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Überblick: Tipps für die kalte Jahreszeit

13.12.2016

kalte_jahreszeit

Wir geben Tipps, wie Sie mit Ihrem Auto sicher durch den Winter kommen.

Im Winter werden Fahrzeuge besonders gefordert. Die Straßen sind nass und rutschig, die Sicht wegen Nebel und früher Dämmerung schlecht. Wir haben die besten Tipps zusammengefasst, damit Sie auch bei Schmuddelwetter, Eis und Schnee den Überblick behalten. 

Herbstzeit ist Sturmzeit: So verhalten Sie sich bei Windböen 

Auf Brücken und in Waldschneisen ist die Gefahr, von heftigen Böen getroffen zu werden, besonders groß. Fahren Sie hier langsamer! Je höher die Geschwindigkeit, desto weiter wird das Auto vom Wind zur Seite geschoben. Erfasst Sie eine Böe, müssen Sie rasch reagieren: Steuern Sie nicht ruckartig, sondern sanft gegen. Das gilt auch, wenn Sie bei starkem Wind einen Bus oder LKW überholen. 

Wenn die Batterie schlapp macht: Richtig überbrücken 

In der kalten Jahreszeit wird die Batterie besonders belastet. Damit das Auto im Notfall wieder anspringt, brauchen Sie einen Helfer, einen zweiten Wagen und ein Starthilfekabel. Dabei gilt: Zuerst mit dem roten Kabel die beiden Pluspole verbinden, dann das schwarze an den Minuspol der Spenderbatterie klemmen und mit einem Massepunkt des Pannenfahrzeugs verbinden. Alle Infos dazu finden Sie in unserem How To Starthilfe geben
Bei Kälte steigt der Stromverbrauch eines Autos. Scheiben- und Sitzheizung beanspruchen die Batterie besonders. Im Sommer liegt der Verbrauch im Schnitt bei rund 300 Watt, im Winter bei über 1200 Watt. 

Sonderrechte für Streufahrzeuge

Räum- und Streufahrzeuge dürfen überall dort fahren, wo es ihr Einsatz erfordert. Sogar in Einbahnstraßen und entgegen der Richtung oder auf Gehwegen. Kommt der Winterdienst von hinten, lassen Sie ihn – wenn möglich – vorbei. Wir empfehlen, Streufahrzeuge nicht zu überholen. Schon, weil die Fahrt auf einer verschneiten Fahrbahn davor deutlich unsicherer ist als auf einer frisch geräumten. 

Bei Dämmerung und Nebel: Tagfahrlicht ist nicht erlaubt

Im Herbst und Winter ist das Abblendlicht die beste Wahl. Bei Dämmerung, Dunkelheit und wenn es die Sicht erfordert (§17 StVO), muss es sogar eingeschaltet werden. Das Tagfahrlicht reicht dann nicht mehr aus. Die Lichtautomatik, die dem Autofahrer das Ein- und Ausschalten des Abblendlichts in der Dämmerung oder im Tunnel erspart, sorgt bei Nebel nicht für Sicherheit. Die Technik reagiert lediglich auf Helligkeitsunterschiede, nicht aber auf Sichtbehinderung wie Nebel, Rauch oder starken Regen. Die Nebelschlussleuchte darf erst bei einer Sichtweite unter 50 Metern eingeschaltet werden. 

Scheiben vor dem Beschlagen schützen

Schmutzige Innenscheiben beschlagen schneller als saubere. Der Grund: An Schmutz- und Staubpartikeln kondensieren Wassermoleküle. Aus Luftfeuchtigkeit wird Wasser, die Scheibe beschlägt. Deshalb: Je weniger Schmutz an der Scheibe ist, desto weniger Wasser sammelt sich. Für die Reinigung reichen Fensterputzmittel und ein Microfasertuch.

Autowäsche im Winter

Bei Minusgraden frieren nasse Schlösser, Türen und Scheibenwischer ein. Deshalb sollten Sie an kalten Tagen die Waschstraße meiden. Liegen die Temperaturen über dem Gefrierpunkt, spricht nichts gegen eine Autowäsche. Entfernen Sie mit einer Vorwäsche die winterliche Staub- und Salzkruste, damit der Lack in der Waschanlage nicht zerkratzt wird. Droht Nachtfrost sollten Sie das Auto nach der Wäsche in einer Garage abstellen, um Eisbildung zu vermeiden. 

Türdichtungen: Gute Pflege zahlt sich aus 

Tagsüber kühl und feucht, nachts kommt der Frost: Dann passiert es schnell, dass Türrahmen und -dichtungen aneinander festfrieren. Damit die Dichtung nicht beschädigt wird, sollten Sie diese gründlich reinigen und mit einem Pflegemittel behandeln.

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