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Defekte Parkuhren und andere Verkehrsirrtümer

Bei vielen Autofahrern haben sich Denkweisen festgesetzt, die jeden Fahrlehrer zur Verzweiflung bringen würden. Besonders zum Thema Parken gibt es einige Gerüchte. Wir klären über drei häufige Verkehrsirrtümer auf.

1. Bei defekter Parkuhr darf ich unbegrenzt parken

Stimmt nicht. Wenn die Parkuhr oder der Parkscheinautomat defekt ist, darf man zwar kostenlos, aber nicht unbegrenzt parken. Voraussetzung ist, dass Sie eine Parkscheibe mit Ihrer Ankunftszeit ins Auto legen und sich an die angegebene Höchstparkdauer halten.


2. Querparken mit dem Smart ist erlaubt

Die meisten Gerichte sehen das anders. Laut § 12 Abs. 4 Straßenverkehrsordnung muss beim Einparken an den rechten Fahrbahnrand herangefahren werden – und zwar parallel zur Straße. Das gilt auch für den kurzen Smart.


3. Nach einem Parkrempler genügt ein Zettel an der Windschutzscheibe

Stimmt nicht. Wer ein parkendes Fahrzeug anfährt, ist verpflichtet, den Geschädigten zu informieren, damit der seine Ansprüche geltend machen kann. Der Zettel mit der Adresse unter dem Scheibenwischer genügt nicht, weil er verloren gehen kann. Nach einem Parkrempler heißt es warten oder die Polizei informieren. Die wird entweder kommen und den Fall aufnehmen oder Sie auf das nächste Polizeirevier bitten.

=> Wer sich nicht daran hält, begeht Unfallflucht. Das ist eine Straftat, die auch zum Verlust des Versicherungsschutzes führen kann.


Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Parken in der Stadt.


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