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Vorsicht, Igel: Das können Autofahrer tun

20.09.2016

Igel

Niedlich, aber gefährdet: Igel auf Wanderschaft.

Jedes Jahr werden Hunderttausende Igel überfahren. Autofahrer können zum Schutz der putzigen Stacheltiere beitragen. Auf keinen Fall sollten sie sich aber selbst in Gefahr bringen.


Anders als Wild kann der kleine Igel Autofahrern nicht gefährlich werden. Er hat nur eine Waffe: seine Stacheln. Wenn sich ein Igel bedroht fühlt, rollt er sich zu einer Kugel zusammen und bleibt liegen. Das tut er auch, wenn ein Auto kommt – und wird oft einfach überrollt.


Viele der unter Naturschutz stehenden Igel könnten verschont bleiben, wenn Autofahrer achtsam sind und folgende Punkte beherzigen:

 

  • Igel kommen vor allem in der Nähe von Siedlungen mit Garten vor und sie sind auf nahezu allen Straßen außerhalb von Ortschaften anzutreffen.
  • Igel sind überwiegend nachtaktiv und in den allermeisten Fällen allein unterwegs.
  • Zusammengerollt sind Igel in etwa so groß wie ein Handball. Wenn Sie auf einen zufahren, können Sie versuchen, ihn zwischen die Räder zu nehmen. Natürlich nur, wenn dadurch keine Gefahr für Sie selbst oder andere entsteht.
  • So bedauerlich jeder totgefahrene Igel ist – riskante Ausweichmanöver gefährden Menschen und sind unverhältnismäßig. Auch eine Vollbremsung, die zu einem Unfall führt (Auffahrunfall), bewerten Autoversicherungen als unverhältnismäßig. Es droht ein Verlust von Leistungsansprüchen.
  • Wenn Sie ein Tier mit dem Reifen berühren, ist es nicht mehr zu retten. Auf keinen Fall sollten Sie versuchen, den Igel mitzunehmen – schon gar nicht nachts. Auf der Straße ist das lebensgefährlich!

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