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Fahruntüchtig wegen Erkältung

schnupfen

Mit Grippe oder einer fiebrigen Erkältung sollten sich Autofahrer möglichst nicht ans Steuer setzen. Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen schränken die Fahrtüchtigkeit genauso ein wie die Medikamente dagegen.


Ob Grippe oder Erkältung: Am besten ist es, den Wagen stehen zu lassen, denn schon allein Husten und Niesen lenken den Fahrer massiv ab. Er ist dann unfähig, sich auf den Verkehr zu konzentrieren. Wer beispielsweise bei Tempo 100 eine Sekunde lang niest, absolviert einen "Blindflug" von etwa 27 Metern.


Medikamente am Steuer


Mittel, die die Symptome lindern – auch nicht verschreibungspflichtige –, haben oft Nebenwirkungen. Viele Schmerzmittel wirken stark beruhigend und machen daher müde. Sie setzen Reflexe, Reaktionsvermögen, Sehschärfe und Aufmerksamkeit herab. Bei der Kombination verschiedener Arzneimittel ist zudem mit Wechselwirkungen zu rechnen. 


Auch die Gefahr von alkoholhaltigen Medikamenten sollte nicht unterschätzt werden. Bei Mitteln in flüssiger Form kann bereits eine Tagesdosis den Alkoholgehalt eines kleinen Likörs haben.


Genau informieren


Wichtig ist es daher, den Beipackzettel aufmerksam zu lesen, die empfohlene Dosis eines Medikaments immer einzuhalten und wegen der Neben- oder Wechselwirkungen den Arzt oder den Apotheker zu fragen. Die gleichzeitige Einnahme von Medikamenten und Alkohol ist absolut tabu. 


Detaillierte Informationen zu den Risiken von Arzneimitteln am Steuer liefert die ADAC Broschüre "Medikamente im Straßenverkehr", die Sie hier kostenlos als PDF herunterladen können.


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