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Aktuelle Tipps zum Mega-Stau

29.07.2016

Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württenberg, aus dem Norden sind viele auf der Heimreise. Das Ergebnis sind kilometerlange Staus.

Welcher Tag ist am schlimmsten? Können Autofahrer ihrem Navi vertrauen? Was ist mit den Grenzkontrollen? Dieses Wochenende drohen die größten Staus des Jahres – wir klären die wichtigen Fragen.


Rekordbaustellen auf deutschen Autobahnen – wo sind die schlimmsten Stellen? 

Bayern ist besonders betroffen. Dort gibt es insgesamt 100 Baustellen, etwa 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Große Engpässe sind auf der A3 von Aschaffenburg bis Nürnberg, auf der A6 rund um Nürnberg und auf der A9 vor München zu erwarten.


Welcher Wochentag ist der beste Reisetag? 

Unter der Woche sind die besten Reisetage Dienstag oder Mittwoch, da es an diesen Tagen am wenigsten Tagesausflügler und Wochenendreisende gibt. Der Sonntag ist mittlerweile keine Alternative mehr: Er ist so stauanfällig wie ein Samstag. Der schlechteste Reisetag mit den meisten Staus ist Freitag.


Welche Uhrzeit ist am besten? 

Zu meiden sind Freitage ab dem frühen Nachmittag und die Wochenenden ab 10 Uhr bis in den frühen Abend hinein, insbesondere bei der Rückreise. Hier gilt: Besser früher losfahren, dann ist die Stau-Wahrscheinlichkeit geringer. Alternativ können Autofahrer nach der ersten Reisewelle am Spätnachmittag starten und eine Zwischenübernachtung einlegen.


Können Autofahrer ihrem Navi blind vertrauen? 

Nein, sie sollten sich vorab mit der geplanten Reiseroute beschäftigen und großräumige Alternativen überlegen. Bei Staus bitte nur von der Autobahn abfahren, wenn es sich um eine Vollsperrung handelt oder die Ursache ein schwerer Unfall ist. Die Alternativen über Land sind meist völlig überlastet. Ein Blick in die gute, alte Landkarte gibt Aufschluss.


Was müssen Autofahrer hinsichtlich der Grenzkontrollen beachten?

Nur bei der Rückreise auf den Autobahnen zwischen Österreich und Bayern ist am Wochenende mit geringen Verzögerungen zu rechnen. Die gültigen Reisepässe sollten griffbereit verstaut sein!


Wann ist die beste Zeit zum Losfahren? 

Viele Urlauber brauchen den schnellen "Cut" nach der Arbeit und starten sofort. Andere wollen daheim noch alles in Ordnung bringen. Erstere bilden die Mehrheit. Das erklärt die vielen Staus zum Ferienstart. Durch einen Wechsel der Gewohnheiten können Autofahrer dem Stress entgehen. Das Motto lautet deshalb: Wer später fährt, kommt frischer an.


Ist es besser, nachts oder tagsüber zu fahren? 

Autofahren macht müde. Deswegen sollten Urlauber die Fahrt immer ausgeruht antreten. Für Nachtfahrer gilt zu bedenken: Das biologische Tief ist zwischen 2 und 5 Uhr sowie nachmittags um 14 Uhr. Also entweder nach einem guten Frühstück in den Tag hineinfahren oder entspannt nach dem Mittagsschlaf starten.


Wie verlieren Autofahrer die Angst vor engen Baustellen? 

Links die Betonbegrenzung, rechts meterhohe Lkw-Reifen – das ist die Hölle für viele Autofahrer! Hier ist hohe Konzentration gefordert. Deshalb: Langsam fahren, den Abstand vergrößern und die rechte Spur benutzen!

 

Wie lassen sich beim Stau Stressfaktoren im Zaum halten? 

Auch wenn die Erkenntnis schwer fällt: Durch Aufregen und Aggressivität geht es nicht schneller voran. Deshalb: Staustellen weiträumig umfahren und mit schönen Zwischenstopps verbinden. Zudem genügend Verpflegung und Getränke sowie Spiele oder DVDs für die Kinder einpacken. Und: Bewusst an Positives denken und die Gedanken schweifen lassen.

  

Wie lässt sich die Erholung trotz stressiger Rückreise konservieren?

Ganz wichtig: Nicht gleich wieder an die Grenzen gehen und lieber alle zwei Stunden eine Pause einplanen.


Welche Strecken besonders gefährdet sind und Infos zur Sperrung des Karawankentunnels, lesen Sie in unserer aktuellen Stauprognose.


So verhalten Sie sich richtig im Stau.


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