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Hagel und Unwetter: Wann haftet die Teilkasko?

In den gewitterstarken Monaten kann einiger Schaden an Ihrem Auto entstehen. Grundsätzlich gilt: Die Teilkasko zahlt bei Hagel-, Sturm- und Blitzschäden. Doch Vorsicht: Sie sollten unbedingt immer zuerst mit Ihrer Versicherung sprechen, bevor Sie in die Werkstatt fahren. 


Juli und August sind die Monate extremer Wetterphänomene: Tropische Temperaturen mit Werten weit über der 30-Grad-Marke wechseln sich mit heftigen Gewittern mit Hagel, Sturm und Blitzschlag ab. Ein Trost, wenn es dabei zu Schäden am Auto kommt: Die Teilkasko-Versicherung deckt in der Regel die entstandenen Schäden.


Bevor ein durch Hagelkörner beschädigter Wagen in die Werkstatt gebracht wird, muss sich der Fahrzeughalter mit seiner Versicherung in Verbindung setzen. Denn im Leistungsumfang des Anbieters kann eine Werkstattbindung vereinbart sein. Dann muss der Versicherte eine vorgegebene Kfz-Werkstätte ansteuern.


Zudem muss die Versicherung die Möglichkeit haben, den Schaden vor der Reparatur begutachten zu lassen. Denn anders als bei einem Unfall mit Fremdverschulden darf der Versicherte in der Kaskoversicherung keinen eigenen Sachverständigen einschalten. Kommt es zu Meinungsverschiedenheiten über die Höhe des entstandenen Schadens oder die Art der Reparaturdurchführung, muss ein Sachverständigenverfahren für Klärung sorgen.


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