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Immer weniger Straßen werden repariert

Die Qualität der deutschen Straßen verschlechtert sich zunehmend. Strenge Winter und immer geringere Investitionen in den Erhalt der Fahrbahnen führen zu dramatischem Verschleiß 


Wie der ADAC vom Deutschen Asphaltverband (DAV) erfahren hat, ging die Asphaltproduktion im vergangenen Jahr um 18 Prozent auf 41 Millionen Tonnen zurück, das ist die niedrigste Produktionsmenge seit der Wiedervereinigung. Dieser Einbruch macht deutlich, dass  immer weniger Geld für den Straßenerhalt ausgegeben wird. "Anstatt die Straßen ordentlich zu reparieren, wird vielerorts nur Flickschusterei betrieben. Aber Schlaglöcher zu stopfen reicht nicht, um die Qualität der Straßen dauerhaft zu erhalten", kritisiert der ADAC Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker.


In die Bundesfernstraßen werden laut ADAC im Schnitt rund fünf Milliarden Euro pro Jahr investiert. Der eigentliche Bedarf liegt jedoch bei mindestens 7,5 Milliarden Euro. Ähnlich ist die Situation in den Kommunen. Die notwendigen Investitionen für den Straßenerhalt belaufen sich auf acht Milliarden Euro, tatsächlich geben die Städte und Gemeinden nur fünf Milliarden Euro aus. Das hat zur Folge, dass in Deutschlands Kommunen bereits jede zweite Straße kaputt ist.

Detalierte Informationen zu Straßenschäden finden sie in unserer Grafik: Die Entstehung von Schlachlöchern.


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