler dieses Autos der unteren Mittelklasse sitzen zusammengepfercht. Und: Den ohnehin kleinen Kofferraum im Testwagen schränkt das Soundsystem zusätzlich ein. Dass dem hinteren Autoteil weniger Relevanz zugeschrieben wird, erklärt auch, warum beim Beetle ein Heckscheibenwischer fehlt. Dennoch: Die Sicht insgesamt passt. Hindernisse hinter dem Fahrzeug können aufgrund der tief gezogenen Heckscheibe gut abgeschätzt werden. Bei der ADAC Rundumsichtmessung punktet der flotte Käfer mit einem guten bis befriedigenden Ergebnis.

 

 

Der VW Beetle ist serienmäßig mit ESP und Bremsassistent ausgestattet. Obwohl separate Kopfairbags fehlen, fährt er bei den ADAC Crashtests ein hervorragendes Ergebnis ein und erreicht 92 Prozent der möglichen Punkte beim Insassenschutz. Beim Crashtest nach EuroNCAP-Verfahren schneidet er mit fünf Sternen sehr gut ab.

Vom ADAC EcoTest bekommt dieses Auto keine überragende Umweltvisitenkarte ausgestellt. Denn: Mit einem gemessenen Durchschnittsverbrauch von 5,1 Litern Diesel/100 km und einem ermittelten Kohlendioxidausstoss von 162 g/km erzielt der Beetle 1,6 TDI ein Ergebnis, das nur einigermaßen zufriedenstellt. Innerorts und auf der Autobahn liegt der Verbrauch je bei 5,4 l und außerorts bei 4,1 l pro 100 km. Insgesamt bekommt dieses Auto nur drei von fünf möglichen Umweltsternen.


Den detaillierten ADAC Test mit allen Daten und Fakten finden Sie hier.


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